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Transfers & Spieleretat: So wenig Geld reichte für Europa

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln sind nicht nur Rekord-Umsätze und -Gewinne bekannt geworden, sondern auch die Transfer- und Spieleretats des letzten Jahres. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass der Effzeh sportlich deutlich über seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten abgeschnitten hat.

Köln – Der Effzeh hat in den vergangenen Jahren einiges richtig gemacht. Dies belegte nicht zuletzt der sportliche Erfolg, aber auch die Jahr von Jahr steigenden Rekord-Gewinne und Umsätze. Wie die aktuelle Geschäftsbilanz 2016/17 durchblicken ließen, haben die Kölner in der Bundesliga weitaus besser abgeschnitten, als es ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten eigentlich zugelassen hätten.

Deutliches Transferplus im Sommer 2016

Mit den Verkäufen von Kevin Vogt und Yannick Gerhardt im Sommer und den Weggängen von Mergim Mavraj und Filip Mladenovic in der Winterpause erwirtschaftete der Effzeh den offiziellen Angaben zufolge insgesamt 17,0 Millionen Euro. Für Sehrou Guirassy, Marco Höger im Sommer sowie Christian Clemens und Neven Subotic im Winter zahlten die Geissböcke dagegen 10,8 Millionen Euro. Dadurch konnte insgesamt ein Transfergewinn von 6,2 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Spieleretat im Vergleich im unteren Tabellendrittel

Trotz der geringen Transferausgaben im Sommer 2016/17 legten die Kölner eine unglaubliche Saison hin, gekrönt mit dem Einzug in die Europa League. Dabei basierte der FC der letzten Saison lediglich auch einem Lizenzspieleretat von 38,5 Millionen Euro. Zwar hatte Köln diesen im Vergleich zum Vorjahr (28,7 Mio.) deutlich gesteigert. Im Liga-Vergleich lag dieser allerdings lediglich im unteren Drittel. Das betonte Alexander Wehrle deutlich.

Zum Vergleich: In der Vorsaison 2015/16 wiesen die Vereine zwischen Platz eins und sechs einen durchschnittlichen Etat von 93,8 Millionen auf. Die Plätze sieben bis zwölf arbeiteten durchschnittlich mit einem Etat von 45,8 Millionen. Damit lag der Effzeh ein Jahr später mit seinen 38,5 Millionen Euro gerade so im Durchschnitt der Plätze 13 bis 18 (15/16 bei 36,7 Mio. im Schnitt). In dieser Saison dürfte sich der Spieleretat in Richtung 50 Millionen Euro entwickelt haben.

Weiterlesen: Alle Geschäftszahlen des Effzeh 2016/17 im Überblick

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