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Kommentar: Veh muss die Post-Schmadtke-Ära einläuten

Den Abstieg hätte es zum Umbruch beim 1. FC Köln wahrlich nicht gebraucht. Doch nun kommt es eben so. Armin Veh muss in dieser Zeit den Effzeh neu erfinden. Denn vom alten Köln, das letztes Jahr noch nach Europa stürmte, ist nichts mehr übrig geblieben. Der Sportchef muss nach Jörg Schmadtke und Peter Stöger eine neue Ära einläuten.

Köln – Jörg Schmadtke? Weg. Jörg Jakobs? Weg. Peter Stöger, Manfred Schmid und Alexander Bade? Weg, weg und weg. Yann-Benjamin Kugel? Weg. Marcel Abanoz? Weg. Und am 12. Mai endet auch die Zeit von Stefan Ruthenbeck. Der Noch-Trainer wird durch Markus Anfang ersetzt. Armin Veh hat in vier Monaten den FC auf links gekrempelt. Nur eine Großbaustelle hat er noch vor sich: den Kader.

Woran sich Veh messen lassen muss

Viereinhalb Jahre Schmadtke und Stöger liegen hinter dem 1. FC Köln. Veh weiß, dass er sich nicht nur persönlich, sondern auch in seinen Personalentscheidungen von seinem Vorgänger Schmadtke und dessen Mitarbeitern unterscheiden muss. Diesen Neuaufbau hätte der neue Sportchef zwar gerne in Liga eins betrieben – und es wäre auch realistisch möglich gewesen. Doch weder das Präsidium um Werner Spinner noch die beiden Geschäftsführer Alexander Wehrle und eben Veh glaubten im Winter wirklich noch an die Rettung. Das werden sie sich vorwerfen lassen müssen, denn die im Winter getroffenen Personalentscheidungen lassen keinen anderen Schluss zu. Bekanntlich wurde auf einen Rechtsverteidiger verzichtet. Die Trainerfrage hingegen wurde mit der halbjährigen Interimslösung Ruthenbeck aus den eigenen Reihen nur vorübergehend gelöst.

Nun wird mit Markus Anfang also ein neuer Mann kommen, der in Kiel für offensiven, attraktiven Fußball steht. Anders als Peter Stöger vor ihm, der seinen Erfolg in Köln vor allem auf eine starke Defensive gebaut hatte. Veh hat in den letzten Wochen deutlich gemacht, dass er ansehnlichen Fußball beim FC sehen will. Deswegen hat er sich für Anfang entschieden. Der gebürtige Kölner ist damit Vehs Königstransfer für die kommende Saison. „Er ist ein Trainer, der einer Mannschaft erkennbar eine Handschrift mit auf den Weg geben kann.“ An diesen Worten Vehs muss sich der Sportchef in der nächsten Saison genauso messen lassen wie der Trainer. Doch Vehs Weg, sich frühzeitig für einen solchen Trainer festgelegt zu haben, ist konsequent und richtig. Nur so kann er den FC wieder in die Spur bringen.

Jetzt muss Veh den Kader ausmisten

Nun hat er also die wichtigsten Planstellen mit neuen Gesichtern besetzt: mit Anfang als Chefcoach, mit dessen Assistenten Tom Cichon, mit Frank Aehlig als Nachfolger von Jörg Jakobs sowie mit Andreas Menger, Max Weuthen und Dennis Morschel im Funktionsteam. Vehs Weg darf an dieser Stelle aber noch nicht vorbei sein. Er muss zwingend noch einen weiteren Schritt vollziehen: Er muss einerseits Anfang die Spieler zur Verfügung stellen, die es für dessen Spielidee braucht. Andererseits muss er den bestehenden Kader dringend ausmisten. Zu lange hat der 1. FC Köln seinen Spielern eine Wohlfühlatmosphäre gegeben, in der sich zu viele Spieler schließlich bequem gemacht haben.

Spieler wie Pawel Olkowski, Christian Clemens und Milos Jojic spielen sportlich praktisch keine Rolle. Anderen, deutlich verdienteren Spielern wie Matthias Lehmann wurde zu lange kein reiner Wein eingeschenkt. Der inzwischen 34-jährige Kapitän hatte im letzten Herbst noch einmal einen neuen Vertrag bekommen, obwohl selbst Förderer und Freund Stöger intern Zweifel angemeldet hatte, ob dies perspektivisch richtig sei. Veh muss sich nun deutliche Einschnitte trauen. Erst, wenn er auch bei den Spielern ansetzt und im Zweifel auch unpopuläre Maßnahmen trifft, wird er den Kader für die Zweite Liga erfolgreich aufstellen können und damit seine eigene Handschrift hinterlassen.

79 Kommentare
  1. Paul der Troll says:

    Spinner und seine Pappnasentruppe müssen sich viel mehr vorwerfen lassen als nur das Versagen im Winter.

    Warum haben sie nach der Pleite gegen Stuttgart keinen Feuerwehrmann engagiert, wie da schon so viele Vereine erfolgreich gemacht haben?

    Warum haben sie dem Verkauf von Modeste zugestimmt?

    Warum haben sie sich geweigert, die Entlassung von Peter Stöger mitzutragen, wenn der Sport-Vorstand dies betreibt?

    Warum haben sie den Aufsichtsrat durch das Mobbing gegen Jürgen Sieger geschwächt?

    Warum ist die U21 jedes Jahr im Abstiegsstrudel, obwohl regelmässig Spieler aushelfen, die angeblich Bundesliganiveau haben?

    Wie haben sie es geschafft, die Presse und die Fans derartig einzulullen und gefügig zu machen?

    Warum haben sie den Plan des Stadionneubaus fallen gelassen, als es sportlich nicht gut lief? Entweder ist das richtig oder falsch, aber es hat doch nichts mit dem Tabellenplatz zu tun!

    Warum übernehmen sie keine Verantwortung für ihr eklatantes Versagen und nehmen ihren Hut? Ist des die Aufwandsentschädigung oder das reine Gewissen?

    PRÄSIDIUM RAUS!!!

    • Boom77 says:

      Das mit Schmadtke und Stöger ist keine Frage. Das ist unbestreitbar richtig. Ich gehe sogar so weit, dass man Stöger eigentlich nach der letzten Saison hätte austauschen müssen.

      Im Übrigen täuscht dies aber nicht über die horrend schlechte Transferbilanz des Herrn Schmadtke (nicht nur im vergangenen Sommer sondern schon in den zwei Transferperioden zuvor) hinweg. Schmadtke hätte also nach dieser Saison ebenfalls seinen Hut nehmen müssen.

      Man sieht, ich bin nicht nur gegen Paul Paul. Der Vorstand hat gravierende Fehler gemacht. Für diese wird er sich auch verantworten müssen.

