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Nach hartem Foul: Entwarnung bei Simon Terodde

Der 1. FC Köln hat einen wichtigen Sieg gegen Hannover 96 verpasst und damit den Rückstand auf den Relegationsplatz noch größer werden lassen. Mindestens genauso schwer wie die zwei verlorenen Punkte wiegt jedoch der Ausfall des besten Effzeh-Torschützen Simon Terodde. Zumindest konnte Stefan Ruthenbeck nach dem Spiel bereits eine leichte Entwarnung geben. 

Köln – Stefan Ruthenbeck musste seinen besten Torschützen gegen Hannover 96 nach einer knappen Stunde unfreiwillig vom Feld nehmen. Nach einem unglücklichen Foul von Salif Sané konnte Simon Terodde nicht weiterspielen. Der Hannoveraner rauschte mit zu hohem Bein heran und traf den Torjäger mit voller Wucht per Fuß am Kopf. Der Senegalese entschuldigte sich sofort, kam mit der Gelben Karte aber wohl glimpflich davon. Für Terodde hingegen war das Spiel anschließend beendet. Für eine kurze Zeit blieb der 29-Jährige bewusstlos liegen und konnte das Spielfeld im Anschluss nur auf einer Trage verlassen.

Terodde wohl mit Glück im Unglück

Nach dem Spiel konnte der Trainer allerdings bereits eine schlimmere Verletzung ausschließen. „Es sieht so aus, dass er mit einer leichten Gehirnerschütterung davon gekommen ist. Er hat eine ganz schöne Beule an der Schläfe. Aber wir hoffen, dass es nicht ganz so schlimm ist“, gab Ruthenbeck Entwarnung. Die Hoffnung ist also groß, dass der fünf-Tore-Mann bis zum Leipzig-Spiel am nächsten Spieltag wieder einsatzbereit ist.

7 Kommentare
  1. ralf brostewitz says:

    …na freunde habe ich nicht gerade in dieser woche euch an den videobeschiss erinnert ! für mich ist diese angelegenheit WILLKÜR UND BETRUG ! es wird hier mit vielerlei mass gemessen – einmal greift er ein – einmal nicht und so weiter !? timo hat es im interview auf den punkt gebracht – die haben doch keine kalibrierungslinien – wieso dann diese entscheidung ? ich muss natürlich sagen das es auch für mich abseits war – aber mir geht es darum das dieser videobeschiss entweder bei allen oder gar nicht zum einsatz kommt und nicht wie es diesen herren gerade so in den kram passt ! MAFIA DFB !

  2. E Levve lang says:

    Es ist schon sehr merkwürdig das in dieser Saison die Schiris schon sehr gegen uns entscheiden. 2 Chancen werden als abseits gepfiffen obwohl es keine waren, das Siegtor wird aberkannt ( ja es war abseits) wobei der Videoassi bei anderen Partien in der gleichen Szene noch nie eingegriffen haben.
    Was soll man da wohl denken?
    Scheiß Schiris, drecks DFB

    • Klio says:

      Mit den Entscheidungen gegen den FC geht es ja schon länger als diese Saison. Bei knappen Kann-Entscheidungen – nun ja, das kommt immer vor. Seit einigen Spielzeiten waren aber unter den paar wirklich spektakulären, offensichtlichen Fehlentscheidungen der Saison immer Entscheidungen gegen den FC dabei – merkwürdigerweise nie andersrum.

      Wenn man nach der „Wahren Tabelle“ geht, hat der FC seit dem Aufstieg in jeder Saison durch Fehlentscheidungen in der Endabrechnung Punkte verloren, in der Saison 2015/16 allein 8 Punkte weniger (Platz 9 in der DFL-Tabelle, Platz 6 in der Wahren Tabelle – wir hätten 2016 schon in der Europa League gestanden, mit Modeste in Bestform).

      Klar hat die „Wahre Tabelle“ ihre Grenzen. Es gibt knappe Kann-Entscheidungen. Aber z.B.: Für Andreasens Handtor wird uns dort nur ein Punkt anerkannt (das Handtor wird rausgerechnet); es kann nicht eingerechnet werden, dass ohne diese unglaubliche Fehlentscheidung gut möglich noch ein Sieg rausgesprungen wäre. Falsche Abseitspfiffe vor dem Abschluss (wie gestern) werden auch nicht eingerechnet. …

      Aber die Tendenz gegen den FC ist doch nachweisbar. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, der Versuch war ein Fehler, Andreasens Handtor mit Humor zu nehmen (Handball-Karnevalstraining, FC-Trainer mit Schiedsrichter-Karnevalskostümen). Vielleicht hat sich der FC damit den Groll der Schiedsrichtergarde eingebracht, der jetzt (unbewusst) ausgelebt wird.

  3. Dieter says:

    Wenn der Fußball gerechter werden soll, dann müssen die Verantwortlichen endlich Nägel mit Köpfe machen.
    Wann darf der Videoschiri eingreifen und wann nicht?
    Beim Faul von Sane (Gefahr für den Gegenspieler) ist für mich glatt ROT.
    Kürzlich erzielte der HSV aus klarem Abseits den Ausgleich – wo war der Video Schiri?
    Man wird das Gefühl nicht los, hier läuft etwas mehr als faul. Soll das Gründungsmitglied der Bundesliga auf gar keinen Fall absteigen?
    Wenn der Videoschiri nicht für mehr Gerechtigkeit sorgen kann, dann ist dieser Posten überflüssig und muss dringend gestrichen werden ( so wie es in der Wirtschaft auch geschieht, wenn Posten wegfallen ).

  4. Andy Andy says:

    Warum kann man denn den DFB nicht verklagen? Da verlieren später Mannschaften Millionen , weil sie durch falsche Video Entscheidungen abgestiegen sind. Wenn man das eine Testversion nennt darf es auch nicht zur Anwendung kommen. Man hätte die Vorkommnisse in den Spielen danach bewerten sollen , um festzustellen , wo man richtig oder falsch gelegen hätte. Erst ab einer gewissen Quote hätte er dann im realen Spielbetrieb eingesetzt werden müssen. Ich würde gerne Klagen ,doch da fehlt mir das nötige Kleingeld um gegen die Mafia DFB anzukommen. Uns fehlen durch diesen beschiss 9 Punkte. Ich habe auch dieses Gefühl das der DFB etwas gegen den FC hat. Alleine die Schiedsrichter einschließlich Video Ansetzungen gegen uns sind schon sehr merkwürdig.

  5. OlliW says:

    Es ist absolut merkwürdig. Und es ist eben besonders tragisch, dass diese wirklich als Willkür daher kommenden VAR-Entscheidungen bereits in der Hinrunde konkrete Punkte gekostet haben, die am Ende fehlen. Denn es wird knapp bleiben bis zum Schluss. Das hat neben dem sportlichen Unvermögen (die der Hauptgrund für den drohenden Abstieg sind!) und der Unruhe im Verein sehr viel kaputt gemacht. Und wenn Du da unten stehst, geht eben alles schief und Du musst anscheinend das Zehnfache einstecken und wieder investieren, um da irgendwie raus zu kommen. Und im vierten Spiel in Folge nimmt sich der FC selbst die Butter vom Brot, in dem die Jungs ihre Führungen bzw. die Ausgleiche nicht verteidigen und verwalten können. Alle Teams fühlen sich eingeladen, das binnen Minuten gerade zu biegen – und es gelingt ihnen jedesmal! Das ist auch merkwürdig.

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