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Pokert Modeste um einen Wechsel innerhalb Europas?


Das Trainingslager des 1. FC Köln in Bad Radkersburg wird ohne Anthony Modeste ablaufen. Und das ist gut so. Der Franzose hat sich verpokert. Bis Freitag muss alles geklärt sein – nicht in Österreich, sondern zwischen Köln und China. Es sei denn, der 29-Jährige will ohnehin etwas ganz anderes.

Köln – Als der Effzeh am Sonntag vermeldete, Anthony Modeste werde nicht nach Österreich ins Trainingslager reisen, war dies eine gute Nachricht für den Klub und die Mannschaft von Trainer Peter Stöger. Der Coach machte am Sonntag nach dem 10:1-Testspiel-Sieg gegen den Grazer AK keinen Hehl daraus, dass es in Bad Radkersburg nur um die Vorbereitung auf die neue Saison gehe. Um nichts anderes.

Eine schallende Ohrfeige für Modeste

„Es ist unfassbar viel diskutiert worden – intern und rundherum. Jetzt muss man schauen, dass man zur Ruhe kommt“, sagte Stöger und meinte damit vor allem die eigene Mannschaft, die Spieler, die nun fünf harte Tage vor sich haben, um topfit in die Saison 2017/18 zu gehen.

Peter Stöger fokussiert sich ganz auf das Trainingslager in Bad Radkersburg. (Foto: GBK)

Modeste gehört aktuell nicht zu dieser Mannschaft. Er ist freigestellt. „Tony muss sich klar werden, wie seine Zukunft aussehen soll“, stellte Stöger klar. Deutlicher hatte es sein Klub noch am Morgen kommuniziert: Der Stürmer bekäme die Zeit, um „über seine Karriere nachzudenken“. Eine schallende Ohrfeige für den eigenwilligen Stürmer, der scheinbar nicht weiß, was er will.

Köln und Tianjin sind sich weitgehend einig

Der China-Deal mit Tianjin Quanjian schien in dieser Woche in greifbare Nähe gerückt. Nach GBK-Informationen waren sich inzwischen auch die Klubs weitgehend einig, es fehlte nur noch an letzten Details. Doch Modeste selbst war es, der am Wochenende einen Rückzieher machte. Warum? Offenbar, weil er um ein besseres Angebot pokert – aus Europa.

Weiterlesen: Warum sich am Freitag alles ändern könnte

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