  2. Ottla says:

    Ich muss sagen: der Veh macht das bisher richtig gut! Im Winter blieb ihm nichts anderes übrig, als den Trainer zu stärken, der kurz vor ihm installiert worden war (wenn auch vorerst nur als Interim). Bitte bedenken: abgesehen vom Freiburg-Spiel (und nach Bayern) hat Ruthenbeck ja dann eine kleine Serie von 3 Siegen und 1 Unentschieden hingelegt. Und dann bist Du irgendwie wieder dran – und dann wird es aber leider wieder holprig… was machst Du dann als Veh… ? – gleich feuern…? – und die RüRu ist im vollen Gange… Nee. kurz: ich finde es gut, dass Veh da nicht gleich „den HSV gemacht“ und einen neuen Trainer geholt hat – dann hätten wir uns als FC noch obendrauf zu der unfassbaren HiRu den zuletzt erarbeiteten guten Ruf versaut und wären wieder der „Schleudersitz-Verein“ geworden – man muss klar sagen: diesen Abstieg haben Stöger/Schmadtke und Co. zu 100% zu verantworten! Auch wenn wir immer mal gefühlt „dran waren“ : das Paket der HiRu war zu schwer. Insofern großen Dank an Ruthenbeck. Und dann finde ich es von Veh aber auch straight und clever, für den Neu-Anfang wirklich alles auf Null zu setzen. Ganz klar! Und das dann frühzeitig zu machen und dann auch noch so harmonisch mit Kiel zusammen das zu klären – Hut ab; das kennt man in dieser Branche meistens anders… (s.h. Kovac zu Bayern). Zudem ist der FC jetzt früher dran mit den Planungen als bspw. der HSV – du darfst in diesem Geschäft nicht „der Getriebene“ sein, Du musst die Kontrolle haben (der HSV ist seit Jahren „der Getriebene“ einer unheilvollen Situation und kommt da nicht raus). Die Kontrolle hat der FC jetzt. Als nächstes wird der Kader umgebaut. Und vorher aber wurde eine Fussball-Idee zugrunde gelegt, nach der der Trainer geholt und jetzt auch der Umbau vorangetrieben wird. Auch hier finde ich, dass Veh das bis jetzt super macht – auch der straighte aber dennoch faire und ruhige Stil von him gefällt mir. Was den Umbau angeht: Viele der jetzigen Spieler sind für die eindimensionale Stöger-Taktik „hinten zu machen und dann langer Ball nach vorne mit schnell nachrückenden Spielern bzw. einem Bullen im Zentrum, der ablegt“ geholt worden. Bspw. der schnelle aber auch bullige Cordoba – den kannst du in Liga 2 nicht gebrauchen! – der kann auf engem Raum NULL KOMMA GAR NIX – also Cordoba entweder verleihen oder verkaufen. Auch einen Klünter kannst Du nicht gebrauchen, wenn der nicht frei die Linie runter rennen kann. Und der kann nur rennen. Also auch nix für Liga 2. Lustigerweise will wohl Hertha beide, was passt, denn Hertha spielt auch diesen Stöger-Fussball. Ich halte übrigens auch NIX vom Höger! Der ist für die im heutigen Fussball sehr anspruchsvolle Position auf der 6 schlicht nicht clever genug! Dem fehlt dafür die Intelligenz. Ist so. Der kann kein Spiel lesen und taktieren. Das war auch ein großes Manko in der RüRu. Der Lehmann konnte das und wusste, wie er dirigieren muss, um bspw. kollektiv Druck von den IVs zu nehmen. Nicht umsonst haben wir in der RüRu reihenweise Spiele verloren bzw. nicht gewonnen, obwohl wir 1:0 geführt haben. Das wäre mit einem Lehmann noch vor einem Jahr nicht passiert. Also: es muss ein guter 6er her – neben dem jungen Özcan. Und dann eben Spieler, die eher den angestrebten „Ballbesitzfussball“ spielen können. Es hieß ja erst, der Umbruch wäre vielleicht nicht so groß, aber das glaube ich mittlerweile nicht mehr! – es werden viele viele viele Spieler gehen bzw. verliehen werden! Ich gehe von mind. 10 Spielern aus… vl. noch mehr.

    • J B says:

      Die erste Hälfte ihres Kommentars spricht mir aus der Seele.
      Nur ihre Einschätzung zu Klünter teile ich nicht ganz. Klünter muss wieder zu seiner Form der letzten Saison zurückgeführt werden. Ich fände es gut zu wissen auf der AV Position jemanden zu haben der nicht nur schnell nach vorne, sondern auch schnell nach hinten arbeiten kann. Der Junge wird erst 22 und eine Zweitligasaison kann ihm das Selbstvertrauen und die Spielpraxis geben die er braucht.

  3. Ali Perez says:

    Der GBK dokumentiert in einem Satz sehr schön, was das Problem in Köln ist. Nämlich eine kritische Haltung gegenüber Erfolgen.
    Ich zitiere: „Denn vom alten Köln, das letztes Jahr noch nach Europa stürmte, ist nichts mehr übrig geblieben.“
    Wir sind nicht nach Europa gestürmt!!! Es war ähnlich zäh wie diese Rückrunde. Am Ende mussten wir uns bei den Pillen bedanken, dass wir uns überhaupt direkt für die Euro-League qualifiziert hatten. Wir wurden glücklich nach oben gespült. Das 4:3 gegen Bremen hätte auch anders herum ausfallen können und Hectors 1:0 gegen Mainz am letzten Spieltag fiel aus dem Nichts. Mit Dominanz hatte das nichts zu tun. Und deswegen fühlte sich diese Quali auch nicht gut an. Klar habe ich mich gefreut, aber mir fehlte die kritische Auseinandersetzung mit alle dem, was in der Saison mies gelaufen war.

      • Ottla says:

        und das passiert hier aber lustigerweise ALLEN. ist ja auch dem GBK und DUMONT und einfach allen passiert – da war niemand kritisch im moment der selbstberauschung… und wie schnell das auch „zugezogene“ erfasst…

          • Ottla says:

            während kritische beobachter von außen das schon gesagt haben – in meinem umfeld zumindest. und daher wurde der stöger und der FC überregional in den medien auch nie so gehyped oder gefeiert : weil das ganze fussballerisch nicht wirklich toll war – und damit am ende auch flüchtig. auch wenn es weh tut: es lag vor allem an einer stabilen defensive und einem guten (ujah) und später dann überragenden (modeste) stürmer…

    • Boom77 says:

      Herr Ali Perez, da haben sie vollkommen recht. Die Quali zur Euro-League fühlte sich aufgrund der Art und Weise, wie sie errungen wurde, schon nicht gut an. Der gezeigte Fußball war nicht gut. Es war in vielen Spielen Glück dabei und die Konkurrenz hat merklich geschwächelt und im Gegensatz zu uns hatten die in manchen Spielen Pech.

      Es lag demnach nicht nur an dem „Wunderstürmer“ oder „Weltklassestürmer“ Modeste – wie ihn hier manche zu unrecht bezeichnen – oder am „Jahrhundertrainer“ und „Taktikfuchs“ Stöger oder an dem „herausragenden“ Kader, den uns ein Herr Schmadtke hingestellt hat.

      Diese Quali fühlte sich aber auch aus einem anderen Grund nicht gut an. Ein Freund von mir traf beim Auswärtsspiel in Hamburg letzte Saison den Herrn Spinner auf der danach abgehaltenen Fan-Party. In einer kleinen Runde zur späteren Zeit, an der auch mein Kumpel und Herr Spinner teilnahmen, sagte Herr Spinner, dass er eigentlich gar nicht unglücklich wäre, wenn man die Quali zur Euro-League nicht schafft, da er meinte, die käme noch zu früh für den FC (übrigens zu einer Zeit, in der man sicherlich noch davon ausgegangen ist, dass man die kommende Saison mit Modeste bestreitet). Diesen Eindruck hatte ich – wie sicherlich viele FC-Fans – übrigens auch. Ich meinte auch, dass dies noch zwei oder drei Jahre zu früh kommt. Denn Mannschaften wie unsere, die sich in der Vergangenheit auch mal mehr oder weniger überraschend fürs internationale Geschäft qualifizierten, hatten in der Saison darauf ebenfalls einen Absturz zu erleiden und eine schwere Saison durchzustehen. Das wird auch weiterhin ähnliche Clubs so treffen. Ich denke, unabhängig ob Kovac weiterhin Trainer wäre oder nun nicht mehr ist, wird es Frankfurt nächste Saison auch richtig schwer haben.

      Aber gerade vor diesem Hintergrund muss man dem Vorstand klare und gravierende Fehler vorwerfen. Da hat Paul Paul schon recht, auch wenn ich dem Vorstand nicht alles vorwerfe und ihn nicht für alles verantwortlich mache, was Paul Paul ihm vorwirft (denn seien wir doch mal ehrlich, was uns- zumindest mich – am meisten an Paul Paul und Konsorten stört, ist, dass der Vorstand auch dafür verantwortlich sein soll, dass das Gras im Grüngürtel nicht grün genug oder die Feinstaubbelastung in Köln zu hoch ist etc.). Aber wenn mir als Vorstand bewusst ist, dass wir aufgrund der Euro-League-Quali ein schweres Jahr vor uns haben werden, darf ich erst recht nicht die drei Affen spielen und nach dem Motto „nicht sehen, nichts hören, nichts sagen“ den Herrn Schmadtke spieler ver- und kaufen lassen, wie er will, und dies nicht kritisch hinterfragen und auch nicht einschreiten. Da gebietet es meine Verantwortung als Vorstand auch mal auf den Tisch zu hauen und nein zu sagen.

      Gleiches gilt übrigens für das Verhältnis Trainer/Sportdirektor. Wenn ich weiß, dass ich eine schwere Saison haben werde, darf zwischen die beiden kein Blatt passen Da muss alles reibungslos funktionieren und jedes Rädchen in das andere greifen, sonst gehe ich sehenden Auges in den Untergang. Da hätte der Vorstand seine Antennen besser ausfahren, Unstimmigkeiten aufklären und klärend einschreiten müssen, auch wenn das Ergebnis gewesen wäre, dass man sich von einem von beiden oder sogar beiden frühzeitig trennt. Auch das hat der Vorstanmd versäumt, weil er lieber weiterhin auf der rosaroten Wolke schweben wollte.

