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Lob für die Fans: Derby verläuft friedlich und emotional


Die Fans des 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach haben vor ausverkauftem Haus ein emotionales Derby erlebt. Dabei blieben gewaltsame Ausfälle aus, die Appelle der beiden Fan-Lager vor der Partie zeigten Wirkung. FC-Sportchef Jörg Schmadtke äußerte sich positiv und lobend.

Köln – Schon vor dem Spiel kam die Meldung der Landespolizei, dass es bei der Anreise zum Stadion weder auf der einen noch auf der anderen Seite der Fan-Lager Probleme gegeben habe. Und auch nach der Partie kamen bis in den späten Abend hinein keine Vorfälle hinzu. Einzig am Bahnhof Ehrenfeld zündeten Fans in der Unterführung Pyrotechnik.

Insgesamt also erlebten Köln und Mönchengladbach ein friedliches Derby, das auf dem Rasen sportlich aggressiv und auf den Rängen verbal hitzig und emotional ausgetragen wurde und lediglich von einer Pyro-Show der Gladbacher Anhänger zu Spielbeginn überschattet wurde. So hatten es sich alle Seiten erhofft, Vertreter beider Fangruppierungen hatten sich unter der Woche extra noch einmal zu einem Gespräch getroffen, um für ein Derby ohne Ausfälle zu werben.

Das war ein wichtiges Zeichen

Dies gelang zur Freude aller, auch der Vereins-Vertreter. „Was mir heute wichtig ist, und das ist kein Nebenaspekt, ist, dass es um das Derby herum ruhig geblieben ist“, sagte FC-Sportchef Schmadtke. „Das war ein wichtiges Zeichen, dass man ohne Gewalt ein stimmungsvolles Derby mit fünf Toren erleben kann.“

Zuletzt wurden von Seiten der Politik immer wieder Derbys gänzlich ohne Gäste-Fans oder zumindest mit einem deutlich reduzierten Gäste-Kontingent inklusive vollständiger Karten-Personalisierung ins Spiel gebracht. Dagegen wehren sich Fan-Gruppen aus ganz Deutschland. Mit einem friedlichen Spiel demonstrierten nun die beiden Erzrivalen aus Köln und Mönchengladbach, dass es auch anders gehen kann.


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