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U21-Europameister Klünter wieder im Training: "Er brennt!"

Die Profis des 1. FC Köln sind zurück in der Domstadt. Nachdem die Mannschaft am Freitag aus dem Trainingslager in Bad Radkersburg zurückgekehrt war, versammelte Trainer Peter Stöger sein Team am Montag wieder zur üblichen Einheit am Geißbockheim. Von zwei Urlaubern hielt es einen nicht mehr auf der Couch.

Köln – Am Geißbockheim gab es am Montagnachmittag eine kleine Überraschung. Lukas Klünter, der eigentlich noch bis zum 24. Juli Urlaub gehabt hätte, gehörte zum Trainingstrupp der FC-Profis. Eigentlich stand dem 21-Jährigen noch eine Woche Pause zu – ebenso wie A-Nationalspieler Jonas Hector.

Es war sein Wunsch. Er brennt und möchte unbedingt dabei sein.

Die beiden Defensivspieler des 1. FC Köln hatten nach ihren Reisen mit dem Deutschen Fußball-Bund Sonderurlaub bekommen. Während Hector mit der A-Nationalmannschaft den Confed-Cup in Russland gewann, wurde Klünter mit der U21-Auswahl Europameister. Doch statt sich auf dem Titel auszuruhen, wollte der Rechtsverteidiger schon wieder mit der Mannschaft trainieren.

„Es war sein Wunsch. Er brennt und möchte unbedingt dabei sein“, sagte Stöger erfreut. Dass Klünter auf seinen Urlaub und somit Regenerations-Zeit verzichtet, nimmt der Österreicher gelassen: „Es ist früher als eigentlich geplant, aber das ist in Ordnung. Wir müssen mal abwarten, wie er auf die Belastung reagiert. Es kann gut sein, dass er noch die eine oder andere Auszeit bekommen wird.“

Hector steigt pünktlich zu Kitzbühel ein

Der Senkrechtstarter der Rückrunde will den Stammplatz, den er sich in den letzten acht Partien der Bundesliga erkämpft hat, unbedingt behalten. „Auch, wenn er beim Turnier nicht gespielt hat, ist es körperlich ein großer Unterschied zu den anderen, die im Urlaub gewesen sind“, sagte Stöger. Der Österreicher will Klünter dosiert an das Training heranführen. Jonas Hector kann derweil seinen Urlaub bis zum kommenden Montag genießen, ehe es für das gesamte Team am 27. Juli ins zweite Trainingslager nach Kitzbühel geht.


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