      Und letztlich gilt dies auch für den Trainer. Wie gesagt, der Vorstand wusste, dass dies eine harte Saison wird und wir aus dieser nur „heil raus kommen“, wenn alles oder möglichst viel funktioniert. Wenn der Vorstand in Person eines T.Schumacher den Trainer dann nach dem letzten Saisonspiel der vergangenen Saison in der Kabine völlig ausgebrannt vorfindet und von diesem gesagt bekommt, dass er (der Trainer) sich alles andere als sicher ist, ob er noch der richtige Mann für den FC ist und Zweifel hat, dass er das nötige Feuer aufbringen und die richtigen Lösungen für die anstehenden Aufgaben in der neuen Saison finden kann, dann hätte der Vorstand auch hier handeln und sagen müssen: „Danke Peter! Danke für vier tolle Jahre!! Wir werden Dich nie vergessen. Aber wenn es so ist, machen wir mit einem anderen Trainer weiter.“ Aber auch das hat der Vorstand nicht getan. Denn die rosarote Wolke war schlicht zu gemütlich.

      • Ali Perez says:

        Tonis Traum vom Arsène Wenger von Köln war natürlich Quatsch. Sowas passiert oder eben nicht. Aber Tonis ewige Lobgesänge auf Peter Stöger haben mich schon früh an unserem Präsidium in Sachen sportliche Beurteilungsfähigkeit zweifel lassen; steht TS doch für den sportlichen Sachverstand. So richtig ich es auch finde, dass ein Vorstand sich aus dem Tagesgeschäft raushalten soll, so wichtig finde ich es, dass ein Vorstand in der Lage ist die sportliche Philosophie des Vereins vorgeben und kontrollieren zu können. Der Sport-GF und die Trainer müssen zur Philosophie des Vereins passen. Und wenn das nicht der Fall ist, muss man die Positionen neu besetzen. Letzten Sommer hätte man nachjustieren müssen. Man hatte das Ziel, wieder international zu spielen, vorzeitig erreicht. Vielleicht zu früh, aber das kann man im Sport schlecht planen. JS Strategie, Spieler groß rauszubringen und dann gewinnbringend zu verkaufen, hätte eine Korrektur bedurft. Stattdessen hat man JS machen lassen. Auch jetzt habe ich den Eindruck, dass uns AV eine DNA geben wird. Das muss nicht schlecht für uns ausgehen, aber mir wäre es lieber, wenn der Verein schon eine DNA hätte, nach der er handelt. Die sehe ich nicht. Und so zäumen wir das Pferd immer wieder von hinten auf; mein Eindruck.

      • Paul der Troll says:

        Ich werfe dem Vorstand nicht vor, dass das Gras im Grüngürtel nicht grün ist. Was soll der Quatsch! Der Verein verliert durch klare Fehlentscheidungen ca. 60 Millionen an Mindereinnahmen + ca. 40 Millionen durch absurd niedrige Transfersummen durch den Abstieg. Wenn ein Präsidium 100 Millionen Verlust zu verantworten hat, denn gibt es nur eine Konsequenz: Rücktritt!

        Ich zeige nur auf, welche klaren Fehlentscheidungen getroffen wurden, um die Haftung des Präsidiums zu beweisen.

        Boom77, Sie leiden wohl an der kölschen Krankheit, sich auch noch den letzten Dreck schönzureden. Das führt nur dazu, dass die Dinge so weiterlaufen.

        Spinner hat erstens keine Ahnung vom Fußball, zweitens keine Ahnung von Menschenführung und drittens eine starke Tendenz zu schlechten Entscheidungen. Außerdem hat er, wie das Mobbing gegen Jürgen Sieger und andere politische Handlungen betrifft, keinen Respekt vor dem Statuten. Er ist damit als Präsident eines Bundesligavereins untragbar und gehört deshalb aus seinem Amt entfernt, einschließlich der Pappnasen, die seine Handlungen mitgetragen haben! PRÄSIDIUM RAUS!!!

        • Boom77 says:

          Dann lesen sie doch mal selbst Ihre mannigfaltigen Kommentare, was Sie dem Vorstand alles vorwerfen. Z.B. zu einem Artikel, in dem es darum geht, dass Teile unserer Ultra´s marodierend durch Bahnen, Busse und fremde Stadien laufen und dabei erhebliche Sachbeschädigungen anrichten, schreiben Sie tatsöchlich (ich befürchte, das meinen sie wirklich ernst), das wäre die Schuld von Herrn Spinner. Schon klar. Der Vorstand ist Schuld, wenn „Fans“ Ihre Aggressionen nicht im Griff haben. Bei solchen Kommentrane ist mein Vorwurf, dass auch das nicht so grüne Gras im Grüngürtel auf die Kappe des Herrn Spinner geht, nicht weit von entfernt.

          Im Übrigen scheinen sie tatsächlich der Ansicht zu sein, dass Herr Spinner zumindest für den Feinstaub in Köln verantwortlich ist. Vermutlich gerade deshalb, weil er ja daran Schuld ist, dass Teile der Ultra´s regelmäßig Bengalos zünden und das zu mehr Feinstaub führt… Deshalb wohl auch keine Gegenwehr gegen diese Behauptung von mir ;-)

          Nee, nicht aufregen. Kein Grund für erhöhten Blutdruck. Das mit dem Feinstaub war jetzt nur Spaß… Aber Sie sehen, zu was Ihre teilweisen unsinnigen Kommentare einfach führen ;-)

          Denn anstatt mal inhaltlich auf den Rest meines Kommentares einzugehen, in dem ich Ihnen sogar ausdrücklich zustimme, stürzen Sie sich auf den Teil, in dem Sie wieder mal Ihre Polemik (und darum geht es Ihnen ausschließlich… um Polemik) walten lassen können und mit Zahlen um sich werfen, die Sie bis heute nicht belegt haben. Denn nur mal eins am Rande… Sie begründen Ihre € 100 Mio. (vorher waren es bei Ihnen noch € 60 Mio.) Verlust unter anderem damit, dass wir Transferverluste erleiden würden. Ihnen ist sicherlich nicht entgangen, dass der Höger in jedem Fall bei uns bleiben wird. Den haben wir für (ich meine) € 1,6 Mio. verpflichtet. Transferverlust bei ihm demnach € 0,00, da er ja bleibt. Bedeutet aber auch, dass Ihre (eh erfundenen) € 100 Mio. jetzt schon nach Ihrer Denke gar nicht mehr stimmen. Es sind nämlich jetzt selbst in Ihrer Welt „nur noch“ € 98,4 Mio. Achja…. und da wir den Cordoba gar nicht los bekommen werden, ist da also auch kein Transferverlust zu befürchten… Also sind es schon „nur noch“ € 81,4 Mio….. Vielleicht rechnen sie nochmal nach :-)

          Und jetzt schnell zum Schrank mit den Blutdruckpillen! Nicht, dass Ihnen noch ein Blutgefäß platzt!

          • Paul der Troll says:

            1.) Könnten Sie bitte angeben, wo ich Auschreitungen der Fans dem Präsidium angelastet habe? Ansonsten wäre ich sehr verbunden, wenn sie ihre üble Nachrede einstellen könnten!
            2.) Wenn Horn, Hector, Heintz, Sörensen und Bittencourt deutlich unter Marktwert verkauft werden, dann ist der Verlust von 40 Mio. vernünftig taxiert.
            3.) Ihre Ergebenheit für König Fehlentscheidung in Ehren – Sachlichkeit ist nicht ihre Stärke. Jetzt schwaffeln Sie was von meinem Blutdruck! Auch so eine kölner Marotte, der Überbringer der Botschaft ist das Problem, nicht die Botschaft selbst.
            4.) Reden sie sich die Welt nur schön, ich werde weiter den Finger in die Wunde legen. Dafür hat mich der FC zu oft enttäuscht. Ich habe es gründlich satt, diese Idiotie weiterhin wohlmeinend zu begleiten! PRÄSIDIUM RAUS!!!

        • Ankerdensin says:

          Ich mag diese persönlichen Diffamierungen nicht mehr lesen.
          Idiotie, Pappnasen. Sorry, es nervt und es reicht.
          Es sind Fehler gemacht worden. Viele Fehler von unterschiedlichen Menschen. Leider. Und aktuell sehe ich niemanden, der sich aufdrängt, Spinner, Ritterbach und Schumacher zu beerben. Und Sie werden es wohl auch nicht können, und das ist schön. Aber vielleicht tue ich Ihnen Unrecht, und Sie stehen einem Unternehmen vor, haben die wirtschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen, können Geschäftsprozesse moderieren und all `die Dinge auf den Weg bringen, die ein mittelständisches Unternehmen nun einmal so braucht. Wenn das alles verfügbar ist, bewrben Sie sich. Andernfalls sollten Sie sich zurückhalten oder konstruktiv kritisieren.

