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Bei Leo zwickt es noch – Hector vor Rückkehr ins Lauftraining

Die Verletztenmisere beim 1. FC Köln hat mittlerweile fast schon groteske Züge angenommen. Neben dem Rückschlag von Marcel Risse und dem langen Ausfall von Dominique Heintz, hat es während der Länderspielpause auch Leonardo Bittencourt erwischt. Doch beim Flügelflitzer gibt es zumindest vorsichtige Entwarnung. Ein weiterer Leistungsträger ist dagegen voll im Zeitplan seiner Reha. 

Köln – Ein leichtes Zwicken in den Adduktoren am Montag, ein schmerzverzerrtes Gesicht am Dienstagvormittag. Dem Effzeh bleibt in dieser Hinrunde wirklich nichts erspart. Neben Jonas Hector, Dominique Heintz, Marcel Risse, Marco Höger und Christian Clemens droht auch Leonardo Bittencourt am Samstag beim so wichtigen Spiel in Mainz auszufallen. Seit der Vormittagseinheit am Dienstag stand Leo nicht mehr gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf dem Platz. Adduktorenprobleme zwingen den 23-Jährigen derzeit zur Pause.

Nichts Strukturelles kaputt

Ganz so schlimm scheint es zum Glück jedoch nicht um den wichtigen Flügelspieler zu stehen. „Es ist nichts kaputt, strukturell ist alles in Ordnung“, gab Peter Stöger am Mittwochmorgen zumindest eine leichte Entwarnung und fügte hinzu: „Mal schauen, ob es morgen oder am Freitag bei ihm wieder geht“. Doch auch bei Dominique Heintz schien es sich zunächst nicht um eine schlimmere Verletzung zu handeln. Nun fällt der Innenverteidiger die restliche Hinrunde aus. Bei Bittencourt bleibt zu hoffen, dass ihm ein ähnliches Schicksal wie das seines Kollegen erspart bleibt. In dieser Saison ist er auf dem Flügel relativ alternativlos gesetzt, weshalb ein Ausfall am Samstag in Mainz umso schwerer wiegen würde.

Für die wiedergenesenen Cordoba, Pizarro und Nartey läuft es hingegen nach Plan. Alle drei konnten die Länderspielpause nutzen, um wieder voll ins Mannschaftstraining einzusteigen. „Die Gruppe war klein, weshalb es wenig Erholungsphasen gab und relativ intensiv war. Aber bei ihnen sieht alles ganz gut aus. Wenn das so bleibt, sind sie natürlich auch eine Überlegung für das Wochenende“, kündigte Stöger bereits an.

Nationalspieler voll im Zeitplan

Zu einem wichtigen Faktor in der Rückrunde kann wohl auch Jonas Hector wieder werden. Der Nationalspieler, der sich am 14. September im Europa-League-Spiel beim FC Arsenal das Syndesmoseband im rechten Unterschenkel gerissen hatte, hat dem Effzeh in dieser Saison bislang an allen Ecken und Enden gefehlt. Umso wichtiger und erfreulicher ist es, dass die Krücken beim 27-Jährigen mittlerweile in der Ecke stehen. „Der zeitliche Rahmen ist ganz gut absehbar. Es sind noch ein paar Wochen, in denen ich hart arbeiten muss. Im neuen Jahr will ich wieder auf dem Platz stehen“, sagte Hector im Rahmen des Länderspiels am Dienstag in Köln. Seit knapp 14 Tagen kann Hector sein rechtes Bein wieder belasten, so lange ist die Schraube mittlerweile schon aus seinem Sprunggelenk entfernt. „In zwei Wochen will ich wieder ins Lauftraining einsteigen.“

Es lässt keiner den Kopf hängen

Seit seiner Verletzung arbeitet der Vize-Kapitän hochmotiviert an seiner Rückkehr auf den Platz. „Es ist meine erste Verletzung, deshalb konnte ich damit gut umgehen.“ Und auch der Kontakt zu seinen Mitspielern ist während der Leidenszeit nicht abgerissen. Während der Besuche in der Kabine stellte Hector zumindest fest: „Es lässt keiner den Kopf hängen.“ Um der Mannschaft im neuen Jahr jedoch bei der Mission Klassenerhalt erfolgreich helfen zu können, ist für ihn allerdings auch klar: „Es wird Zeit, in der Bundesliga loszulegen, damit wir zur Winterpause Anschluss haben.“

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