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Klünter überzeugt: Von der Tribüne zur Stammkraft


Lukas Klünter ist die Entdeckung der letzten Wochen. Nachdem der Youngster in der ersten Saisonhälfte überhaupt nicht zum Zug kam, blüht der Rechtsverteidiger im Schlussspurt regelrecht auf und hat sich in der Startformation festgesetzt.

Köln – Es war die Überraschung für alle Effzeh-Fans am 27. Spieltag, als Peter Stöger Lukas Klünter gegen Eintracht Frankfurt in die Startformation beförderte. Bis dato hatte der 20-jährige in dieser Saison noch keine einzige Minute für die Profis auf dem Feld gestanden. Vier Spieltage später hat sich der Verteidiger hinten rechts in der Viererkette festgesetzt und macht mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam.

„Klünni hat schon ein paar Raketen am Start“

Gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewann Klünter 78 Prozent seiner direkten Duelle und war damit der beste Zweikämpfer auf dem ganzen Feld. „Klünni hat schon ein paar Raketen am Start. Er marschiert, haut sich rein und verdient es sich im Moment zu spielen. Er kann ganz klar stolz auf seine Leistung sein“, lobte Kapitän Matthias Lehmann.

Im ersten Spiel noch von Krämpfen geplagt 

In seiner ersten Partie gegen die Eintracht lag der Youngster nach 70 Minuten noch mit Wadenkrämpfen auf dem Boden. „Das war für mich körperlich noch einmal eine andere Belastung, die Intensität war mir noch nicht so bekannt“, gibt der gebürtige Euskirchener zu. „Ich denke, jetzt habe ich mich daran gewöhnt und kann mir das Spiel besser einteilen. Wie man sieht, klappt es jetzt bis zum Schluss“, sagte er nach dem Spiel gegen Hoffenheim mit einem Lächeln.
Auch Trainer Peter Stöger zeigte sich angetan von der Leistung seines Schützlings: „Er macht das richtig gut. Es macht Spaß ihm zuzusehen.“

Vertrag läuft im Sommer aus 

Für den jungen Spieler, der neben dem Profi-Fußball auch noch sein Studium an der Deutschen Sporthochschule absolviert, ist „die Bundesliga immer etwas besonderes. Ich bin froh, dass ich jetzt das vierte Spiel in Folge von Anfang an spielen konnte.“ Kann Klünter, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, an die bislang gezeigten Leistungen anknüpfen, sollte auch einer Verlängerung nichts im Wege stehen. Dann würden mit Sicherheit noch mehr Spiele in der Anfangsformation dazu kommen.

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