          • Paul der Troll says:

            100 Millionen Verluste durch Fehlentscheidungen sind zu verantworten, da ist die Frage nach den Konsequenzen wohl zu stellen. Eine Alternative für Spinner wäre der hoch angesehene Jürgen Sieger, den Spinner gemobbt hat. Die Bezeichnung Pappnasen bezieht sich darauf, dass der Sonnenkönig uns durch Eintragung als Karnevalsverein der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Idiotie ist eine hanebüchene Dummheit, wie soll man sonst benennen, was der FC seit über einem Jahr abliefert!

  4. Anti Raute says:

    Paul Paul oder seine anderen Nicks hier sind immun gegen Argumente. Auch beharrt er auf falsche Annahmen bzw. Zahlen. Ich habe ihm zuletzt schon erklärt, warum seine 100 Mio. Verlust totaler Unfug ist. Aber mit 100 Mio Verlust lässt sich besser trollen als mit realistischen Zahlen zu arbeiten.

    Ergo lohnt es sich auch nicht auf seine unsinnigen Beiträge zu reagieren, einfach ignorieren. Wenn das alle hier tun, wird dieser Troll schnell die Lust verlieren, hier weiter so einen Schwachsinn zu schreiben.

    Es sind natürlich auf allen Ebenen Fehler gemacht worden, aber den Vorstand dafür als Hauptschuldigen zu sehen, ist Polemik pur. Die entscheidenden Fehler hat unser Ex Trainer Peter Stöger gemacht, aber ihm wird das ja so gern verziehen, da er ja verehrt wird von vielen Fans. Stöger hat bis zu diesem Sommer vieles richtig gemacht (nicht alles) und danach hat er so wirklich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.

    – falsche Dosierung des Trainings aufgrund der Mehrfachbelastung durch die EL
    – keine Kommunikation zwischen ihm und Schmadtke, als es Probleme gab.
    – keine 100% ige Identifikation mehr zum Effzeh nach ersten Gesprächen / Angeboten im Sommer mit dem BVB
    – akzeptierte Schwachstellen im Kader, keinen Druck auf Schmadtke, neue Spieler zu verpflichten, die Schwachstellen in der ersten Elf beheben könnten.
    – kein Alternativsystem als es nicht lief mit Plan A
    – Spieler wurden nicht da aufgestellt, wo sie dem Effzeh am besten helfen würden (Zoller auf außen, zu langes festhalten an Lehmann, den Youngstern kaum Spielpraxis gegeben etc.)
    – keinerlei Reaktion auf Warnruf von Konditionstrainer Kugel, als dieser auf Defizite aufmaerksam machte, schlimmer noch: es kam zum Krach.

    Und das sind alles Punkte, die Stöger und sein Trainer Team zu verantworten haben.

    Schmadtke hat die Transferperiode vergeigt, das ist unbestritten. Aber Stöger hätte dennoch einiges besser machen müssen, was er wohl auch getan hätte, wäre er mit dem Kopf zu 100% in Köln gewesen.

    Dem Vorstand kann man vorwerfen, nicht und/oder zu spät reagiert zu haben und auch eine folgenschwere Fehlentscheidung im Oktober getroffen zu haben, als man sich weigerte Stöger zu entlassen, was zum Rücktritt von Schmadte führte (wobei mir Veh deutlich besser gefällt in seiner Klarheit und Kommunikation).

    Aber es bringt alles nichts, wir müssen nach vorne schauen. Ich erwarte einen sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga, denn dann ist das „nur“ ein Betriebsunfall gewesen, und die Verantwortlichen beim Effzeh dürften eine Menge gelernt haben.

  5. Boom77 says:

    Lieber Paul Paul / Paul der Troll

    zu 1): Ich habe nochmals nachgeschaut – hätte ich vorher tun sollen – und Sie haben dies tatsächlich nie behauptet. Zu dem entsprechenden Brief der Vorstandes haben Sie überhaupt keinen Kommentar geschrieben. Ganz klar meine Schuld. Entschuldigung hierfür.

    zu 2): Die Definition eines Transferverlustes ist die gleiche wie die eines Anlageverlustes. Der Transververlust ergibt sich durch einen Abzug des Transfererlöses von der gezahlten Transfersumme. Bleibt der Transfererlös hinter der gezahlen Transfersumme zurück, habe ich einen Verlust. Übersteigt er die Transfersumme, hat man einen Transfergewinn. Ist wie bei Anlagen. Kaufe ich Aktien für € 1.000,00 und verkaufe sie für € 500,00 habe ich einen Anlageverlust (Dividendenzahlungen nicht berücksichtigt) von € 500,00. Aktuelle Aktienskurse sind hierbei wie aktuelle Marktwerte nicht zu berücksichtigen, da sie Momentaufnahmen sind, die ohnehin objektiv nicht belegbar sind? Denn wer bestimmt den Marktwert und wie? Und je nach Marktlage ist der irgendwo ermittelte Marktwert womöglich nicht zu erzielen oder wird je nach Marktlage sogar ohne irgendwelches Zutun überschritten. Dies ggfls. sogar in der 1. Liga. Nehmen wir an, transfermarkt.de weist für den T. Horn einen Marktwert von € 20 Mio. aus. Hier stellt sich schon die Frage, wie die auf diesen Marktwert kommen (und welchen Sie persönlich überhaupt ansetzen). Unabhängig von diesem Marktwert mag es sein, dass z.B. der BVB den Marktwert von T. Horn für sich lediglich auf max. € 15 Mio. taxiert und deshalb nur bereit ist, € 13 Mio. zu zahlen, selbst wenn der FC nächste Saison noch in der 1. Liga speilen würde. Umgekehrt könnte es auch bei einem Verbleib in der 1. Liga sein, dass der Makrtwert von T. Horn (sagen wir jetzt mal tatsächlich objektiv) bei € 20 Mio. liegt. Irgendein zahlungskräftiger Verein braucht aber unbedingt einen brauchbaren Torwart und zahlt uns einfach so € 40 mio. Das zeigt, dass Sie auf irgendwelche von irgendwem ermittelten (oder von Ihnen gedachten) Marktwerte bei der Frage des Transferverlustes nichts geben dürfen. Es kommt rein auf den Einkaufs- und den Verkaufspreis an.

    zu 3 und 4): Diese Ausführungen von Ihnen zeigen eindeutig, dass sie meinen Kommentar entweder nicht vollständig gelesen haben – wielleicht, weil ihnen zuvor das Blut in den Kopf geschossen ist – oder Sie dessen Inhalt bewusst nicht Verstehen wollen. Ich habe den Vorstand ganz scharf kritisiert (insbesondere T. Schumacher). Ich habe auch gesagt, was Sie meines Erachtens falsch gemacht haben und gesagt, dass dies gravierende Fehler sind. Zu Ihrem Leidwesen garniere ich meine Kommentare am Ende aber nicht mit dem von Ihnen so geliebten „Psäsidium raus“, vielleicht wird Ihnen das Erfassen meines Vorstandskritik aber auch dadurch erschwert, dass ich es nicht in Großbuchstaben schreibe und Sie es deshalb nicht lesen können.

    Im Übrigen habe ich Ihnen schon wiederholt geschrieben, dass ich mit der Leistung unseres Vorstandes ebenfalls nicht einverstanden sind. Ein maßgeblicher Punkt, in dem wir uns unterscheiden, liegt lediglich darin, dass Sie den sofortigen Rücktritt fordern, ich aber meine, das muss über eine Mitgliederversammlung geklärt werden, da ein sofortiger Rücktritt des gesamten Vorstandes uns nur ins Chaos stürtzen würde. Sie sollten endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass ich dem „König der Fehlentscheidungen“ (Sie meinen sicher Herrn Spinner) nicht so ergeben bin, wie Sie immer meinen. Das sind übrigens viele hier nicht. Viele von uns – ich auch – sind mit den Leistungen und Entscheidungen unseres Vorstandes und damit auch eines Herrn Spinner nicht einverstanden.

    Ich frage mich bei Ihnen nur seit Wochen, ob Sie hier nicht vielleicht Ihre persönliche Abneigung gegen Herrn Spinner ausleben. Ich möchte fast vermuten, dieser Mann hat Ihnen abseits vom Fußball und unserem FC irgendetwas getan. Hat er Sie vor Jahren bei Bayer entlassen? Frau ausgespannt? Katze überfahren? Was ist es? Vielleicht verstehe ich Sie dann etwas besser oder kann Ihre persönliche Wut auf Herrn Spinner zumindest besser nachvolziehen (so nach dem Motto: „Wenn der das mit mir gemacht hätte, wäre ich auch richtig sauer auf den und würde ihm nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen!“). Es ist nämlich schon auffällig, dass Sie sich einzig auf den Herrn Spinner einschießen. Der Vorstand besteht aber aus drei Personen. Die haben alle Fehler gemacht. Davon, dass sie Herrn Rittersbach oder Herrn Schumacher angehen, lese ich in Ihren Kommentaren nie etwas. Andere Kommentatoren haben Sie auf diesen auffälligen Umstand auch schon angesprochen. Eine Reaktion / Antwort hierauf haben diese von Ihnen aber nicht erhalten.

