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Wegen Ruthenbeck: Meyer bleibt bis Sommer U19-Coach!

Die Entscheidung ist gefallen: Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, bleibt Daniel Meyer bis zum Sommer 2018 Cheftrainer der U19. Damit übernimmt der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums auch für das nächste halbe Jahr die Position, die Stefan Ruthenbeck mit seinem Wechsel zu den Profis freigemacht hatte. Was im Sommer passiert, ist jedoch noch offen.

Köln – Am Wochenende wurde die U19 des 1. FC Köln Fünfter beim Mercedes-Benz JuniorCup in Sindelfingen. Daniel Meyer betreute die A-Junioren, wie er es bereits seit dem 3. Dezember getan hatte. Damals war Peter Stöger bei den Profis des Effzeh entlassen worden, Stefan Ruthenbeck hatte interimsweise übernommen.

Das ist keine Dauerlösung

Als nun die Entscheidung fiel, dass Ruthenbeck auch in der Rückrunde Trainer der Profis bleiben würde, war klar: Der Effzeh braucht einen neuen Übungsleiter für die U19. Doch für wie lange? Der Effzeh entschied nun, weiter auf NLZ-Leiter Meyer zu setzen, zumindest bis zum Sommer. „Das ist keine Dauerlösung, aber für ein halbes Jahr jetzt eine gute Basis“, sagte Sportchef Armin Veh auf GBK-Nachfrage.

Der Grund für die befristete Lösung auf der Position des U19-Cheftrainers ist kein Mysterium: Mit Stefan Ruthenbeck wurde eine Lösung vereinbart, wonach er bis zum Sommer die Profis leiten soll. Wie es danach mit dem 45-Jährigen weitergeht, ist jedoch noch offen. Klar ist nur, dass Ruthenbeck einen Anschlussvertrag über den Sommer 2018 hinaus besitzt – nicht den als Profi-Cheftrainer, sondern jenen als U19-Coach. Der FC hätte also alternativ zu Meyer lediglich einen externen Trainer bis zum Sommer verpflichten können. Man entschied sich für die interne Lösung.

Meyer in der Doppelfunktion

In seiner eigentlichen Funktion beim FC leitet Meyer zusammen mit Carsten Schiel das Nachwuchsleistungszentrum der Geissböcke. Diese Aufgabe wird er zumindest bis Anfang Mai nur teilweise ausüben können. Elf Spiele haben die A-Junioren des Effzeh noch vor der Brust, bis die Liga in die Sommerpause geht. Diese wird Meyer als Chefcoach betreuen. Zudem soll der Trainerstab der U19 vorübergehend erweitert werden, um Aufgaben im Trainingsalltag auf mehrere Schultern zu verteilen. Im Sommer wird dann entschieden, wie es auf der Trainerposition weitergehen soll – bei der U19 genauso wie bei den Profis.

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