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Kritik am Rasen: Wenger und der Effzeh sauer

Es regnete, doch die Rasensprenger liefen munter weiter: Ein Bild, das beim 1. FC Köln und dem FC Arsenal am Donnerstagabend im RheinEnergieStadion für Verwunderung gesorgt hat, aber durchaus passte. Der Rasen in Müngersdorf wimmelte von Platzfehlern.

Köln – Alexander Wehrle wunderte sich nach dem Spiel über den Zustand des Platzes im RheinEnergieStadion. Kölner und Londoner Spieler äußerten sich nach der Partie kritisch. Arsene Wenger sprach es auf der Pressekonferenz an: „Der Rasen war heute ein Handicap. Das haben auch meine Spieler bestätigt.“

Zweieinhalb Wochen zwischen zwei Heimspielen

Europäischer Klasse entsprach der Untergrund in Müngersdorf am Donnerstagabend wahrlich nicht. Gerade auf der Seite im Nordwesten wimmelte es von Schlaglöchern, ganze Rasenstücken mussten immer wieder von Spielern zurück in den Boden gestampft werden. Dabei hatte es in den letzten Tagen vor der Partie weder heftige Regelfälle noch eisige Kälte gegeben. Sogar zwei sonnige Tage hatte der November zu Wochenbeginn übrig gehabt. Doch der Rasen war in einem bemitleidenswerten Zustand.

Der Effzeh will dies nun bei den Kölner Sportstätten anmahnen. Das Duell gegen den FC Arsenal war das erste Heimspiel seit dem 5. November. Zweieinhalb Wochen hatte die KSS Zeit, den Rasen wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Dies gelang nicht. Mit Blick auf das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Hertha BSC ist keine Besserung zu erwarten. Einmal mehr wird es also zu Unstimmigkeiten zwischen dem Klub und der städtischen Behörde kommen, zwischen denen ohnehin nicht mehr vorherrscht als ein Zweckbündnis.

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