    Ich hatte Ihnen auch schonmal geschrieben, dass ich sogar Sie anstatt des bisherigen Vorstandes wählen würde, wenn Sie mir ein für mich sinniges und gutes Konzept im Rahmen dieser Mitgliederversammlung vorstellen würden. Hierauf und meine damit verbundene Frage, ob Sie denn Mitglied sind, sind Sie bis heute ohne Reaktion geblieben. Wahrscheinlich, weil dies kein Kommentar ist, in dessen Rahmen Sie wieder Ihre Polemik ausbreiten können oder hat es einen anderen Grund?

    Da Sie sehr wahrscheinlich auch auf diese meine Fragen nicht reagieren werden, kann ich aufgrund Ihrer Kommentare nur eines feststellen: Sie passen nicht nach Koblenz. Ihr „Talent“ ist dort auch total verschwendet! Ziehen sie um. Ziehen Sie nach Stuttgart, wo cih auch lebe. Die „schwäbischen Wutbürger“ werden Sie mit offenen Armen empfangen. Jeden Montag dürfen Sie (mittlerweile zum weit mehr als 200. Mal) auf der Theodor-Heuss-Allee demonstrieren und Ihren Unmut laut kundtun. Ein Mal die Woche auch mitten auf der Königsstraße (unsere „Einkaufsmeile“) und so oft Sie wollen direkt im Hauptbahnhof selbst. Das tun die „schwäbsichen Wutbürger“ auch. Wir lassen sie auch, weil das deren Recht und somit in Ordnung ist (man muss die ansichten ja nicht teilen). Sie dürfen dies zwar nicht wegen Herrn Spinner aber wegen einem Bahnhof tun. Das ist doch auch toll, oder? Wäre das nichts für Sie?

  6. Michael H says:

    Ich habe mich mittlerweile etwas eingelesen was Anfang angeht und glaube nun auch, dass er mit Veh die nötige Fußballkompetenz mitbringt, die wir in den letzten Jahren nicht gehabt haben.

    Dennoch hoffe ich, dass wir – Mitglieder und(/oder) Fans – im Spätfrühling und Frühsommer die Rolle des Vorstandes aufarbeiten werden. Im Prinzip können sie nach der gerechtfertigten Beschädigung nun leider nur noch alles falsch machen:

    Veh und Anfang genauer kontrollieren? Ohne Fußballsachverstand? Oje.

    Veh und Anfang freie Hand lassen wie bei Schmadtke und Stöger? Ojemine.

    Von daher wäre es wohl für alle Beteiligten das beste, wenn der Vorstand bei der nächsten Wahl wenigstens teilweise ausgetauscht wird. Möglichst mit mindestens einer Person, die was von Fußball versteht (Schumachers Rolle, die er nicht im Ansatz ausfüllen konnte). Ich gehe auch davon aus, dass Spinner sich das nicht weiter antun wird, solange es einen vernünftigen Ersatz für den Vorsitz gibt.

    Zudem, wie letztens erwähnt, muss man auch die Rolle des Aufsichtsrates genauer beleuchten. Dort nur lokale Wirtschafts- und Politikgrößen reinzusetzen mag Usus in der Privatwirtschaft sein, aber ist vielleicht für den Mutterkonzern eines Profivereins doch nur bedingt sinnvoll.

    • Boom77 says:

      Ja, der Schumacher ist wohl offensichtlich nicht seiner Aufgabe nachgekommen. Dass Herr Spinner sich nicht weiter zur Verfügung stellt, kann ich mir auch schon aufgrund seines angegriffenen Gesundheitszustandes gut vorstellen.

      Ihren Einwand mit dem Aufsichtsrat teile ich ebenfalls. Wie der Vorstand (und ich finde, da kann man Herrn Spinner dann durchaus mal persönlich ansprechen) wohl zu unserem Leidwesen feststellen musste, ist ein „Mutterkonzern“ eines Profivereins nicht mit einer Bayer AG zu vergleichen. Da braucht es in weiten Teilen sowohl im Vorstand als auch im Aufsichtsrat anderer Kompetenzen und Fähigkeiten.

      Es bleibt nur zu hoffen, dass wir bei der Mitgliederversammlung gute und passende Alternativen zur Auswahl haben und die Mehrheit der Mitglieder sich nicht wieder vom „Lokalkollorit“ und der „ruhmreichen Vergangenheit“ blenden lässt. Sonst steht im Ergebnis wieder jemand wie der Overath an der Spitze. Und bei allen – durchaus auch gravierenden – Fehlern, die der derzeitige Vorstand gemacht hat, was unter Overath abging, war ein Zigfaches schlimmer!

      • Michael H says:

        Hoffentlich wird es also eine Alternative für bestimmte Positionen geben. Und hoffentlich wird es nicht eine Overrath-Kopie. Richtig. Ein Mix aus Fußballsachverstand, lokaler Erfahrung und Wirtschaftserfahrung ist im Prinzip ja eine tolle Sache. Leider war Schumacher eine extrem schlechte Wahl und alle drei haben sich durch zeitweisen Erfolg blenden lassen.

  7. Paul der Troll says:

    Spinner hat die Presse mit seinen Homestories eingelullt, und er hat alle Funktionäre bekämpft, die ihm Widerstand geboten haben. Deshalb gibt es praktisch keine Opposition. Schmadkes Entlassung war nach seinen Worten „alternativlos“, ohne dass er in irgendeiner Weise ausgeführt hätte, warum! Spinner ist in meinen Augen in erster Linie ein Selbstdarsteller.-Als einfaches Mitglied erfahre ich praktisch nichts, also bin ich auf Mutmaßungen angewiesen, aber ich halte die 100 Mio. Schätzung für durchaus realistisch, einen sofortigen Wiederaufstieg vorausgesetzt. Auch gehe ich davon aus, dass es in Köln einen fähigen Nachfolger für Spinner gibt. Wenn Spinner zurücktritt, wird sich schon jemand finden. Soviel Geld wie Spinner wird er nicht verbrennen, das hat noch nicht mal Artzinger-Bolten geschafft!

  8. NICK says:

    Mal zurück zum Artikel…“Jörg Schmadtke? Weg. Jörg Jakobs? Weg. Peter Stöger, Manfred Schmid und Alexander Bade? Weg, weg und weg. Yann-Benjamin Kugel? Weg. Marcel Abanoz? Weg. Und am 12. Mai endet auch die Zeit von Stefan Ruthenbeck. Der Noch-Trainer wird durch Markus Anfang ersetzt. ARMIN VEH HAT IN VIER MONATEN DEN FC AUF LINKS“ – also das sehe ich nicht. Das einzige von dem genannten, was AV zu verantworten hat, ist das SR zur neuen Saison nicht mehr Trainer ist. Mehr von dem was oben geschrieben steht hat AV nicht gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass er ein bisschen mehr gemacht hätte und vllt. auch 2-3 Spieler im Winter ausgeliehen hätte, die eben nicht mi in die zweite Liga gegangen wären. Was so ein Batsuaji in Dortmund in einer halben Saison geleistet hat, hätte evt. auch ein anderer Bankdrücker aus England für uns leisten können. Der Versuch blieb aus, somit blieb auch der Versuch aus ALLES fü den Klassenerhalt zu tun…von daher darf sich AV auch teils den Schuh für den Abstieg anziehen. So einen Freifahrtschein, wie ihm manch einer hier ausstellt, bekomm er von mir nicht. Auch er muss erstmal zeigen, ob er ein guter Sportdirektor ist. Überzeugt bin ich bisher noch nicht…

  9. Andy Andy says:

    Sind schon einige hier die ich als neuen Vorstand und Präsident sehen würde. Mein Gott, habt ihr keine andere Probleme zu Hause ? Ihr kümmert euch um Sachen die mich als Fan nicht die Bohne interessieren. Könnte ich mit Millionen umgehen wie Boom 77 wäre ich schon lange Besitzer vom FC. Sportlich hat der FC versagt, und das sind die Spieler auf dem Platz. Die Fußballer verstecken sich immer hinter den Trainern. Der große Fehler war die Selbstzufriedenheit von allen.
    Und da beziehe ich auch die Mehrheit der Fans mit ein. Ich finde es gut wenn Fans wie Paul usw. hier mal Tacheles reden und nicht alles durch die rosarote Brille sehen ,wie viele hier. Lasst doch einfach mal jedem seine Meinung. Die meinen ihre Meinung ist die beste sollen doch dieses direkt dem FC schreiben. Auf jedem Fall besser als hier als Klugschwätzer auf zu treten. Sind ja einige hier die wohl Bankdirektor, Wirtschaftliche Fähigkeiten haben. Also , auf zum GeißbockHeim und rettet den FC

    • Boom77 says:

      Wem würden Sie das denn zutrauen, der es auch machen würde? Ich meine das nicht süffisant. Das ist eine ernsthafte Frage. Denn es wird sicherlich darum gehen, dass wir jemanden wählen, der die nötige Kompetenz und Seriosität mitbringt. Mit Kompetenz meine ich Fußballsachverstand im Vorstand. Denn daran fehlte es maßgeblich. Denn der Tünn war/ist offensichtlich nicht dieser Mann. Fußballsachverstand alleine reicht aber nicht. Der Mann mit Fußballsachverstand muss auch im Übrigen seriös arbeiten, sonst erleben wir wieder so etwas wie unter Overath.

