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Neue Rekordzahlen: Über 20 Mio. Euro Eigenkapital

Der 1. FC Köln hat wie erwartet neuerliche Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 verkündet. Alexander Wehrle legte am Montagabend auf der Mitgliederversammlung den Bericht für die zurückliegende Saison vor: Mit 11,1 Millionen Euro fuhr der FC den höchsten Gewinn nach Steuern in der Klubgeschichte ein.

Köln – Die FC-Maschinerie läuft zumindest finanziell auf Hochtouren: Der 1. FC Köln ist wieder ein „stabiles, gesundes Unternehmen“. Diese Aussage von Alexander Wehrle dürfte viele FC-Fans zumindest in dieser Hinsicht ruhig schlafen lassen. Wenngleich es sportliche aktuell nicht läuft, konnte Wehrle am Montag Zahlen präsentieren, die das Rekordergebnis aus dem Vorjahr noch einmal deutlich in den Schatten stellte.

130-Millionen-Schallmauer knapp verpasst

Mit 129,2 Millionen Euro Umsatz verpasste der FC die 130-Millionen-Schallmauer nur knapp, erzielte dabei aber einen Gewinn vor Steuern von 16,8 Millionen Euro. Davon blieben nach der Abrechnung mit Vater Staat immerhin 11,1 Millionen Euro. Ein zweistelliger Millionengewinn am Ende einer Saison – das gab es noch nie beim Effzeh. Auch deswegen konnten die Geissböcke ihr Eigenkapital erstmals in der Klubgeschichte auf über 20 Millionen Euro steigern (20,2 Mio.).

In der Bilanz weist der Effzeh zwar etwas überraschend wieder ein höheres Fremdkapital von 23,8 Millionen Euro auf. Doch faktisch konnten die Schulden wie geplant auf 18,7 Millionen Euro reduziert werden. Der Unterschied entstand durch die neuerliche Anlage, die der FC im Herbst des vergangenen Jahres ausgegeben hatte, die alte Anlage aber erst zum 1. August 2017 getilgt wurde und sich deshalb erst im nächsten Geschäftsjahr widerspiegeln wird. Wehrle bestätigte am Rande der Mitgliederversammlung, dass der 1. FC Köln zum 31. August 2017 noch Verbindlichkeiten in Höhe von 18,7 Mio. Euro hat und laut Plan bis zum 30. Juni 2018 diese auf 17,1 Mio. Euro reduzieren wird.

18,7 Mio. Euro Schulden auf zwei Säulen reduziert

Der FC hat seine Verbindlichkeiten inzwischen ligaunabhängig auf die Anleihe und Bankdarlehen reduzieren können. In den vergangenen Monaten zahlte der Klub drei Millionen Euro an Privatpersonen zurück, die dem Effzeh in der Vergangenheit mit Privatdarlehen geholfen hatten. In den kommenden Jahren sollen die Darlehen jährlich um mindestens 1,5 Millionen Euro reduziert werden.

Weiterlesen: Alle Geschäftszahlen des Effzeh 2016/17 im Überblick

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