,

Ruthenbecks Plan für den Härtetest in Bielefeld


Für den 1. FC Köln steigt am Samstag der einzige Härtetest in der kurzen Vorbereitung auf die Rückrunde.  Dabei wird Chefcoach Stefan Ruthenbeck möglichst alle Spieler zum Einsatz bringen. Die zwei Spiele werden einen ersten Anhaltspunkt liefern, auf welchen Positionen Ruthenbeck welche Spieler einplant.

Köln – Die Vorbereitung ist kurz, „nicht ideal“, wie Stefan Ruthenbeck sagt. Deshalb testet der 1. FC Köln auch nur am Samstag in Bielefeld, wenn ein Blitzturnier in der Schüco Arena ausgetragen wird. Der erste Gegner der Kölner heißt Hertha BSC. Anschließend treffen die Geissböcke entweder auf Arminia Bielefeld oder Hannover 96.

Zoller auf der Zehn oder der Acht?

Zwei hochkarätige Tests also, in denen Ruthenbeck die Möglichkeit hat, das zu testen, was seine Spieler in dieser Woche erarbeitet haben. Da die Spiele über jeweils 2 x 30 Minuten ausgetragen werden und inzwischen wieder genügend Spieler fit und spielfähig sind, kann das Trainerteam zwei komplette Mannschaften aufbieten und sogar noch wechseln. „Wir werden mit zwei Mannschaften auflaufen, sodass fast alle Spieler 60 Minuten spielen werden“, sagte Ruthenbeck. „Wir haben vor, pro Spiel zweimal zu wechseln.“

So werden fast alle Spieler, die in dieser Woche auf dem Trainingsplatz standen, zu Einsatzzeiten kommen. Interessant wird zu beobachten sein, auf welchen Positionen sie auflaufen werden. Simon Zoller beispielsweise ist nach Aussage des Chefcoaches ein Kandidat für die Acht oder die Zehn im zentralen, offensiven Mittelfeld. Der schnelle Angreifer soll entweder hinter der Spitze oder im Sturmzentrum agieren. Auf den Flügeln sieht Ruthenbeck den 26-Jährigen dagegen nicht mehr.

Wir wollen den Gegnern richtig weh tun

Dort könnte dagegen Lukas Klünter auflaufen, für den Ruthenbeck eine neue Position finden will. Die Position des Rechtsverteidigers wird der 21-Jährige wohl nur noch im Ausnahmefall bekleiden. Dagegen könnte Klünter zusammen mit Christian Clemens auf dem rechten offensiven Flügel um den Stammplatz kämpfen. „Wir haben wieder eine Menge an Möglichkeiten“, sagte Ruthenbeck, der inklusive Nachwuchsspieler aktuell insgesamt 25 gesunde Feldspieler aufbieten kann. „Wie fit die einzelnen Spieler schon wieder sind, werden wir am Samstag sehen.“

Am Samstag werden die Beobachter auch sehen, in welcher Grundformation die Ruthenbeck-Elf auflaufen wird. Peter Stöger bevorzugte bekanntlich ein 4-4-2. Ruthenbeck wollte sich bislang noch nicht festlegen. „Wir wollen den Gegnern künftig richtig weh tun. Das kann mit einem Stürmer klappen, mit zwei oder manchmal mit drei Stürmern“, so der Chefcoach. „Es kann auch mal sein, dass wir einen Stürmer auf einer zunächst ungewohnten Position spielen lassen, wie zum Beispiel der Acht. Ob das funktionieren kann, werden wir am Samstag ausprobieren.“

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar