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Boykott: FC-Ultras bleiben Spiel in Leipzig fern

Am Sonntag kämpft der 1. FC Köln bei RB Leipzig um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Verzichten müssen die Domstädter dabei allerdings auf die Untersützung von Teilen den Fans.

Köln – Nicht alle Fans werden am Wochenende wie gewohnt die Auswärtsreise mit dem Effzeh antreten. Wie der „Südkurve 1. FC Köln e.V.“ nun mitteilte, werden Kölner Ultragruppen und weitere Fanclubs dem Auswärtsspiel in Leipzig, wie schon in der Vorsaison, fernbleiben.

Projekt stehts sehr kritisch begleitet

Die Boykottentscheidung sei, so heißt es in der Mitteilung, nicht nur für ein Auswärtsspiel in Leipzig, sondern dauerhaft getroffen worden: „Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“, heißt es dazu vom Südkurve 1. FC Köln e.V..

 

12 Kommentare
  1. E Levve lang says:

    Jetzt die Ultras zu beschimpfen, weil sie nicht nach Leipzig fahren ist nicht in Ordnung. Auch in Zeiten der Euphorie sind die Ultras nicht zum Brause Club gefahren. Denke man muss diesem Marketing Verein nicht auch noch Verdienste durch Ticketkäufe geben. Zumindest aus Sicht der Ultras.

  2. Andre S says:

    Ich finde das gut. Seine richtigen Prinzipien aufzugeben, nur um etwaigen kurzfristigen Erfolg durch lautstarke Unterstützung zu erlangen, ist doch nicht vernünftig. Es geht immerhin auch um Standpunkt und „Wie-wollen-wir-Fußball-haben“.

  3. NICK says:

    So sehr ich auch gegen Fan-Boyotte bin. Dieser ist halt einfach konsequent. Auch wenn ich von der Auswirkung persönlich nicht so überzeugt bin. Aber es ist wieder die Chance für diejenigen, die groß getönt haben „Es geht auch ohne Ultras“ für Ihren Verein in die Bresche zu springen und zu zeigen was sie können. In Frankfurt hat das ohne Ultras ja auch ganz pasabel geklappt, bis das Ergebnis die Stimmung gekillt hat…

    • Karl Heinz Lenz says:

      Habe ich in Frankfurt anders wahrgenommen. Die Mannschaft hätte dringend die fehlenden Fans als „Wachmacher“ gebraucht, denn die Köpfe der Spieler waren, so wie ich es gesehen habe, schon vor dem Anpfiff unten.
      Auf der anderen Seite möchte ich das Fehlen der „Wachmacher“ in Frankfurt nicht als Erklärung oder Entschuldigung für das nicht gute Auftreten unserer Mannschaft in Frankfurt veranziehen.

      • NICK says:

        Glaube mir. Es ist sehr schwierig „normale Fans“ an Singen zu bekommen, wenn die Mannschaft hinten liegt. Dafür das in Frankfurt nicht mal ein Megafone vor Ort war hat das recht gut geklappt…aber um die Anfeuerung der Mannschaft auch bei Rückständen aufrecht zu erhalten, brauchst Du eben das besagte technische Gerät und wenigstens 50-100 Leute die dann auch bedingungslos alles mitsingen. Dann übertragen sich die Lieder von dort aus auch auf einen Großteil der anderen Fans…wenn beides nicht vor Ort ist, geht es leider nicht.

  4. Ankerdensin says:

    Wie armselig!
    Wann wird man sich endlich darüber klar, dass mit einem Boykott nur der eigenen Mannschaft geschadet wird.
    Aber wohl egal. Man fokussiert sich auf sich selbst, feiert sich selbst, bemitleidet sich selbst.
    Die Mannschaft braucht Unterstützung in dieser Zeit, keine vorgeschobenen „wir sind Tradition und Ihr nicht“ Floskeln und Gesänge.
    By the way, wenn man sich der Tradition verpflichtet fühlt, sollte man Gewalt, Pyro, Hassgesänge eine Anssge erteilen.
    Solange dass nicht geschieht, Ultras die eigene Manndchaft nicht unterstützen, sind das für mich keine Anhänger des „ ersten Fußballclub Köln“.
    Traurig!

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