,

Jakobs will bleiben: Köln hofft auf Vertragsverlängerung

Nach dem Abgang von Ex-Sportchef Jörg Schmadtke kommt Bewegung in die Personalie Jörg Jakobs. Der Sportdirektor, der zuletzt zwei Jahre lang in der Nachwuchsabteilung arbeitete, will seinen auslaufenden Vertrag beim 1. FC Köln verlängern. Die wichtige Personalie könnte sich schon bald klären.

Köln – Er holte vor vier Jahren Peter Stöger. Die Verpflichtung des Österreichers wird wohl beim FC immer mit Jörg Jakobs verbunden bleiben. Der 47-Jährige schlug im Sommer 2013 den Trainer von Austria Wien als Nachfolger von Holger Stanislawski beim Effzeh vor. Der Rest der Geschichte ist bekannt.

Abschied 2018 galt als sicher

Anfangs arbeiteten Stöger und Jakobs eng zusammen. Gemeinsam mit Frank Schaefer planten sie den Kader, den der spätere Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke, schließlich finalisierte und mit dem die Geissböcke ein Jahr später in die Bundesliga aufstiegen. Doch nach dem Klassenerhalt 2015 zog sich Jakobs als Sportdirektor bei den Profis zurück. Warum, ist bis heute nicht gänzlich geklärt. Sicher ist aber: Das Verhältnis zwischen Jakobs und Schmadtke, einst unzertrennbar, hatte sich merklich abgekühlt. Das hatte sich zwischenzeitlich angeblich auch auf die Beziehung zwischen dem Sportdirektor und Trainer Stöger ausgewirkt.

Doch spätestens seit dem Abschied Schmadtkes sind alle Probleme ausgeräumt. Jakobs arbeitet inzwischen wieder in der Profiabteilung und unterstützt Stöger bei den Transferplanungen für den Winter. Nicht nur das: Jakobs und Geschäftsführer Alexander Wehrle befinden sich zusammen mit dem Vorstand in der entscheidenden Phase, um einen neuen Sportchef zu präsentieren. Zurück aus dem Nachwuchs, hat sich Jakobs‘ Position beim Effzeh um 180 Grad geändert. Und damit auch die Frage nach seiner Zukunft.

Effzeh will Jakobs unbedingt halten

Vor einigen Wochen schien der Abschied des öffentlichkeitsscheuen Sportdirektors zum Sommer 2018 sicher. Nun laufen die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung. „Wir sind im Dialog“, bestätigte Geschäftsführer Wehrle dem GEISSBLOG.KOELN. Jakobs habe seine Bereitschaft signalisiert, beim FC bleiben zu wollen. Aktuell, so Wehrle, liefen die Gespräche mit dem 47-Jährigen parallel zu den Verhandlungen mit einem neuen Manager. Sobald dieser gefunden sei, wolle man gemeinsam die finalen Gespräche vorantreiben.

Jakobs soll mithelfen, den neuen Sportchef zu finden, um zukünftig mit diesem wieder die Kaderplanung der Profis zu leiten. Klar ist, dass Wehrle und der Vorstand sich bereits für einen Verbleibs Jakobs‘ ausgesprochen haben. Eine entsprechende Absicht liegt offenbar auch bei Jakobs vor. Damit scheint die seit fünfeinhalb Jahren andauerten Verbindung zwischen den Geissböcken und dem Sportdirektor bestehen zu bleiben.

1 Antwort
  1. Dieter
    Dieter says:

    Das würde mich absolut freuen. Was ein Sportmanager (Sportdirektor) leistet kann man nicht an den Auftritten im TV oder Interviews ablesen sondern an dem Wert der Mannschaft. Schaumschläger gibt es in Deutschland schon mehr als genug. Leute, die nur ihre eigene Person in den Vordergrund stellen und die eigentliche Arbeit vernachlässigen, zum Schaden des Clubs, der Mannschaft und der Fans.
    Lieber ein Top Mann im Hintergrund als ein Schaumschläger permanent im Fernsehen oder vor irgendwelchen Mikrofone.
    Drücke den Herren Jacobs und Stöger die Daumen, dass sie gute Spieler nach Köln holen, die sofort der Mannschaft weiterhelfen.
    Vor Jahren war Dortmund nach dem 17. Spieltag Tabellenletzter. Am Ende der Saison hatten sie sich noch für das internationale Geschäft qualifiziert.
    Es ist noch nichts verloren; lassen wir die Verantwortlichen mal machen und vertrauen darauf, dass sie ihren Job beherrschen.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar