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Stöger bleibt ruhig: „Der Trainerjob ist ein Wochenjob“

Der Trainerjob ist ein Wochenjob

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Für Peter Stöger wird die Luft beim 1. FC Köln dünner. Die erfolglosen Monate in der Bundesliga haben Spuren hinterlassen. Doch der Österreicher gibt sich ruhig und fokussiert.  Es steht eine womöglich entscheidende Englische Woche für den 51-Jährigen an.

Köln – Ein klares, eindeutiges und langfristiges Bekenntnis zum Trainer gibt es beim 1. FC Köln nicht mehr. Werner Spinner, Toni Schumacher und Alexander Wehrle wissen, dass die kommenden Wochen über das Wohl und Wehe der Geissböcke – und von Peter Stöger – entscheiden werden.

Wehrle deutet Schonfrist an

„Peter wird die Mannschaft diese Woche wie gewohnt vorbereiten und auch gegen Arsenal und Hertha BSC auf der Bank sitzen“, sagte Wehrle dem „Express“. Eine erste Aussage, die wie eine Schonfrist oder ein Ultimatum klingt. Und Stöger? Der reagierte am Montag gelassen. Nach dem Training am Geißbockheim sprach Stöger ausführliche über die Situation des FC und seine eigene Lage.

Das sagte Stöger über…

…den Abstiegskampf:

„Ich mache meinen Job gerne. Solange die Mannschaft intakt ist, solange alle alles für den Verein unternehmen – und das Gefühl habe ich -, bleibt das unser Maßstab. Und auch, wenn Werder Bremen das Spiel gewonnen hat, ist unsere Lage noch immer korrigierbar. Normalerweise müssten wir mit zwei Punkten schon so weit weg sein, dass wir nicht mehr nachzudenken bräuchten. Aber das ist nicht der Fall.“

Keine Frage, wie wir die Spiele konzipieren werden

…Lösungsansätze für die Englische Woche:

„Ich werde weiter mit der Mannschaft auf die Erfolgserlebnisse hinarbeiten. Dazu wird es von mir keine anderen Aussagen geben. Wir brauchen irgendwann mal Ergebnisse. Das ist keine Überraschung. Aufgrund der Personalsituation wird es zwar nicht einfacher, aber deswegen gibt es auch keine Frage, wie wir die beiden Spiele personell konzipieren werden. Die Jungs, die uns zur Verfügung stehen auf den Positionen, müssen beide Spiele angehen. So viel Auswahl haben wir nicht mehr. Jedes Spiel müssen wir versuchen zu gewinnen. Jedes Spiel kann Selbstvertrauen geben.“

…die vermeintliche Krisensitzung am Samstagabend:

„Wir haben in den letzten viereinhalb Jahren unfassbare viele Sitzung gehabt. Da waren auch Sitzungen dabei, in denen wir Dinge angesprochen, die nicht gepasst haben. Am Samstag haben wir uns nach dem Spiel getroffen, das hatten wir schon zwei Tage vorher vereinbart – unabhängig davon, wie das Spiel ausgehen würde. Wir hatten nicht nur die sportliche Situation zu besprechen. Auch die Thematik Geschäftsführer Sport und die Planung für den Winter und die Umsetzung von Transfers. Darum ging’s. Aber wenn es Ihnen leichter fällt, dann war es eine Krisensitzung.“ (lacht)

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