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Gegner-Lob: "Modeste spielt in einer anderen Dimension"

Matthias Lehmann: „Die erste Halbzeit war ein Klasse-Spiel von uns. Wir haben wenig zugelassen und waren eiskalt vor dem Tor. Nach der Pause hatten wir uns vorgenommen, erst mal weiter nichts zuzulassen. Das hat auch gut geklappt, ungefähr 30 Sekunden lang. (lacht) Wir wollten uns nicht auseinander dividieren lassen, haben kompakt gestanden, die Räume eng gemacht. Und dann hatten wir mit Yuya und Tony zwei vorne, die sich heute beide belohnt haben. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Länderspiel-Pause gehen. Das war sehr wichtig für uns, auch für den Kopf, zu wissen, dass wir es können.“

Yuya Osako: „Ich schaue immer, wo Tony ist. Das Zusammenspiel hat gut funktioniert, auch das Umschaltspiel. Das 1:0 war super, der Schuss war perfekt. Beim 2:0 wusste ich, dass Tony vorbereitet sein würde, wenn ich spiele. Trotzdem war es ein sehr schwieriger Schuss. Das hat er super gemacht. Tony hat mir immer gesagt, wir müssen die Tore feiern. Also haben wir vereinbart, mit Karate zu feiern. Ich bin jetzt schon länger in der Bundesliga und habe mich an die Liga gewöhnt. Aber ich kann mich noch weiterentwickeln und verbessern.“

Pal Dardai: „Die erste Halbzeit haben wir verschenkt. Köln geht mit einem Sonntagsschuss in Führung. Danach habe ich das Gegenpressing nach Ballverlusten vermisst. Mit einem 0:3 sind wir in die Kabine gegangen. Da war es schwierig gewesen, die Mannschaft aufzurichten. Aber danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Köln macht trotzdem das vierte Tor. Anthony Modeste war zu schnell, ihn konnten wir nicht halten. Er spielt in einer anderen Dimension. Aber das 2:1 in der zweiten Hälfte nach 0:3 in der Pause ist ein Zeichen unserer Mentalität.“


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