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Das Motto der Session passt perfekt zum Effzeh

Der 1. FC Köln hat es am Mittwochabend krachen lassen und im Maritim seine alljährliche Karnevalssitzung gefeiert. Mit Cat Ballou, Querbeat und Miljö tanzten Spieler, Verantwortliche, Mitarbeiter und Gäste durch den Abend. Nur Präsident Werner Spinner fehlte.

Köln – Markus Ritterbach kennt sich im Karneval aus. Klar, schließlich war der Vizepräsident des FC jahrelang der Oberboss des jecken Treibens in der Domstadt. Am Mittwochabend vertrat er deshalb auch Werner Spinner auf der Bühne im Maritim. Der Präsident war auf Geschäftsreise und verpasste die FC-Sitzung.

Wir tanzen nicht mehr alleine im Keller

„Mer Kölsche danze us der Reih, so lautet das Motto der diesjährigen Session“, sagte Ritterbach, um mit einer Portion Selbstironie anzufügen: „Mal gewollt, mal ungewollt, aber in diesem Jahr ist es auch das Motto des FC.“ Tatsächlich tanzt der FC in dieser Saison fast in jeder Hinsicht aus der Reihe, auch zuletzt mit den drei Siegen am Stück, die kaum jemand den Geissböcken zugetraut hatte.

Doch der Mittwochabend verdeutlichte noch einmal, warum sich der FC wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Die Stimmung unter den Profis und Verantwortlichen war gut, aber nicht ausgelassen. Die Spieler hielten sich an die Absprachen, verließen die Sitzung vorzeitig. Einmal mehr in diesen Tagen ging es um den Balanceakt zwischen Freude, Euphorie und der nötigen Ernsthaftigkeit aufgrund der weiterhin überaus brenzligen Tabellensituation. Ritterbach sagte passend dazu: „Wir müssen zugeben: In der Bundesliga tanzen wir gerade im Keller. Aber dank der letzten Wochen tanzen wir dort nicht mehr alleine.“

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