Jannes Horn am Geißbockheim. (Foto: GBK)

Platzte der Horn-Deal auch wegen Financial Fairplay?

Durfte Leipzig keine Spieler mehr kaufen?

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Platzte der Deal wegen Financial Fairplay?

Die Leipziger hätten mit der Verpflichtung von Horn eine wichtige Baustelle geschlossen. Nach dem Kreuzbandriss von Marcel Halstenberg brauchten die Bullen schnell einen Ersatz auf der Linksverteidigerposition. Doch aufgrund des Financial Fairplay (FFP) hätte Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick nur noch Spieler leihen und nicht mehr kaufen können. Das FFP gibt vor, dass Vereine innerhalb der letzten drei Jahre nicht mehr für Transfers ausgeben dürfen, als sie durch Transfererlöse einnehmen. Die Ablösesumme eines Spielers wird dabei auf die Anzahl der Jahre verteilt, für die der Spieler beim Verein unterschrieben hat. Werden diese Ausgaben dennoch überschritten, darf die Differenz nur bis zu 30 Millionen Euro durch Investoren ausgeglichen werden. Wird gegen die Auflagen verstoßen, müssen die Vereine mit Sanktionen rechnen.

Für RB Leipzig und Jannes Horn hätte es also nur ein kleines Schlupfloch gegeben, um das FFP zu umgehen: Die Sachsen hätten Horn bis zum Saisonende ausleihen können, mit einem verpflichtendem Kauf im Sommer. So wäre die Ablösesumme erst in den nächsten Zeitraum der FFP-Rechnung gefallen.

Keine Chance auf einen Wechsel

Doch egal mit welcher Konstruktion Ralf Rangnick versuchen wollte, Horn nach Leipzig zu lotsen, ist er bei Armin Veh auf geschlossen Türen gestoßen. Der FC-Geschäftsführer hatte von vorne herein alles abgeblockt. Nach dem Wechsel von Konstantin Rausch wollte man beim Effzeh das Risiko mit nur einem Linksverteidiger nicht eingehen. Zumal sich Horn im Sommer für den FC entschieden und nicht für ein halbes Jahr, sondern bis 2022 unterschrieben hat.

Auch wenn sich Horn am Sonntag in der Red Bull Arena zwischenzeitlich wohl lieber auf der anderen Seite des Platzes gesehen hätte, gilt es für ihn den geplatzten Wechsel zu akzeptieren und sich wieder voll auf seinen Job beim 1. FC Köln zu konzentrieren. Abzuwarten bleibt, ob Stefan Ruthenbeck für ihn nach dem Wechsel-Wunsch gegen Leipzig einen Kaderplatz vorsieht.

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