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Das 0:3 beim FCA: Das war gut, das war schlecht


Der 1. FC Köln hat mit einer 0:3-Niederlage beim FC Augsburg den Fehlstart in die neue Saison perfekt gemacht. Drei Spiele, drei Niederlagen – und nun den FC Arsenal und Borussia Dortmund vor der Brust: Die erste Englische Woche wird zu einer Bewährungsprobe für Kölns Zusammenhalt.

Augsburg – Es sollte besser werden, es sollte ein Neustart werden. Das Spiel in Augsburg sollte die beiden Auftaktniederlagen in Gladbach und gegen den HSV vergessen machen. Nach schwachen 90 Minuten in der WWK Arena war aber klar: Der Neustart ist gefloppt. Hoffnung machen zwar ein paar Statistiken, aber eben nicht die entscheidenden.

Das war gut

Ja, der 1. FC Köln kam am Ende der 90 Minuten in Augsburg auf 61 Prozent Ballbesitz, gewann 51 Prozent der Zweikämpfe und hatte mit 87 Prozent die deutlich bessere Passquote als Augsburg (67 Prozent). Köln holte mehr Ecken raus (9:6), brachte mehr Flanken in den Strafraum (14:12) und verzeichnete am Ende auch mehr Torschüsse (13:10). Doch kaum jemand widersprach Peter Stöger, als dieser erklärte, der FC Augsburg sei der verdiente Sieger an diesem Tag gewesen. Denn die entscheidende Statistik entschied der FCA mit 3:0 für sich.

 

Deswegen waren die Statistiken auch nicht mehr als eine Randnotiz. Zu einer solchen verkam auch das Bundesliga-Debüt von Jorge Meré. Der Spanier kam nach dem Seitenwechsel für den schwachen Frederik Sörensen in die Partie. Eine schwierige Situation für den jungen Spanier, die der Innenverteidiger allerdings gut löste. Der 20-Jährige gehörte zu den besten Kölnern in der zweiten Hälfte und löste viele Situationen ruhig, konsequent, mit gutem Passspiel und robuster Zweikampfführung. Ein Debüt, das zwar am Ende keine Rolle spielte, aber zu den wenigen guten Dingen gehörte, die der Effzeh mit nach Hause nehmen konnte.

Weiterlesen: Was so richtig schlecht war und wie’s weitergeht

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