,

„Wer gegen diesen Trainer spielt, muss verrückt sein“

Welche Entwicklung hat denn zu diesem Absturz geführt?
Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, dass hat sich in der Vorbereitung angedeutet. Wir haben nicht oft zu null gespielt oder hatten nach vorne Probleme. Wir waren vielleicht nicht so konzentriert wie in den letzten Jahren. Aber wirklich kann ich mir das nicht erklären, denn die Mannschaft ist ja fast zusammengeblieben.

Bis auf den Stürmertausch Modeste gegen Cordoba.
Ich finde es nicht fair, dass Jhon diesen Rucksack tragen muss. Jhon ist erst 24 Jahre alt und soll den Job machen, den Tony mit 29 gemacht hat. Gebt Jhon noch fünf Jahre, vielleicht macht er dann auch 25 Kirschen. Wir vertrauen ihm, das ist das Wichtigste. Er sollte in dieser Hinsicht mehr geschützt werden.

Man darf nicht versuchen Tony zu klonen

Sie haben Anthony Modeste angesprochen. Wie wichtig war er nicht nur auf dem Platz, sondern für den Teamgeist? Er war ja immer einer der Spaßmacher.
Tony war ein herausragender Stürmer für uns und ist ein herausragender Mensch. Er war ein Stimmungsmacher, klar. Aber man darf jetzt nicht versuchen ihn zu klonen. In schwierigen Phasen war er natürlich noch einer mehr, der versucht hat, positive Stimmung zu machen. Das müssen jetzt eben andere übernehmen.

Wie ist die Stimmung denn gerade?
Natürlich war sie schon mal besser. Nur, weil wir auf dem Platz nicht so häufig in der Gegend herumschreien, heißt das nicht, dass wir nicht trotzdem Spaß untereinander haben. Du brauchst kein Megafon in der Kabine, um am Wochenende Punkte zu holen.

Weiterlesen: „Peter Stöger ist der beste Mensch, den man als Trainer haben kann“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar