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Neuzugang Koziello: „Meine Stärken liegen im Spielaufbau“

Willkommen in Deutschland! Das erste Training im Schnee hat Vincent Koziello direkt gezeigt, dass die ersten Wochen beim 1. FC Köln kein Zuckerschlecken werden. Der Franzose muss sich sofort an die raue Bundesliga gewöhnen. Denn er wird gebraucht. 

Köln – Am Sonntag weilte Vincent Koziello erstmals im RheinEnergieStadion. Der Derbysieg gefiel ihm. Dem 22-Jährigen dürfte aber auch nicht entgangen sein, dass den Geissböcken eine spielerische Komponente im Mittelfeld fehlt. Diese will er einbringen. Am seinem ersten Arbeitstag sprach er über…

…das Derby-Erlebnis: „Ich bin Sonntag vor dem Spiel in Köln angekommen. Es war ein sehr gutes Spiel mit einem schönen Sieg und guter Stimmung im Stadion mit diesem Publikum. Das hat mich aber nicht groß überrascht, denn man hatte mir ja schon im Vorfeld gesagt: Bundesliga und vor allem Köln, das bedeutet großartige Zuschauer und eine tolle Stimmung.“

Ich hoffe, dass ich schon für Hamburg bereit bin

…die Gespräche mit dem FC: „Armin Veh hat mir ein gutes Gefühl gegeben in den Gesprächen. Ich wollte zu einem Klub, bei dem ich mich wohl fühle, willkommen fühle. Das habe ich hier gefunden. Der Klub hat alles getan, um mich zu verpflichten. Deswegen bin ich sehr froh, dass es geklappt hat.“

…die Situation des FC in der Liga: „Ganz einfach: Wenn ich nicht an Kölns Klassenerhalt glauben würde, wäre ich nicht hierhergekommen. Mit diesem Sieg gegen Gladbach hat sich die Situation verbessert. Wir werden alles tun, um die Liga zu halten. Ich glaube daran, dass wir das schaffen können.“

…seine Position und Stärken: „Ich kann auf mehreren Positionen spielen. Meine Rolle entscheidet sich auf dem Rasen. Es kommt darauf an, was man von mir erwartet. Meine Stärken liegen im Spielaufbau und darin, Bälle zu sichern und zu verteilen, um Situationen in der Offensive zu kreieren.“

…das nächste Spiel in Hamburg: „Ich hoffe, dass ich schon für Hamburg bereit bin. Ich hab schon mit meinem alten Verein trainiert und fühle mich in guter Form. Das ist die Entscheidung des Trainers. Aber ich tue natürlich alles dafür. Natürlich weiß ich, wie wichtig das Spiel gegen Hamburg ist. Aber alle Spiele bis zum Ende der Saison sind wichtig. Natürlich gibt es ein, zwei besonders wichtige Spiele, um sich in der Tabelle besser aufzustellen. Die Rückrunde hat mit dem Derbysieg gut begonnen, jetzt müssen wir weiter gewinnen.“

Lucien Favre sagte mir, ich soll nach Köln gehen

…seine Erwartungen an die Bundesliga: „Die Bundesliga wird in Frankreich sehr genau beachtet. Ich habe mich mit Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) unterhalten, mit dem ich in der französischen U21 gespielt habe. Er hat mir gesagt, wie groß die Bundesliga ist und dass es mir hier in Deutschland gefallen würde. Auch Lucien Favre (Trainer OGC Nizza) sagte mir, ich soll nach Köln gehen. Dass ich eine wirklich schöne Stadt entdecken würde, eine tolle Stimmung, ein schönes Stadion. Eine Stadt, die für den Fußball lebt. Er hat mich darin bestärkt, dass Köln ein guter Klub sei, die Bundesliga die richtige Liga für mich. Er mag Deutschland und hat sich hier wohl gefühlt. Das hat mir bei der Entscheidung geholfen.

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