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Jakobs-Aus zum Monatsende! Sportdirektor verlässt den FC


Jörg Jakobs wird den 1. FC Köln zum Ende des Monats Januar verlassen. Das haben die Geissböcke am Donnerstag bekannt gegeben. Damit vollzieht der Sportdirektor „auf eigenen Wunsch“, wie es in der Mitteilung heißt, nach fünfeinhalb Jahren die erwartete Trennung selbst.

Köln – „Sportdirektor Jörg Jakobs verlässt den 1. FC Köln auf eigenen Wunsch. Sein ursprünglich bis Juni 2018 laufender Vertrag wird mit Wirkung zum 31. Januar 2018 aufgehoben“, teilte der FC am Donnerstagmittag mit. Jakobs habe aus persönlichen Gründen nicht über den Sommer hinaus beim FC bleiben wollen. „Dennoch ist mir diese Entscheidung nicht leichtgefallen, denn in den vergangenen fast sechs Jahren ist mir dieser Klub sehr ans Herz gewachsen“, sagte Jakobs.

Veh lobt Jakobs‘ Verdienste

Mit Armin Veh und Frank Aehlig hatten im Dezember zwei neue sportliche Leiter den Effzeh übernommen. Ein Platz für Sportdirektor Jakobs in dieser Konstellation galt über den Sommer hinaus als unwahrscheinlich. Dass die Trennung nun frühzeitig erfolgt, ist jedoch überraschend. Der 47-Jährige hatte in den vergangenen fünfeinhalb Jahren beim FC zunächst die Kaderplanung übernommen, später die Leitung des Nachwuchsbereichs und nach dem Abschied von Jörg Schmadtke erneut die Kaderplanung der Profis.

„Jörg Jakobs hat im Sommer 2012 auf dem absoluten Tiefpunkt Verantwortung beim FC übernommen und mitgeholfen, einen neuen, positiven Geist im Klub zu etablieren“, drückte Präsident Werner Spinner sein Bedauern über den Abschied Jakobs‘ aus. Doch unter der neuen Führung Veh/Aehlig war eine Trennung schließlich die logische Folge. Veh allerdings bedankte sich ausdrücklich bei Jakobs bei dessen Arbeit, insbesondere der Umstrukturierung im Nachwuchsbereich. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass man in einem Bundesligaklub in einer so schwierigen Situation ein ganzes Trainerteam aus dem Nachwuchs in den Profibereich übernehmen kann, das dort sofort funktioniert – und dass zugleich im Nachwuchsleistungszentrum nahtlos weitergearbeitet werden kann“, sagte Veh. „Dies spricht für funktionierende Strukturen und eine gute Personalauswahl. Beides ist ein Verdienst von Jörg Jakobs.“

Wir lassen Jörg Jakobs als Fachmann ungern gehen

Dennoch fanden Veh, Aehlig und Jakobs schließlich nicht zueinander, um auch künftig gemeinsam arbeiten zu können. Zuletzt wurde bekannt, dass Veh und Aehlig einen neuen Chefscout installieren werden. Für Jakobs war offensichtlich kein Platz mehr in der künftigen Personalstruktur der Geissböcke. „Wir lassen Jörg Jakobs als Fachmann und als beliebten Kollegen ungern gehen und bedauern seine persönliche Entscheidung“, sagte Alexander Wehrle. „Aber nachdem er sich so entschieden hatte, war es für uns völlig klar, dass wir eine für alle Seiten angemessene Lösung finden wollen.“

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