,

Nicht alle Fitnesswerte top, aber großes Lob für Özcan

Die Vorbereitungen auf das Wunder Klassenerhalt laufen beim 1. FC Köln seit Dienstag auf Hochtouren. Viele Spieler haben bereits während ihres Urlaubs einige Einheiten absolviert, was sich in den Ergebnissen des Laktattests spiegelte. Doch noch stehen nicht alle Spieler wieder voll im Saft. 

Köln – Der Laktattest gehört wohl zu den unbeliebtesten Terminen eines Profifussballers während der Vorbereitung. Mittels eines stufenweise ansteigenden Lauftests und einer ebenso mehrfachen Blutabnahme nach den einzelnen Läufen wird die Konzentration von Laktat im Blut gemessen. Dadurch kann die Grundlagenausdauer des Spielers ermittelt werden.

Nicht alle Werte auf höchsten Niveau

Gerade die in der Hinrunde verletzten Spieler hatten bereits im Urlaub einiges an Nachholbedarf. „Man hat beim Laktattest gesehen, dass sie ein bisschen was gemacht haben“, erklärte Stefan Ruthenbeck. Körperlich klaffen zwischen den verschiedenen Spielern allerdings teilweise große Lücken. „Die Gruppe ist nicht ganz so homogen. Wir haben ein paar Spieler, die aus Verletzungen zurückgekommen sind oder nicht wirklich Spielanteile gehabt haben.“ Zwar hat es in der kurzen Winterpause wohl niemand komplett schleifen lassen, dennoch müssen die Trainingspläne bis zum Rückrundenstart teilweise individuell gestaltet werden. „Es ist keiner richtig brutal weggebrochen. Aber es ist schon so, dass wir in Gruppen arbeiten müssen, um bei dem einen oder anderen etwas aufzuholen.“

Ruthenbeck adelt Özcan

Besonders angetan war der Trainer von Salih Özcans Laktatergebnissen. „Salih hat einen Laktatwert, den gibt es eigentlich gar nicht. Das ist überragend“, lobte Ruthenbeck den 19-Jährigen. Damit bestätige der Mittelfeldspieler seine starke Verfassung. Seit dem Spiel in Hannover am 24. September stand Özcan in jedem Spiel auf dem Platz und spulte regelmäßig deutlich über zehn Kilometer ab.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar