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Auftrag angenommen! Veh sieht, was er gefordert hat

Es war der Tag der Debüts beim 1. FC Köln. Chris Führich und Filip Kusic spielten erstmals in der Bundesliga, Tim Handwerker stand erstmals in der Bundesliga in der Anfangsformation und Armin Veh sah von der Tribüne aus erstmals ein Spiel des 1. FC Köln in seiner neuen Rolle als Geschäftsführer Sport.

München – Er hatte es vor dem Spiel noch einmal bei „Sky“ angekündigt. Der Effzeh dürfe sich zwar nicht zu sehr an der Hoffnung an ein Wunder festklammern. Aber Wunder habe es schon gegeben, deswegen sei es wichtig, „dass wir jedes Spiel seriös angehen“. Abschenken gilt nicht, so lautet Vehs Motto zum Amtsantritt.

Eine disziplinierte, couragierte und laufstarke Leistung

Die Spieler nahmen ihren neuen Chef beim Wort. Das 0:1 beim FC Bayern brachte zwar einmal mehr keine Punkte, doch die Art und Weise, wie die Geissböcke auftraten, brachte ihnen Respekt ein. Kaum jemand hatte es für möglich gehalten, dass der Effzeh dem unter Jupp Heynckes ins Rollen gekommenen Rekordmeister die Stirn bieten könnte. Doch die Ruthenbeck-Elf agierte taktisch klug, körperlich deutlich stärker als gegen Freiburg und bis auf diese eine Situation in der 60. Minute, die zum Gegentreffer führte, konzentriert. Sogar ein später Ausgleich wäre noch möglich gewesen.

Veh zeigte sich hinterher zufrieden. „Wir haben eine disziplinierte, couragierte und laufstarke Leistung gesehen“, lobte der neue Sportchef das Team, erklärte aber auch, dass die aktuelle Situation der Geissböcke nicht erlaube, dass er als „Gute-Laune-Onkel“ herumlaufen könne. Er hatte das Spiel nicht, wie sein Vorgänger Jörg Schmadtke, von der Trainerbank aus verfolgt. Der 56-Jährige saß auf der Tribüne zwischen Co-Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner. Auch Vize-Präsident Markus Ritterbach und Thomas Schönig (Beauftragter für Fankultur und Sicherheit) saßen bei ihm.

Schlussakte gegen Wolfsburg und Schalke

Gemeinsam durften sie feststellen: Nach dem Niederschlag gegen den SC Freiburg ist die Mannschaft wieder aufgestanden und offenbar gewillt, jenen Stolz auf den Rasen zu bringen, den Veh bei seiner Antrittsrede am Montag eingefordert hatte. Eine wichtige Erkenntnis, die die Spieler nun in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause bestätigen müssen. Am Samstag kommt der VfL Wolfsburg ins RheinEnergieStadion. Am kommenden Dienstag müssen die Geissböcke dann zum DFB-Pokal-Achtelfinale auf Schalke antreten. Zwei Spiele, die großen Einfluss darauf haben werden, wie die Winterpause und der Beginn der Rückrunde verlaufen werden.

3 Kommentare
  1. Dieter says:

    Komplement an diese Mannschaft. Gegen den großen FC Bayern in München zu verlieren ist keine Schande. Da haben schon ganz andere Mannschaft sich eine Packung abgeholt. Ohne gelernte Stürmer in München anzutreten und dann den Bayern 60 Minuten lang paroli bieten – Alle Achtung. Darauf kann die Mannschaft aufbauen. Diese Niederlage hat sicherlich Selbstvertrauen gegeben, die auch gebraucht wird, um den Abstiegskampf anzunehmen. Am Ende des 34. Spieltages wird man sehen was dabei heraus gekommen ist. Toll Jungs.
    Weiter so !!!!!!!!!!!

  2. OlliW says:

    ja, richtig! Eigentliich eine einkalkulierte Niderlage. Die vielleicht einzige, mit der man im August schon rechnen konnte. Alle anderen waren dümmer, absurder, schrecklicher, dämlicher, pechhafter, schlimmer, unnötiger…
    Und absurderweise hat es daher einigermaßen Spaß gemacht, sich das Spiel anzuschauen. Weil der FC auch nicht nur destruktiv gemauert sondern aktiv und intelligent verteidigt hat. Keine gelbe Karte übrigens! Das sah nach einem Plan aus, der fast noch besser aufgegangen wäre! Wirklich Hut ab! Mir der Einstellung und Stabilität, mit dieser Wachheit und mit etwas mehr Fortune geht auf jeden Fall was gegen WOB und auf Schalke.

  3. Alf Krispin says:

    Was kann die Mannschaft an diesem abgelieferten Spiel gegen Bayern wirklich an Erfahrung mitnehmen! Wenn man zu zehnt 2 Stunden im eigenen Strafraum steht wird das Gewinnen für den Gegner schwerer aber für sich selber fast unmöglich. Also an so einer Spielstrategie etwas Brauchbares für einen Neuaufbauen der Mannschaft herauszufinden wage ich zu bezweifeln.

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