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Einspruch bei der UEFA: FC kämpft für seine Fans

Der 1. FC Köln nimmt die Strafe durch die Europäischen Fußball-Union (UEFA) nicht hin. Die Geissböcke gaben am Montag bekannt, gegen das Urteil wegen Fehlverhaltens von FC-Fans beim Spiel in London Einspruch eingelegt zu haben.

Köln – Ob es mehr werden wird als nur ein symbolischer Kampf? Die Geissböcke wollen sich die außergewöhnliche Stimmung beim Europa-League-Auswärtsspiel des Effzeh beim FC Arsenal nicht nachträglich kaputt reden lassen. Während in Köln bis heute über die Vorkommnisse vor dem Emirates Stadium gesprochen werden, gilt die UEFA als unnachgiebige Institution in Sachen Fanvergehen.

Gilt die Bewährung bereits?

Doch der FC versucht es. Die Disziplinarkommission der UEFA hatte den 1. FC Köln in der vergangenen Woche neben einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro mit einem Zuschauerausschluss für FC-Fans beim nächsten Auswärtsspiel in den europäischen Wettbewerben belegt – wenn auch nur auf Bewährung für die kommenden zwei Jahre. Am Geißbockheim stieß das Urteil auf Unverständnis. „Auch nach eingehender Analyse der Urteilsbegründung ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit von Fans eine derart drastische Strafe nach sich ziehen soll“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Zudem habe das mangelhafte Sicherheitskonzept des FC Arsenal einen großen Teil zu den Unruhen vor dem Stadion am 14. September beigetragen. Der FC hat nun fünf Tage Zeit, seine Berufung schriftlich zu begründen. Obwohl es sich dadurch noch um ein laufendes Verfahren handelt, geht der Effzeh davon aus, dass die Bewährungsfrist bereits begonnen hat. Deswegen richteten die Geissböcke einen Appell der Vernunft an die eigenen Anhänger. „Wir gehen davon aus, dass unsere Fans wie gegen BATE Borisov auch gegen Arsenal niemandem einen Anlass bieten, die Bewährung noch vor dem abschließenden Gruppenspiel in der UEFA Europa League bei Roter Stern Belgrad am 7. Dezember zu widerrufen“, sagte Wehrle. Schließlich soll auch die Fahrt nach Serbien Anfang Dezember eine besondere Reise für die Kölner werden.

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