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Transfers: Bleibt der Mainzer Cordoba direkt in Köln?


Der 1. FC Köln scheint auf der Suche nach einem neuen Stürmer beim Gegner des 34. Spieltags fündig geworden zu sein. Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05 soll in der kommenden Saison für den Effzeh auf Torejagd gehen – unabhängig von der noch offenen Zukunft des Kölner Super-Stürmers Anthony Modeste.

Köln – In der fünften Spielminute hätte Jhon Cordoba dem Spiel des Effzeh gegen Mainz eine gänzlich andere Richtung geben können. Der Kolumbianer war Dominique Heintz in dessen Rücken entwischt, Bojan Krkic passte in die Schnittstelle zwischen Heintz und Frederik Sörensen. Und wäre Cordobas strammer Schuss aus 17 Metern nicht Zentimeter über die Latte, sondern ins Kölner Tor gegangen, wer weiß, ob die Geissböcke dann am Ende der Partie etwas zu feiern gehabt hätten.

Groß gewachsener Stürmer der Marke Modeste

Cordoba blieb auch in der Folge in Halbzeit eins ein Unruheherd, doch der überragende Heintz kochte den 24-Jährigen mehrfach ab. In der kommenden Saison werden Cordoba und Heintz aber wohl regelmäßig Duelle bestreiten, auf dem Trainingsplatz am Geißbockheim. Wie der „kicker“ berichtet, steht der Angreifer des FSV auf der Wunschliste des Effzeh weit oben.

Zehn Treffer markierte Cordoba in 51 Spielen für Mainz. Mit seinen 1,88 Meter fungierte er zudem als Wand- und kopfballstarker Zentrumspieler im Angriff der Rheinhessen und ähnelt damit Anthony Modeste. Zwar besitzt Cordoba bei den Mainzern noch einen Vertrag bis 2020, doch schon am Samstag hieß es aus dem direkten Umfeld des FSV, dass mehrere Bundesligisten am kantigen und schnellen Stürmer interessiert seien.

Acht Millionen Euro Ablöse?

Nun scheint der Effzeh beim 24-Jährigen in der Pole Position zu sein. Unabhängig der Zukunft von Anthony Modeste wollen die Geissböcke einen weiteren Mittelstürmer verpflichten, da die Zukunft von Sehrou Guirassy wegen dessen hartnäckiger Schambeinentzündung offen ist. Cordoba wäre da als Bundesliga-erfahrener Stürmer, dazu in jungem Alter, ein idealer Kandidat und eine echte Alternative. Als Ablöse stehen acht Millionen Euro zur Diskussion – für den Effzeh nach der direkten Qualifikation für die Europa League und durch den wirtschaftlichen Erfolg der letzten Jahre ein machbarer Transfer.


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