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Horn schimpft: „So werden wir die Liga nicht halten“


Nach der 0:6 (0:1)-Niederlage des 1. FC Köln bei der TSG 1899 Hoffenheim bleibt vor allem eines: Unverständnis. Wie konnte sich der Effzeh nach dem guten Auftritt gegen Leverkusen gegen Hoffenheim so desaströs präsentieren? Timo Horn versuchte Antworten zu geben.

Sinsheim – Der 1. FC Köln hat am 28. Spieltag nicht nur eine weitere Niederlage und damit einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstecken müssen. Bei der 0:6-Klatsche gegen Hoffenheim präsentierte sich der Effzeh erschreckend schwach. Nur ein FC-Spieler wollte nach der Partie ausführlich Rede und Antwort stehen: der Keeper. Das sagt Timo Horn über…

…seine Gefühlslage nach dem Spiel

„Das ist in unserer Situation ein extrem großer Rückschlag. Heute hatten wir null Chance. Jeder hat das Spiel gesehen. Mir tut es brutal leid für jeden Kölner, der hierhin mitgereist ist. Das war keinen Cent wert. Eigentlich müssten die Fans ihr Geld wiederbekommen. Wir stehen in der Schuld der Fans, nach so einem Spiel wieder alles zu geben.“

Völlig unverständlich, mit so wenig Aggressivität ins Spiel zu gehen

…die Folgen für den Abstiegskampf

„Mir ist es zwar lieber, so zu verlieren, als ganz knapp mit 1:2. Aber so werden wir die Liga nicht halten. Der Trainer hat uns nach dem Spiel gesagt, dass wir das ganz schnell aus den Köpfen kriegen müssen. Wir haben schon gezeigt, dass wir auch heftige Rückschläge wegstecken können. Aber gegen Mainz muss es jetzt wieder in die andere Richtung gehen.“

…seine Sicht auf das 0:6

„Wir haben null Zugriff bekommen. Selbst, wenn wir gewollt hätten, wären wir nicht hingekommen. Die Hoffenheimer sind mit ein, zwei Pässen vors Tor gekommen und haben das Tor erzielt. Hoffenheim hat unsere ganze Mannschaft ausgehebelt. Das war von uns allen viel zu wenig und völlig unverständlich, wie wir mit so wenig Aggressivität ins Spiel gegangen sind. Wir haben es zu keiner Minute geschafft, das umzusetzen, was der Trainer uns mit auf den Weg gegeben hat. Der ist natürlich dann die ärmste Sau draußen an der Außenlinie. Er hat uns gut vorbereitet, aber wir sind überhaupt nicht reingekommen und ja, dann müssen wir das auch so klar ansprechen.“

Das kam einer Aufgabe gleich

…seine eigene Leistung bei sechs Gegentoren

„Ich habe versucht zu halten, was zu halten war. Ich denke, das ist mir erst ganz gut gelungen. Das habe ich dann in der zweiten Halbzeit auch nicht mehr geschafft und zum Teil standen die Hoffenheimer alleine vorm Tor mit drei Mann, da wirst du natürlich vorgeführt. Ich nehme mich da nicht raus, wir sind eine Truppe.“

…die zweite Halbzeit mit fünf Gegentoren

„Selbst wenn man dann 0:2 oder 0:3 hinten ist, muss man trotzdem weiterarbeiten, weiter Gas geben, um dann nicht unterzugehen. Die Köpfe sind runter gegangen, der Zugriff war nicht mehr da. Das kam einer Aufgabe gleich. Deswegen müssen wir das ganz schnell aus den Köpfen streichen und im Spiel gegen Mainz ein ganz anderes Gesicht zeigen.“

 

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