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Stöger spricht über Modeste und witzelt über Cordoba

Peter Stöger ist zum beliebtesten Bundesliga-Trainer gewählt worden. Grund genug für die ARD, den Coach des 1. FC Köln in den Sportschau Club am Donnerstagabend einzuladen. Der Österreicher sprach unter anderem über den Effzeh, Anthony Modeste und dessen potentielle Nachfolger. 

Herten – Das Hemd war eine Augenweide. Peter Stöger zeigte sich farblich dem ARD-Studio angepasst und stellte sich den Fragen von Moderator Alexander Bommes. Klar, dass es in dem halbstündigen Gespräch nicht nur um den Rückblick auf die vergangene Saison ging, sondern unter anderem auch um die aktuellen Transferentwicklungen rund um Anthony Modeste.

Da könnte ich meine Cordoba-Jacke wieder anziehen

„Es ist noch nicht fix“, sagte Stöger, der Mitgefühl für seinen Vorgesetzten und Geschäftsführer Jörg Schmadtke zeigte. „Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Es ist einen schwierige Geschichte, das zu lösen. Da will jemand was auf Chinesisch, der nächste auf Französisch und dann wieder einer auf Englisch. Aber daran wird der Transfer nicht scheitern“, lachte der 51-Jährige jegliche Nachfragen nach dem konkreten Verhandlungsstand weg.

Auch auf die Frage nach möglichen Nachfolgern blieb Stöger entspannt und ließ sich, angesprochen auf Mark Uth, Bobby Wood, Jhon Cordoba und Michael Gregoritsch, nur entlocken: „Sie sind alle vier gut, aber ich finde auch noch andere gut. Ich finde auch Aubameyang gut. Der ist auch noch nicht woanders untergekommen.“ Und dann spielte Stöger auf 1978 an, Österreichs Triumph über Deutschland bei der WM. „Cordoba wäre cool“, lachte der einstige Nationalspieler. „Da könnte ich meine Cordoba-Jacke wieder anziehen.“

Es gibt schlimmere Schlagzeilen, aber mehr war nicht

Nur entlocken lassen wollte sich Stöger nicht, welchen Stürmer er tatsächlich als Nachfolger für Modeste bevorzugen würde. Alleine, der FC-Coach stellte erneut klar, dass an den eigenen Gerüchten über einen Wechsel zu Borussia Dortmund nichts dran gewesen sein. „Da hat es nichts gegeben“, sagte Stöger. „Aber es schmeichelt mir, weil ich vor sechs Jahren noch in der Regionalliga in Österreich gearbeitet habe. Es gibt schlimmere Schlagzeilen, aber mehr war nicht.“ Stöger wird nun für einige Tage in Deutschland weilen, dann noch einmal nach Wien zurückfliegen, ehe der Trainer am Wochenende vor dem Trainingsauftakt seiner Mannschaft am 3. Juli wieder in die Domstadt zurückkehren wird.

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8 Kommentare
  1. Ingman
    Ingman says:

    Hoffentlich bleibt dieser wunderbare Mensch und Trainer dem FC noch
    sehr lange erhalten. Auch wenn es mal nicht so läuft !!!

    Besser können es andere auch nicht und der Mann ist echt super….

    Kompetenz gepaart mit Demut und Humor….Hut ab Herr Stöger ;-)

  2. Nippeser
    Nippeser says:

    Ein wunderbarer Mensch. Ich hoffe, dass Peter Stöger noch lange hier bleibt. Und selbst falls es ihn eines Tages irgendwo anders hinzieht, bleibe ich Stöger-Fan. Wer auch immer damals in der Trainer-Findungskommission saß – dem mit dem Namen „Stöger“ auf der Liste gehört ein Denkmal gebaut.

  3. Bergheimer
    Bergheimer says:

    Ich kann mich den positiven Kommentaren nur anschließen. Peter Stöger besticht durch fachliche Kompetenz und ist im zwischenmenschllichen Bereich ehrlich, verlässlich und berechenbar. Nur so ist es auch möglich, dass er seine Spieler im rauhen Bundesligageschäft wertschätzend als “ meine Jungs..“ bezeichnen kann. Ein Dankeschön an einen tollen Menschen und Trainer!

  4. Sascha
    Sascha says:

    Hoffentlich bekommt Peter Störer auch in schwierigen Zeiten den Respekt und Geduld in Köln. Ich erinnere mal an seine tolle Aktion, für die Fans auf Facebook direkt ansprechbar zu sein uns ungefiltert als Trainer zu Aufstellungen und Spielen zu kommunizieren. Das hat er aufgegeben (verständlicher Weise), da er ständig auf unterstem Niveau kritisiert und beleidigt wurde, wenn jemand nicht seiner Meinung war. Ich wäre sehr froh, wenn er und die Mannschaft sich mittlerweile so viel Kredit verdient hätten, dass die Fans inklusive der Kurve auch bedingungslos unterstützen, wenn es mal schlecht läuft. Denn das könnte 2017/2018 schon passieren… auch der Express sollte dann mal weniger populistische Parolen ausgeben, sondern zum unterstützen ermuntern.

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