      Ich lebe nicht in Köln und bekomme deshalb das Pfeiffen der Domspatzen nicht so mit. Deshalb nochmal meine ernst gemeinte Frage, wissen Sie, ob und welche Namen da kusieren, die es machen würden und die auf Besserung hoffen lassen?

      Mit Millionen hantiere ich übrigens nicht. Weder beruflich noch privat. Um die Millionen des FC kümmert sich bisher in besonders herausragend guter Art und Weise der Herr Wehrle. Aber sicherlich braucht der auch eine Kontrollinstanz im Vorstand und Aufsichtsrat, die Ahnung von Finanzen hat, genauso wie der Sportdirektor eine solche Kontrollinstanz mit fußballerischer Kompetenz braucht. Der Spinner hat/hatte für mich auch keine nennenswerte Kompetenz in Sachen Sport/Fußball. Noch nie gehabt. Ich gehe deshalb grundsätzlich davon aus, dass er mit Finanzen als ehemaliger Bayer-Manager gut umgehen kann. Nehmen wir das leidige Thema der zu hohen Transfersummen mal weg, habe ich aber auch nicht das Gefühl, dass der FC ein Finanzproblem hat. Scheint so, als hätten Herr Spinner & Co. zumindest dort keine gravierenden Fehler gemacht.

      • Ali Perez says:

        Also ich würde es sofort machen. Aber ich verspüre noch keine richtige Wechselstimmung. Es regt sich zwar eine Menge Unmut und es wird bei der nächsten MV auch einiges zu klären sein, aber einen Umsturz sehe ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Spinner aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme nicht nochmal Antritt; und dann kann man nur hoffen, dass wir wirklich eine Wahl haben. Denn eine ernstzunehmende Opposition ist nicht vorhanden.
        Grundsätzlich muss man sagen, dass der aktuelle Vorstand den Verein in vielen Bereichen gut aufgestellt hat. Aber so richtig ich es auch finde, dass ein Vorstand sich aus dem Tagesgeschäft des Clubs raus halten sollte, so wichtig finde ich es, dass ein Vorstand in der Lage ist die sportliche Philosophie des Vereins vorzugeben und zu kontrollieren. Das Bedeutet nicht nur, dass der Vorstand zwingend Ahnung von Fußball haben muss, sondern wissen muss wofür der 1. FC Köln steht bzw. mal gestanden hat. Auf Franz Kremer haben sich ja schon viele berufen, was meist aber nur Gerede war. Zurück zur Philosophie: Der Sport-GF und die Trainer müssen zur Philosophie des Vereins passen. Und wenn das nicht der Fall ist, muss man die Positionen neu besetzen. Letzten Sommer hätte man z. B. nachjustieren müssen. Man hatte das Ziel, wieder international zu spielen, vorzeitig erreicht. Vielleicht zu früh, aber das kann man im Sport schlecht planen. JS Strategie, Spieler groß rauszubringen und dann gewinnbringend zu verkaufen, hätte eine Korrektur bedurft. Stattdessen hat man JS machen lassen. Auch jetzt habe ich den Eindruck, dass uns AV eine DNA geben wird. Das muss nicht schlecht für uns ausgehen, aber mir wäre es lieber, wenn der Verein schon eine DNA hätte, nach der er handelt. Die sehe ich nicht. Und so zäumen wir das Pferd immer wieder von hinten auf. Sport-GFs und Trainer kommen und gehen. Und man kann die nicht einfach machen lassen. Diese Konzernmentalität à la Spinner funktioniert in einem Fußballverein nicht. In der Wirtschaft funktioniert diese Mentalität zwar auch nicht, immer wieder Leute von außen zu holen und die dann machen zu lassen, aber das kann uns egal sein. Man hätte AV klar sagen müssen, dass die Erstligazugehörigkeit für einen Verein wie den FC oberste Priorität hat, …haben muss! Meines Erachtens ein Fehler des Vorstands, den GF-Sport wiedermal machen zu lassen. Das sportliche Konzept, dass AV propagiert passt zwar, aber durch den jetzt doch scheinbar unnötigen Abstieg ist AV leider schon beschädigt. Der FC steht/stand für dominanten Offensivfußball. Deswegen bin ich z. B. mit Stöger und seiner Art, Fußball spielen zu lassen, nie warm geworden. Es geht also nicht nur darum, sofort wieder aufzusteigen. Sondern das Wie sollte auch stimmen. Es muss wie der 1. FC Köln aussehen und nicht so ein Gegurke wie beim letzten Aufstieg. Das nächste Thema, dass mich umtreibt ist die Kommunikation. Die stimmt beim aktuellen Vorstand so gar nicht. Man hat es nie geschafft, eine Nähe zu den Fans aufzubauen. Das ist zwar egal, wenn es gut läuft. Rächt sich aber, wenn Sand ins Getriebe kommt und man der Presse ausgeliefert ist. Man sollte als Vorstand für seine Vorhaben werben, ob Stadion, Umgang mit Ultras oder 50+1 Regel. Bei letzteren würde ich von den Fans gerne wissen, ob sie auch auf einen Investor verzichten würden, wenn es dauerhafte
        Drittligazugehörigkeit bedeuten würde. Ich bin bei diesem Thema z. B. nicht festgelegt. Denn gerade ein Verein wie der EFfzeh würde beim Fall der 50+1 Regel mehr als viele andere Vereine profitieren können. Auf der anderen Seite würde das noch mehr Geld ins Spiel bringen und solangsam muss man sich überlegen wie man den Fußball wieder ins Gleichgewicht zurückholt; sprich die Machtverhälnisse zwischen Spielern und Vereinen wieder ins Lot bringt. So… ich könnte immer soweiter schreiben, aber mir fehlt die Zeit. Es gäbe auf jeden Fall viel zu tun!
        Und das würde mich reizen.

        • Boom77 says:

          Ja, da ist schon was wahres dran. Ich z.B. bin auch unentschlossen, was die 50 + 1-Regel angeht. Denn ein Investor muss nicht immer schlecht sein. Es kommt darauf an, wen man sich als Investor ins Boot holt und wie man das ausgestaltet. Klar ist aber, dass der, der die Musik zahlt, am Ende auch ein wenig mitreden will, was dann für Musik gespielt wird.

          Als „Fußballromantiker“ wäre ich aber sehr glücklich, wenn man es schafft, ohne Investor dauerhaft erfolgreich zu sein. Ob das ein Traum ist/bleibt (wofür vieles spricht) bleibt abzuwarten.

          Leben Sie eigentlich in Köln, Ali Perez? Und wissen Sie, ob und wer sich da ggfls. als neuer Vorstand oder zumindest Teil davon in Stellung bringt? Ihr Einwand mit der schwachen Opposition lässt ja schlimmes befürchten, wenn es um Alternativen geht.

