Am Sonntagabend wurde die erste Runde im DFB-Pokal ausgelost. (Foto: GBK)

Keine Aufstockung! DFB-Pokal bleibt im alten Modus

David gegen Goliath – das macht den Reiz des DFB-Pokals aus. Und so wird es auch in Zukunft bleiben. DFB und DFL haben sich heute darauf geeinigt, den bisherigen Modus des Pokals nicht zu verändern. 

Frankfurt/Köln. Die Deutsche Fußball Liga wollte den DFB-Pokal revolutionieren. Der Vorschlag der DFL sah vor, noch mehr Mannschaften aus dem Amateurbereich zuzulassen, diese finanziell besser zu entlohnen und den Profiklubs somit mehr Spielraum für internationale Auftritte zu geben. Dazu wird es allerdings nicht kommen. Das beschlossen Vertreter von DFL und DFB gemeinsam am Freitag in Frankfurt.

Etablierter Modus bleibt bestehen

Es bleibt also dabei, dass sich die 64 Teilnehmer aus den Vereinen der Bundesliga und der 2. Bundesliga zusammensetzen und durch vier Teams der 3. Liga sowie 24 Amateurvereinen ergänzt werden. “Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen ‘Klein gegen Groß’. Dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen. Das stärkt auch die Attraktivität unserer Landesverbandspokale”, erklärte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Lediglich die von den Amateurvereinen zu entrichtenden Reisekostenpauschale für den Gastverein wird gestrichen, stattdessen bekommen sie einen höheren Zuschuss für die Organisation. Die Prämieren der 1. Runde werden gleichermaßen an die Profis und Amateure vom DFB verteilt. “Mit Blick auf den DFB-Pokal respektiert die DFL den Wunsch des DFB, am bisherigen Modus festzuhalten und nicht dem DFL-Vorschlag zu folgen”, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball zu der Entscheidung.

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