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Transfer perfekt! Effzeh holt Simon Terodde zurück

Der erste Wintertransfer des 1. FC Köln ist perfekt. Simon Terodde wechselt vom VfB Stuttgart zurück zu den Geissböcken, deren Trikot er bereits zwischen 2009 und 2011 getragen hatte. Der 29-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2021 und soll dem Vernehmen nach rund zwei Millionen Euro Ablöse kosten.

Köln – Wie erwartet bestätigte der Effzeh am Mittwochvormittag den Deal, der sich in der letzten Woche abgezeichnet hatte. Terodde, beim VfB nicht glücklich, traf in dieser Saison in 17 Pflichtspielen dreimal und bereitete zwei weitere Treffer vor. Zu wenig für den zweifachen Torschützenkönig der Zweiten Liga, wo er für Union Berlin und Stuttgart in den vergangenen zwei Jahren jeweils überragende 25 Tore erzielt hatte.

Stürmer Nummer sechs beim Effzeh

50 Tore in zwei Jahren – Terodde gehörte über mehrere Spielzeiten zu den besten Torjägern des deutschen Unterhauses. In Stuttgart wollte er nun auch den Sprung in die Bundesliga schaffen. Doch bei den Schwaben gelang dies nicht recht. Nun also der Wechsel zurück nach Köln, wo er die Sturmflaute der Geissböcke beheben soll. Neben Sehrou Guirassy, Jhon Cordoba, Claudio Pizarro, Yuya Osako und Simon Zoller wird er Stürmer Nummer sechs sein. Doch aufgrund der großen Verletzungssorgen der Kölner wird der 29-Jährige dringend benötigt.

Darüber hinaus ist Terodde auch schon ein Vorgriff der Geissböcke auf die kommende Saison. Den Abstieg vor Augen, kann sich der Effzeh bereits eines Torjägers sicher sein, der in der Zweiten Liga über jeden Zweifel erhaben wäre. Doch „T-Rod“ will bereits in der Rückrunde beweisen, dass er auch in der Bundesliga regelmäßig treffen kann. „Simon Terodde ist körperlich stark, hat seine Qualitäten im Abschluss über Jahre hinweg mit einer sehr guten Trefferquote unter Beweis gestellt und ist ein richtig guter Typ“, freute sich Sportchef Armin Veh über den Transfer.

8 Kommentare
  1. Detlef Lodenkämper
    Detlef Lodenkämper says:

    Ein Vertrag über dreieinhalb Jahre für einen fast 30-Jährigen, der seine Erstligaklasse noch nicht bewiesen hat und bei einem Aufsteiger (Stuttgart) nicht mehr gebraucht wird – ist das eine kluge Entscheidung von Armin Veh?

    • Ali Perez
      Ali Perez says:

      Was ist das denn für eine Aussage?
      Ich verweise nur auf Burgstaller; dem hätten hier einige „Fachleute“ letzten Winter auch nix zugetraut und sehr viel jünger ist der auch nicht.

      Fakt ist, dass der Junge mit jeweils 25 Treffern der Torschützenkönig der letzten 2 Jahre war, wenn auch nur in der 2. Liga. Das ist aber trotzdem eine Hausnummer. Dieser Transfer ist mir lieber als irgend eine No-Name-Hoffnungskauf, wo der Proband kein deutsch spricht und erst mal wochenlang integriert werden muss. ST ist ein guter Kompromiss und kann gut funktionieren.

      Naja Bubis haben wir genug.

  2. Elke L.
    Elke L. says:

    Ich warte da gerne mal ab, denn erst einmal hat der FC nicht so viele Möglichkeiten:
    wer kommt denn jetzt schon gerne zum FC?
    es gab im Sommer schon einige Spieler, die anscheinend nicht nach Köln zu lotsen waren?
    und jetzt schon drei mal nicht, bei den Aussichten!

    Bei den höhnischen Kommentaren auf kicker zum Beispiel kann es ja eigentlich nur gut gehen :-)

    Wir wissen so viele Details nicht (könnte doch sein, dass ST nicht so viel verdient, er dafür aber einen längeren Vertrag haben wollte – nur ein Beispiel) und es immer peinlich, finde ich, wenn man ein Urteil abgibt, ohne wirklich auch alle Überlegungen zu kennen.

    Die jüngere Vergangenheit des FC ist zwar nicht unbedingt geeignet, Vertrauen in die handelnden Personen zu haben, aber ich vertraue dennoch AV mal.

  3. BM
    BM says:

    Und ich hatte so sehr gehofft, der Transfer würde noch platzen. Mal abgesehen davon, dass es zu denken geben sollte, wenn VfB-Planer Reschke, ein ausgewiesener Fuchs, für seinen sturmschwachen Verein einen Spieler so bereitwillig abgibt, scheint FC-Neuling Veh die aktuelle Saison nicht zu kennen. Terodde „hat seine Qualitäten im Abschluss über Jahre hinweg mit einer sehr guten Trefferquote unter Beweis gestellt“, meint Veh – stimmt so nicht, nur für Liga 2. In Liga 1 hat er gerade zwei mal getroffen, rund alle 480 Minuten einmal – eine tolle Quote, wenn er die beim FC fortsetzt, kann er Guirassy zu Saisonende einholen, sofern der nicht mehr spielt. Der junge und entwicklungsfähige Franzose trifft etwa alle 190 Minuten.
    Ein Rentenvertrag für den nächsten Zweitligaspieler, ich verstehe die sportliche FC-Führung (schon länger) nicht mehr. Da wäre mir sogar der Ujah noch lieber gewesen. Nun hoffe ich, dass ich den netten Terodde als Kicker völlig falsch einschätze, der Leistungsnachweis für die Bundesliga lässt dafür aber nicht viel Phantasie.

  4. Ronald Handke
    Ronald Handke says:

    Gottseidank hat es geklappt und ST kommt. 2 Tore in 15 Ligaspielen sind nicht viel, aber so viele Tore haben Osako, Cordoba, Zoller, Clemens und Pizzaro zusammen in der ganzen Hinrunde geschossen! Da ist die Effizienz von ST mir allemal lieber ! Klar wäre mir Mark Uth lieber gewesen! Aber so ein Kaliber zu verpflichten? Davon kann der FC die nächsten Jahre leider wahrscheinlich nur träumen!

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