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"Absicherung" Subotic aktuell keine sichere Bank


Neven Subotic und der 1. FC Köln – diese Verbindung soll nach den Vorstellungen beider Parteien über den Sommer hinaus bestehen bleiben. Doch aktuell ist der Serbe nur Ersatz. Seinen Vorgänger konnte er bislang nicht vergessen machen.

Köln – Gegen Borussia Mönchengladbach schmorte Neven Subotic erstmals seit dem 19. Spieltag wieder 90 Minuten auf der Bank. Sein Trainer Peter Stöger hatte Dominic Maroh eingewechselt, als er die Defensive zusätzlich stabilisieren wollte. Subotic blieb die Rolle des Zuschauers.

Wir haben ihn als Absicherung dazu geholt

„Wir haben vier Innenverteidiger. Wenn wir mit Viererkette spielen, können nur zwei spielen und zwei sitzen draußen“, erklärte der FC-Coach kurz und bündig. Fitnessprobleme hat Subotic laut Stöger keine mehr. Bleiben also der fehlende Spielrhythmus einerseits und die auch dadurch bedingten Leistungsschwankungen andererseits als Gründe, warum der 28-Jährige zuletzt zweimal in Folge für die Startformation keine Berücksichtigung fand.

Neven Subotic war im Winter vom BVB zum Effzeh gewechselt, nachdem die Kölner Mergim Mavraj an den Hamburger SV verkauft hatten. Subotic sollte Mavrajs Rolle übernehmen. Doch bislang fällt der Serbe im Vergleich zum Albaner ab. Während Mavraj in der Hinserie unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger war, erklärte Stöger in Bezug auf Subotic: „Wir haben ihn als Absicherung dazu geholt, damit wir vier Innenverteidiger haben.“

Eine aktuell unglückliche Kombination

Doch eigentlich ist Subotic mehr als nur eine „Absicherung“. Nach elf Monaten Spielpause im vergangenen Jahr ist der 28-Jährige allerdings (naturgemäß) von seiner Topform noch ein ganzes Stück entfernt. In einer Phase, in der die Kölner jedoch defensive Stabilität und Verlässlichkeit gut gebrauchen könnten, eine eher unglückliche Kombination. Sechs Spieltage haben beide Seiten noch Zeit sich zu finden. Dann wird eine Entscheidung fallen, ob Subotic in Köln eine Zukunft hat oder nicht.

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