          • Ali Perez says:

            Ich wohne mittlerweile im Umland; arbeite aber noch in Köln. Meines Wissens hat sich noch niemand in Position gebracht. Es gibt eine Menge kritischer Stimmen, aber keine identifizierbare Opposition. Bedanken kann sich der Vorstand dafür bei Herrn Wehrle, der die Finanzen immer im Griff hatte. Meiner Meinung kann der Vorstand nur die neue Satzung und die Besetzung des Finanz-GFs und des Sport-GFs für sich als Erfolg verbuchen. Das ist damals glücklich gelaufen. Danach wurde jedes Thema mit Außenwirkung versemmelt. Das Stadionthema, der Umgang mit dem Satzungsänderungsantrag, das Investor-Thema, die naiven Äußerungen zu China, das Krisenmanagement, die Horst-Heldt-Posse usw.. Da müssen wir mit der Entscheidung für AV echt froh sein. Aber wie schon mal angedeutet; AV hat ganz andere Vorstellungen von Fußball als JS. Und ich frage mich, welche Vorstellungen unser Vorstand dazu hat? Wofür will der Verein stehen? Die Auswahl des Sport-GF erscheint mir doch arg willkürlich. AV und MA stehen zum Glück für das, was die meisten Fans im Stadion von ihrem Effzeh erwarten, aber es hätte auch anders kommen können.

          • Ali Perez says:

            Ein schlimmes Beispiel war zuletzt auch der BVB. Man sollte meinen, dass dieser Club eine Vorstellung vom Fußball hat, den er spielen will. Stattdessen herrschte dort Chaos. Nach Tuchel folgte Bosz und danach Stöger. Drei völlig unterschiedliche Trainer, die allesamt eine andere Vorstellung von Fußball haben. Letzterer hat ja noch nicht mal eine offensive Spielidee. So etwas darf eigentlich nicht passieren und wirft kein gutes Licht auf die Entscheider dort. In Bezug auf uns, wünsche ich mir, dass wir vom Präsident bis zu den Mannschaften schlüssig sind. Nur so können wir wieder in die Nähe kommen, wo wir mal waren.

      • NICK says:

        Ich glaube Karl-Heinz-Thielen würde es immer noch machen. Ob er es besser machen würde, weiß ich nicht, aber er weiß wie ein Fussballclub funktioniert. Ich habe zwar damals auch Spinner gewählt, weil ich damals nach Overrath mal jemanden ohne Spielervergangenheit an der Spitze sehen wollte…aber dieses Jahr haben die Drei wirklich kein gutes Bild abgegeben – weder im Umgang mit den Fans (100%-FC) noch im Kriesenmanagment. Wenn Dir der Wind ins Gesicht weht, musst Du zeigen was Du kannst. Das haben die Drei nicht wirklich hinbekommen…

        • Ali Perez says:

          Wenn er ein Konzept und ein gutes Team im Rücken gehabt hätte und gut vorbereitet in die MV gegangen wäre; ja dann hätte er eine Chance gehabt. So war seine Bewerbung gerade nach Overath zum Scheitern verurteilt. Sie war schlichtweg ein Witz. ..obwohl er im Gegensatz zum Spinner-Team in der Vergangenheit den Nachweis erbracht hat, den Verein voran bringen zu können; wenn auch in anderer Funktion.

          • NICK says:

            Nach Overrath hätte kein EX-Spieler aus der selben Zeit eine echte Chance gehabt…damals wollten alle bloß weg vom „Sonnenkönig“. Spinner hatte ja auch ein gutes Konzept und hat auch gut angefangen, nur irgendwann so schrieb ich zu Beginn der Saison schon, haben alle Verantwortlichen mit dem sportlichen Erfolg ein wenig die Bodenhaftung verloren und die Sonnenkönigzeit schien gar nicht mehr so anders „Wir planen ein neues Stadion – 75.000 Plätze, wir sprechen dafür mit Investoren, ob die Mitglieder überhaupt weg wollen aus Müngersdorf? – Egal! Wir setzen uns ein Denkmal“ So kams mir vor…lange nix mehr vom Stadion gehört…so ein Abstieg hat doch nix mit langfristiger Planung zu tun und war doch bestimmt in allen Planungen mit einkalkuliert, oder nicht???

          • NICK says:

            Oh…stimmt. Etwas alt ist er dann schon. Ich glaub er würds trotzdem noch machen…

            Ich wollte aber auch keine „Mögliche Nachfolger“-Diskussion lostreten.

            Wenn Spinner & Co zu der Erkenntnis kommen sollten, dass sie sich dem Neuanfang nicht mehr gewachsen fühlen, sollen sie im Sinne des Vereins einen Headhunter einschalten, der mögliche Nachfolgekandidaten sucht.

            Mittlerweile gibt es für das Präsidium ja ein, für normale Bürger, ganz ordentliches Gehalt…

        • Boom77 says:

          Ich finde auch, dass die drei all das, was sie nach der Amtsübernahme gut gemacht haben, jetzt (insbesondere in der Krise) dafür schlecht gemacht haben.

          Ich wäre absolut für einen neuen Vorstand. Spinner muss auf jeden Fall seinen Hut nehmen, unabhängig von der Frage, ob er persönlich nun was verbockt hat oder nicht. Aber allein seine Stellung als Vorstandsvorsitzender bedingt das. Wenn der Vorstand gravierende Fehler macht, steht der Vorsitzende immer mit in der und sogar in vorderster Verantwortung.

          Schumacher hat gezeigt, dass er die geglaubte Fußballfachkompetenz nicht mitbringt. Der muss auch gehen.

          Beim Rittersbach weiß ich gar nicht, was der überhaupt macht, also für was der zuständig ist. Wahrscheinlich organisiert der nur den Karnevalsumzug und damit den Wagen des FC.

          Thielen…. ja, der verspricht die notwendige Ahnung vom Fußball mitzubringen und scheint mir auch unter wirtschaftlichen Aspekten einer zu sein, der darauf achtet, die nötige Seriosität an den Tag zu legen. Aber würden sich nicht viele Mitglieder „blöd umsauen“, wenn der Thielen es macht? Ich meine, er steht einem Investor ziemlich offen gegenüber. Zumindest meine ich, dass ich mal ein Interview mit ihm gelesen habe, in dem er eindeutig sagt, dass man in der Bundesliga ohne Investor heute nicht mehr erfolgreich sein kann. Und ich glaube nicht, dass er mit dem FC unerfolgreich sein möchte. Wenn er das wirklich proklamiert und dann noch umsetzen wollte, würden aber viele Fans und Mitglieder Sturm gegen ihn laufen.

  10. Ali Perez says:

    Ich wohne mittlerweile im Umland; arbeite aber noch in Köln. Meines Wissens hat sich noch niemand in Position gebracht. Es gibt eine Menge kritischer Stimmen, aber keine identifizierbare Opposition. Bedanken kann sich der Vorstand dafür bei Herrn Wehrle, der die Finanzen immer im Griff hatte. Meiner Meinung kann der Vorstand nur die neue Satzung und die Besetzung des Finanz-GFs und des Sport-GFs für sich als Erfolg verbuchen. Das ist damals glücklich gelaufen. Danach wurde jedes Thema mit Außenwirkung versemmelt. Das Stadionthema, der Umgang mit dem Satzungsänderungsantrag, das Investor-Thema, die naiven Äußerungen zu China, das Krisenmanagement, die Horst-Heldt-Posse usw.. Da müssen wir mit der Entscheidung für AV echt froh sein. Aber wie schon mal angedeutet; AV hat ganz andere Vorstellungen von Fußball als JS. Und ich frage mich, welche Vorstellungen unser Vorstand dazu hat? Wofür will der Verein stehen? Die Auswahl des Sport-GF erscheint mir doch arg willkürlich. AV und MA stehen zum Glück für das, was die meisten Fans im Stadion von ihrem Effzeh erwarten, aber es hätte auch anders kommen können.

    • Uli Scherber says:

      Sagt mal, vergesst ihr alle wo wir uns befinden würden, wenn es die 3 Herren nicht geben würde?
      Wahrscheinlich dort wo 1860 München jetzt spielt.
      Einfach nur traurig so etwas zu vergessen.
      Seit wann ist denn Ruhe im Verein und im Umfeld?
      Auch vergessen?
      Was sollten Vorstand inclusive A.Wehrle machen, wenn
      der damalige, bis dahin erfolgreiche Ex-Manager Ihnen Spieler u.a. Córdoba verpflichtet und diese für geeignet für die Zukunft des FC hält?
      Rausschmeißen???
      Ebenso die Personalien Stöger….die Fans hätten das Geißbockheim abgerissen,oder?
      Also Fehler wurden mit Sicherheit gemacht….aber die wesentlichen Dinge bitte nicht aus den Augen verlieren!
      Hoffe diese Zeilen liest auch der Clan bzw. die Großfamilie (Paul Troll,Andy Andy etc.)

