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Wolfgang Stark auch in Hannover der Videoassistent

Der 1. FC Köln und Wolfgang Stark werden sich schon am Sonntag zumindest virtuell wiedersehen. Die Deutsche Fußball-Liga gab bekannt, dass Stark zum zweiten Mal in Folge der Videoassistent beim Effzeh sein wird.

Köln – Schiedsrichter der Partie der Geissböcke bei Hannover 96 wird Daniel Siebert sein. Stark wird dann in Köln als Videoassistent sitzen und – wie schon am Mittwochabend gegen Eintracht Frankfurt – die kniffligsten Szenen an den Monitoren auswerten.

Starks Leistung war nach der 0:1-Pleite des 1. FC Köln gegen die Eintracht Gegenstand hitziger Diskussionen gewesen. Nach Meinung mehrerer Experten hatte der Videoassistent zusammen mit Hauptschiedsrichter Martin Petersen bei den drei strittigen Elfmeter-Entscheidungen im Spiel der Kölner gegen die Hessen jeweils falsch gelegen.

Danach hätte Frankfurts Elfmeter in der 21. Minute nicht gepfiffen werden dürfen. Dafür hätte die SGE einen Strafstoß nach Foul von Dominique Heintz an Sebastien Haller erhalten müssen. Ebenso war Leonardo Bittencourt im Frankfurter Strafraum elfmeterwürdig gefoult worden. Petersen und Stark hatten in der Bewertung trotz Sichtung der Videobilder jeweils falsch entschieden. Die DFL hat damit einmal ein feines Gespür für Schiedsrichter-Ansetzungen bewiesen.

2 Kommentare
  1. ralf brostewitz
    ralf brostewitz says:

    …ich war mal für den videobeweis – mittlerweile bin ich ein strikter gegner – warum : der videobeweis öffnet der willkür tür und tor ! für was wurde er geschaffen ? das es gerechter zugeht und das nur ABSOLUTE fehlentscheidungen bewertet werden ! ? und was ist die realität – beim BVB war es absolut keine fehlentscheidung sodas er eingreifen musste ! gegen SGE – 3 absolute fehlentscheidungen die jeder gesehen hat und alle moderatoren und experten so gewertet haben und was kam rum – nix ! da frag ich mich, sind die dort handelden personen : zu dumm , zu faul , ignorant, zu nachlässig, regelunkenntnis oder betrüger !? bisher musste man mit fehlentscheidungen der schiris leben – nun dachte man es wird gerechter – das ganze gegenteil ist der fall !

    • C W
      C W says:

      Ignorant. Und zwar genauso ignorant und von sich selbst überzeugt wie man als Schiedsrichter nun mal sein muss um Bundesliga zu pfeifen.

      Wer sich mit Egos vom Kaliber eines Boateng, Vidal, etc. oder auf internationaler Ebene noch ganz schlimmeres wöchentlich auseinandersetzen muss muss auf der anderen Seite natürlich auch gerade diese Eigenschaften auf den Platz bringen. Sonst gleitet einem das Spiel ganz schnell aus den Händen.

      Das dabei niemand frei von Fehlern ist ist menschlich und gerade die Klünter Entscheidung gegen Dortmund (auch wenn gegen uns gepfiffen) zeigt ganz klar auf warum es den Videoschiri gibt und wo er nutzen kann.

      Auf der anderen Seite ist die erste Szene aus dem selben Spiel genau das Paradebeispiel für meine These aus dem ersten Absatz. Hier handelt es sich nämlich nur in den Augen eines Herrn Brych für eine klare Fehlentscheidung bei der er seiner Meinung nach eingreifen muss… Das Ego muss man erstmal haben in einer solchen Szene MIT Videobildern seinen Kollegen aufm dem Platz zu korrigieren und sich dabei zu 100% sicher zu sein…

      Die gänzliche andere Linie fährt Stark gegen Frankfurt. Er ist sich zu 100% sicher nicht sicher zu sein. Ich muss zugeben das ist mir persönlich sogar lieber. Denn geht man davon aus das es den Videobeweis nicht gäbe hätten wir hier wenigstens genau dasselbe Ergebnis. Und ein Videoschiri der sich im Zweifelsfall wenn er nicht sicher ist lieber nix macht hilft glaube ich dem Spiel mehr als ein Brych.

      Das er hier natürlich dreimal falsch liegt lässt ihn nicht zwingend als besseren Schiri dastehen. Aber da sind wir wieder bei irren ist menschlich und den Tatsachenentscheidungen.

      Langer Rede kurzer Sinn. Wenn man den Videobweis wirklich sicher machen will braucht es mehr als einen Videoschiri und erheblich längere Pausen bis zur Entscheidung. Bis dahin sollten sich alle (Video)Schiris darauf besinnen wirklich nur in glasklaren Situationen (siehe Klünters Handspiel) einzugreifen und nicht aus Ignoranz, weil mans eh besser weiß oder auch einfach Übereifer.

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