, ,

Jetzt also doch! Alexander Bade verlässt den Effzeh

Von wegen andere Aufgaben im Verein: Der 1. FC Köln und Alexander Bade trennen sich. Wie der Klub bekannt gab, einigte sich der Effzeh mit dem langjährigen Torwarttrainer auf eine Vertragsauflösung zum Monatsende. Damit endet eine über 20 Jahre andauernde Partnerschaft Ende Januar.

Köln – „Der 1. FC Köln und Torwarttrainer Alexander Bade beenden ihr unbefristetes Arbeitsverhältnis einvernehmlich zum 31. Januar 2018. Das ist das Ergebnis eines weiteren Gesprächs im Geißbockheim am Mittwoch.“ So lautete die Meldung am Mittwochnachmittag.

Nur Bade äußert sich zur Trennung

Darin kam auch Alexander Bade zu Wort: „Wir haben uns in den vergangenen Tagen mehrfach zusammengesetzt und jetzt eine Lösung gefunden, mit der alle Seiten leben können“, ließ der 47-Jährige ausrichten. „Darüber freue ich mich. Ich hatte in verschiedenen Funktionen eine sehr schöne Zeit beim 1. FC Köln und wünsche dem Klub, dem Team und den Mitarbeitern nur das Beste.“

Ein Statement der Geschäftsführer Armin Veh oder Alexander Wehrle fehlte ebenso wie eine Äußerung des Präsidiums. In der Meldung hieß es am Ende lediglich, dass sich der 1. FC Köln „bei Alexander Bade für seinen Einsatz beim FC bedankt und ihm für die Zukunft alles Gute wünscht“.

7 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Kurz bevor dieser Artikel eingestellt wurde, schrieb ich zum Artikel „Posse um Bade: Ausbootung oder faire Lösung?“ noch ein paar Zeilen aufgrund einiger Nachrichten aus der Kölnischen Rundschau. Wen es interessiert, der kann meine Beitrag am oben angegebener Stelle nachlesen. Schönen Abend euch!

  2. Elke L. says:

    A. Bade hatte demnach sicherlich eine Position inne, die sonst kein Torwarttrainer inne hat. Aber wie das immer so ist, wenn die Chefs wechseln, dann muss man sich neu orientieren, auch als Arbeitnehmer. Das hat wohl nicht mehr gepasst. Von daher ist es gut, dass man sich getrennt hat, weil jetzt haben alle beim FC den Fokus auf die nächsten Spiele gerichtet, evtl. noch weitere Verpflichtungen zu prüfen und dergleichen Dinge mehr. Was hätte der FC noch mehr dazu schreiben sollen, als er es getan hat?

    • Hermann says:

      Geradezu anmaßend ist es wenn Bade sich degradiert sah, weil seine Meinung nun nicht mehr so gefragt war, wie noch unter Stöger. Diese persönlichen Eitelkeiten können wir nicht mehr gebrauchen. Aber es mutet dann doch seltsam an, das jeder der keinen Bock mehr hat beim FC zu arbeiten, auch noch Geld hinterhergeworfen bekommt. Beim FC bekommt jeder eine Abfindung wenn er nicht bei drei auf dem Baum ist.
      Ganz fader Beigeschmack dieser Abgang. Das hätte mir Bade mal erklären müssen was er damit meint, das er einen tätigkeitsbezogenen Arbeitsvertrag hat und sich nicht mehr in der Lage sieht diese Tätigkeit in dem vereinbarten Rahmen auszuüben. Der FC wollte wohl Ruhe und keinen schwelenden Konflikt in die länge ziehen mit einem Mann der 20 Jahre im Verein ist. Aber wenn die Informationen akkurat sind, hatte der FC arbeitsrechtlich die besseren Karten. Insofern kann Bade sich glücklich schätzen wie der FC reagiert hat und gut das er weg ist.

  3. Elke L. says:

    Wenn man so einen merkwürdigen Arbeitsvertrag auf der Fußballerebene hat (unbefristeter Arbeitsvertrag), dann gelten halt die üblichen Dinge. Im Grunde kann man einen Arbeitnehmer sowieso nicht mal so eben kündigen, der so lange im Betrieb ist. Das bedeutet, Abfindung und zwar ein halbes Montsgehalt pro Jahr, den man im Betrieb ist und da er 20 Jahre da war…. Das ist dann die teure, aber schnelle Möglichkeiten sich von jemandem zu trennen.

    Und jetzt kann der FC an wichtigeren Dingen arbeiten.

    • Robert H. says:

      Da schau her – ist das der gleiche lange Levve, der üblicherweise im TM-Forum herumhüpft?

      Zur Sache: glaube nicht, dass AB dem Stöger gleich folgen will/kann, denn ob PS nach dem Saisonende noch eine Biene Maja bleibt steht für mich noch in den Sternen. Und der eigentliche Posten ist beim BVB ja wohl besetzt.
      Da warten wohl beide lieber mal mindestens bis zum Sommer ab.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar