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Keine Startelf-Option? So plant Stöger mit Pizarro

Claudio Pizarro ist mittendrin beim 1. FC Köln. Der Peruaner wirkt nicht, als sei er gerade erst zwei Wochen am Geißbockheim. Der 39-Jährige wird am Freitag aber wohl mit ziemlicher Sicherheit nicht in der Startelf stehen – trotz des Ausfalls von Jhon Cordoba.

Köln – „Überraschenderweise kann er kicken.“ Peter Stöger nimmt es mit Humor, wenn er gefragt wird, wie gut Claudio Pizarro schon drauf ist. Mit dem neuen Stürmer der Geissböcke sind große Hoffnungen verbunden, dass es am Freitag beim VfB Stuttgart endlich klappt mit dem ersten Sieg der Saison.

Dann wäre ich hier schon lange kein Trainer mehr

Doch Pizarro wird wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich nicht von Beginn an für die Geissböcke auflaufen. Stöger hofft, dass Yuya Osako nach dessen Japan-Reise fit und ausgeruht sein wird. Das gäbe dem Österreicher mehrere Möglichkeiten, das offensive Mittelfeld und den Angriff zu gestalten – auch ohne Pizarro. Denn ein Einsatz von Beginn an, so Stöger, würde nicht gerade für die anderen Angreifer und auch nicht für den FC-Coach sprechen.

„Wenn jemand ein paar Monate nicht im Mannschaftstraining war und jetzt schon besser drauf wäre als meine Jungs, dann wäre ich hier schon lange kein Trainer mehr“, befindet der 51-Jährige. Pizarro hat in seinen ersten zwei Wochen beim FC hart gearbeitet, um spielfit zu werden. Der 39-Jährige will sofort helfen, nicht nur psychologisch, sondern auch auf dem Feld. Doch für welche Spieldauer reicht die Fitness des Angreifers bereits? Und wie sehr ist er bereits in die Spielabläufe der Geissböcke integriert?

Je besser die Mannschaft, desto weniger Einsatzzeit

Im Training brauchte Pizarro ein paar Tage, um seine Treffsicherheit wiederzufinden. In dieser Woche sieht man nun seine Knipser-Qualitäten wieder aufblitzen. Stöger will Pizarros Einsatzzeiten von der Leistung der Mannschaft abhängig machen. „Es werden keine 90 Minuten sein, sondern es wird sich danach richten, wie fit er ist und wie die Mannschaft spielt“, so Stöger. Die Formel klingt ungewöhnlich, basiert aber auf Pizarros Fitnessstand: „Man könnte sagen: Je besser die Mannschaft, desto weniger Einsatzzeit wird er am Anfang haben. Je schlechter, desto mehr Einsatzzeit.“ Kurzum: Eigentlich ist Pizarro noch nicht fit genug für die Bundesliga. Aber mit seiner Routine könnte er in brenzligen Situationen zur dringend benötigten Hilfe werden. „Im Laufe der Saison wird es mehr werden“, verspricht Stöger. Doch in Stuttgart scheint ein Startelf-Einsatz ausgeschlossen.

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