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Aufstieg perfekt: Wird der zweite Versuch erfolgreicher?

Mit einer blutjungen Mannschaft haben die Frauen des 1. FC Köln den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft. Dabei hatte die Kölnerinnen nach dem Abstieg und einem großen Umbruch im letzten Jahr kaum jemand auf dem Zettel. 

Köln – Mit einer fast komplett neuen, dazu blutjungen Mannschaft standen die Frauen des 1. FC Köln nach dem Abstieg aus der Allianz-Frauen-Bundesliga am Trainingsauftakt im letzten Sommer auf dem Platz. Zwölf Spielerinnen hatten den Verein nach dem Abstieg verlassen. Der Effzeh ersetzte sie durch junge Spielerinnen, die zum größten Teil in tieferen Ligen gespielt hatten und über relativ wenig Zweitliga-Erfahrung verfügten.

Auch auf der Trainerbank gab es eine Veränderung – allerdings zwangsläufig: Zwar war Marcus Kühn offiziell Trainer der Damen, ein Achillessehnenriss setzte ihn jedoch außer Gefecht und so konnte er bei keinem Spiel an der Seitenlinie stehen. Als Interimstrainer fungierte deshalb die gesamte Saison über Teambetreuer Willi Breuer, der wohl auch im kommenden Jahr am Ruder bleiben wird, da der Vertrag mit Kühn am Ende der Saison ausläuft.

Vize-Meisterschaft reicht zum Aufstieg 

Mit drei Siegen starteten die Kölnerinnen vielversprechend in die Saison und schnell keimte am Rhein die Hoffnung auf, den direkten Wiederaufstieg realisieren zu können. Danach geriet die Leistung der jungen Truppe allerdings etwas ins Wanken und der Effzeh rutschte durch Niederlagen gegen die direkten Aufstiegskonkurrenten bis zur Winterpause auf den fünften Tabellenplatz ab.

Dass sich die TSG 1899 Hoffenheim II schnell absetzen und die Meisterschaft sichern würde, war früh in der Saison abzusehen. Da die Kraichgauerinnen allerdings bereits ein Team in der Frauen-Bundesliga stellen, waren sie nicht für den Aufstieg berechtigt. Somit würde dem Effzeh auch der zweite Rang reichen, und dieser galt fortan als ausgerufenes Ziel.

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