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Absage! Effzeh verliert den Kampf um Horst Heldt


Wie erwartet geht die Suche nach einem neuen Sportchef beim 1. FC Köln weiter. Die Geissböcke haben das Rennen um Horst Heldt verloren. Der Manager bleibt bei Hannover 96. Während der 47-Jährige offenbar clever gepokert hat, stehen die Kölner einmal mehr dieser Tage im Regen.

Köln/Hannover – Während Peter Stöger deutliche Worte an die Vereinsführung des Effzeh richtete (mehr dazu hier), haben Alexander Wehrle und das FC-Präsidium eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Die Sportchef-Suche geht weiter. Horst Heldt muss in Hannover bleiben – auch, weil der FC die Gespräche endgültig für beendet erklärte.

Ich habe nicht um eine Freigabe gebeten

„Martin Kind hat klar untermauert, dass er mir keine Freigabe geben wird“, sagte Heldt am Donnerstagmittag am Rande der Spieltags-Pressekonferenz von Hannover 96. „Ich habe ihn aber auch nicht um eine Freigabe gebeten. Ich habe eine Verantwortung Hannover 96 gegenüber – der Verein, mit dem ich aufgestiegen bin.“

https://twitter.com/Hannover96/status/936209473651331072

Diese Worte ließen zwar durchklingen, dass Heldt im Herzen zwar nach Köln wollte, aber wusste, dass er am Ende nur gewinnen konnte. Entweder, 96-Boss Kind hätte ihn nach Köln gelassen. Oder, wie es nun passiert, Heldt steigt bei 96 vom Manager zum Geschäftsführer Sport auf und erhält eine saftige Gehaltserhöhung. Clever gepokert, Herr Heldt!

FC muss Suche nach Alternativen intensiveren

Der Effzeh sitzt damit weiter ohne einen Nachfolger für Jörg Schmadtke da. Dabei hatten sich die FC-Bosse bis zuletzt Hoffnungen gemacht, den Kampf um den ehemaligen FC-Spieler gewinnen zu können. Diese Hoffnung haben die Kölner nun auch offiziell aufgegeben und erklärt, keine weiteren Gespräche mehr mit Heldt zu suchen. „Aus Respekt vor Hannover 96 haben wir entschieden, die Gespräche nicht weiter zu verfolgen, um die gegenseitigen Verhältnisse nicht zu beschädigen“, teilte Präsident Werner Spinner mit.

Der Effzeh werde nun die Gespräche mit den weiteren Kandidaten intensivieren. „Horst Heldt war einer derjenigen, mit denen wir über die Nachfolge von Jörg Schmadtke gesprochen haben, aber nicht der einzige“, sagte Spinner. „Wir werden nun wie geplant die Gespräche mit anderen Kandidaten fortsetzen und sind weiter absolut überzeugt, die richtige Lösung für den FC zu finden.“

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