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"Wir haben das Herz wirklich in die Hand genommen"

Nach dem Last-Minute-Treffer der TSG Hoffenheim zum 1:1-Ausgleich war die Stimmung beim Effzeh getrübt. Am Ende überwiegt allerdings trotzdem das Positive. Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt und über 90 Minuten eine starke Leistung abgeliefert. 

Köln – Es hätten drei Punkte werden können, am Ende bleibt einer. Der Treffer von Kerem Demirbay in der Nachspielzeit sorgte bei den FC-Spielern für Enttäuschung. Dennoch ist man sich einig, stolz auf die gezeigte Leistung sein zu können. Die Stimmen zum Spiel:

Lukas Klünter: „Wir haben uns vorgenommen hier mit viel Selbstbewusstsein reinzugehen und das haben wir auch sehr gut gemacht. Es ist natürlich sehr schade, wir haben super gekämpft und eine Reaktion gezeigt nach dem Augusburg-Spiel. Ich denke, wir können alle stolz sein. Gerade in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir als Team sehr gut zusammengehalten haben. In der Nachspielzeit war es ziemlich hektisch und wir kommen nicht wirklich dazu den Ball rauszuschlagen, dann passiert sowas mal. So ist Fußball und wir nehmen das alle auf uns. Hoffenheim ist ein guter Gegner und in der Bundesliga zu spielen ist für mich immer etwas besonderes. Ich bin froh, jetzt das vierte Spiel in Folge von Anfang an gemacht zu haben.“

Wir sind nicht vom Glück verfolgt

Timo Horn: „Hoffenheim hat natürlich extrem offensiv nach dem Rückstand gespielt. Den einzigen Vorwurf den man uns vielleicht machen kann, ist, dass wir die Konterchancen nicht gut genug ausgespielt und das 2:0 nicht nachgelegt haben. Eine Minute vor Schluss ist das dann extrem bitter. Wir hätten die drei Punkte auf jeden Fall auf Grund unseres Kampfes verdient gehabt. Wir sind nicht vom Glück verfolgt, aber die Einstellung die die Mannschaft hat den Tag gelegt hat, hat gestimmt. Da können wir weitermachen. Gerade nächste Woche brauchen wir eine ähnlich engagierte Leistung um in Dortmund zu bestehen.“

Wir haben wirklich das Herz in die Hand genommen und sind marschiert

Matthias Lehmann: „Es könnte glücklicher sein vom Ergebnis, aber vom Einsatz und Engagement her war das eines der besten Spiele der letzten Wochen. Wir haben wirklich das Herz in die Hand genommen und sind marschiert. Wir haben es versäumt das zweite Tor zu machen, irgendwann war dann auch die Power ein bisschen weg. Das es am Ende nicht gereicht hat ist bitter, aber durch die eine Minute sollte man jetzt nicht das ganze Spiel negativ sehen, weil wir doch eine enorme Steigerung zur letzten Woche gezeigt haben. Wir sollten auf die Leistung stolz sein, auch wenn wir keine drei Punkte geholt haben.“

Peter Stöger: „Ich glaube, dass es den Jungs viel schwerer fällt, jetzt mit dem Ergebnis nach Hause zu gehen, als es bei mir ist. Ich versuche natürlich eine Leistung zu beurteilen, mit dem Wissen, dass Fehler passieren können. Gegen einen sehr guten Gegner war das völlig in Ordnung und das ist das, was ich bewerte. Es war ein sehr intensives Spiel, Hoffenheim verlangt einem alles ab. Es war klar dass es intensiv wird und es viele Zweikämpfe geben wird. Allen war anzumerken, dass sie eine Reaktion zeigen wollten und das war richtig gut.

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