      • Ali Perez says:

        Wie lange meinst du müssen wir dem Vorstand dafür dankbar sein, dass sie mit Wehrle ein glückliches Händchen hatten. Der hat nämlich unsere Finanzen saniert. Und wenn du alle meine Kommentare hier zum Thema Vorstand gelesen hättest, wären alle deine Fragen beantwortet. Ich sage ganz klar, dass der Vorstand die Philosophie bzw. DNA des Vereins vorgeben muss. Und JS war schon letzten Sommer in Frage zu stellen. Jetzt darf schon wieder der Sport-GF den Verein prägen. Zum Glück passt diesmal die fußballerische Ausrichtung des Sport-GF. Und wenn man Stöger im Sommer zum Aufhören gedrängt hätte, wäre gar nichts passiert. Schließlich war es Stöger selbst, der Zweifel an einer Zukunft äußerte.
        Es geht hier auch nicht darum, den Vorstand vom Hof zu jagen. Aber eine Wiederwahl ist für mich kein Selbstläufer mehr. Du kannst ihnen ja lebenslang dankbar sein. Ich stelle Dinge in Frage.
        Ich würde Spinner und Co. immer auf Augenhöhe begegnen. Die vollbringen doch keine Wundertaten.

        • Boom77 says:

          Vielleicht ist bei Stöger „drängen“ auch das flasche Wort. Man hätte ihn nicht zum weitermachen „überreden“ sondern seine Einschätzung hinnehmen und einen neuen Trainer installieren sollen.

          Ich teile nämlich Ihre Einschätzung zu Stögers Art Fußball zu spielen und seine Fähigkeiten als Trainer, Ali Perez. Deshalb finde ich, muss man rückblickend betrachtet dem Stöger vieles vorwerfen, aber nicht, dass er nicht selbstkritisch wäre. Das war er unmittelbar nach Ende der letzten Saison. Ich kann mir gut vorstellen, dass das was Sie und viele andere ihm (in meinen Augen zurecht) vorwerfen, nämlich, dass er nur einen defensiven und in gewissem Sinne auch „Zerstörerfußball“ spielen kann, zu seiner damailigen Einschätzung geführt hat. Er wusste vielleicht ganz genau, dass aufgrund des Einzugs in die Euro-League viele Mannschaften in der Bundesliga sich gegen den FC erstmal hinten reinstellen werden und es der FC sein wird, der das Spiel machen muss. Da hat er sich vermutlich selbst hinterfragt und festgestellt, dass er einen solchen offensiv-kreativen Fußball gar nicht spielen lassen kann und hierfür der falsche Trainer ist und deshalb gegenüber Schumacher die Zweifel geäußert, ob er wirklich noch der richtige Trainer für den FC ist. Wenn dem so war, Hut ab vor ihm!

          Aber vielleicht hat er das dann auch nicht klar genug formuliert. Denn sonst ist es nicht zu erklären, wie T. Schumacher dazu kam, ihn dann zum Weitermachen zu überreden. Denn hat Stöger dies in dieser Klarheit formuliert, und damit meine ich nicht nur einfach klar den Satz gesagt, dass er nicht mehr glaubt, der richtige zu sein, sondern klar auch die Gründe dafür offen gelegt („ihr braucht einen Trainer, der der Mannschaft einen Matchplan mitgeben kann, mit welchem sie die Spiele bestimmt und so etwas kann ich nicht“), dann war der T. Schumacher erst recht vom wilden Affen gebissen.

          • Boom77 says:

            Ja, da hast du recht. Kritik ist in Ordnung, so lange sie nicht das gebotene Niveau verlässt. Aber Ali Perez habe ich jetzt nie das Niveau verlassen sehen. Zumal nicht im Rahmen der Vorstandskritik.

            Ich denke, sowohl Ali Perez als auch mir platzt eher mal bei der Kritik an der Mannschaft und dem ein oder anderen Spieler die Hutschnur. Wobei ich den Ali Perez da auch als sehr sachlich empfinde. Ich selber gebe zu, dass ich mich selbst bei der Kritik an der Mannschaft manchmal hart an der Grenze zur Unsachlichkeit bewege und vieleicht auch hin und wieder (aber sicher ganz selten ;-)) diese Grenze überschreite. Aber ich muss halt auch zugeben, dass mich die Mannschaft und einzelne Spieler (in manchen Spielen sogar nahezu alle) manchmal echt zur Weißglut treiben. Und Fehler Vorstand hin oder her, Fehler GF-Sport und Trainer hin oder her… auf dem Platz stehen immer die Spieler… und klar dürfen auch die Fehler machen, aber wenn man dann manche Kommentare über die Kaderzusammenstellung (die ist schlecht keine Frage) und den Trainer (Taktik/Matchplan ist Sache des Trainers… ebenfalls keine Frage) liest und die Speiler dann auch live auf dem Feld agieren sieht (bei allen Fehlern die ein Profi auch machen kann), bekommt man den Eindruck, dass man unseren Herren Profis (die alle volljährig sind und das zu weiten Teilen seit einigen Jahren) und die auch fast alle nicht erst seit gestern im Profifußball tätig sind (auch da der Großteil seit mehreren Jahren), sogar noch erklären muss, wie man den linken Fuß vor den rechten setzt (überspitzt ausgedrückt)… Das ist der Grund warum ich bei der Spieler- und Mannschaftskritik manchmal „übers Ziel hinausschieße“. Das ärgert mich halt so maßlos… gerade diese Saison.

        • Uli Scherber says:

          Ali, nochmal ich.
          Du und auch Boom müsst irgendetwas missverstanden haben.
          Lest doch nochmal meinem Kommentar…
          Oder bin ich der Depp? (lächel)
          Nein, im Ernst. Schätze wie auch bei vielen anderen Eure Stellungnahmen sehr. Mag halt nur nicht wenn unter die Gürtellinie geschossen wird. Wen ich meine, habe ich in meinem Kommentar klar zu erkennen gegeben!

          • Boom77 says:

            Nichts für ungut, Uli. Alles gut… also zwischen uns… nicht beim FC ;-) Und im Sinne der von Dir angesprochenen… Übernehme einfach deren Motto: „Deppen sind immer die anderen.“ ;-)

      • Boom77 says:

        Ja, wie gesagt. Der Vorstand hat vieles richtig gemacht in seinen ersten drei Jahren. Das vergesse ich ihm nicht. Nach Overath sah es bei uns zappenduster aus… und zwar an allen Ecken! Das hat der Vorstand vorbildlich wieder in die richtigen Bahnen gelenkt. Aber ich denke, das sehen fast alle so… Zumindest auch Nick und Ali Perez.

        Dennoch haben sie ab dem 4. Jahr gravierende Fehler gemacht… Teilweise weniger gravierende schon im Jahr davor. Da hat man sich zu sehr auf dem Erfolg ausgeruht und es schleifen lassen. Das hat dann letztlich zu der Situation geführt, in der wir uns jetzt befinden. Ich denke, das muss man nüchtern auch ganz klar so sehen, oder sehen Sie es anders, Uli Scherber?

    • NICK says:

      Richtig. Und? Braucht ein Verein wie wir, der in einem aktuellen WM-und EM-Stadion spielt und seit Jahrzehnten zwischen erster und zweiter Liga pendelt eine 75.000 Multifunktionsarena?

      Wenn ich höre wie Spinner das Müngerdorfer Stadion quasi als Bruchbude hinstellt…“Nicht genug Aufzüge…sanitäre Einrichtungen schlecht…usw“ Der soll mal im tollen Dortmunder „Fußballtempel“ auf die Toilette, natürlich die für uns Normalbürger, gehen dann kann der seine Meinung zu unseren Toiletten ja nochmal überdenken…

      Für mich reicht Müngerdorf noch so die nächsten 30 Jahre…Man sollte den Kauf dieses Stadions von der Stadt anstreben und irgendwelche 75.000er Pläne in Hürth sein lassen…Das Stadion ist doch top.

      • Boom77 says:

        Okay, ich war mir nur nicht mehr ganz sicher. Ich denke, dann ist das Stadion-Thema wohl derzeit auch gerade deshalb kein Thema mehr, weil man bisher kein passendes Grundstück gefunden hat. Hat man eins, kommt das bestimmt schneller wieder aufs Trapez als wir „Efzeeeeh“ rufen können.

        Ob wir als Zweitligist dringend über ein Stadion mit 75.000 Zuschauern Fassungsvermögen reden sollten, stelle ich auch mal ganz kritisch in Frage. Ich finde, da gehört es auch zur notwendigen Demut, dass wir darüber jetzt erstmal nicht mehr sprechen. Wenn wir absehbar dauerhaft in der 1. Liga sprechen, kann man sich gerne nochmal Gedanken machen, ob ein größeres Stadion sinnvoll ist und auch vernünftig realisierbar ist.

        Und ich finde unsere „Hütte“ jetzt auch nicht so übel, wie sie derzeit dasteht. Muss aber zugeben, dass ich die Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart schöner finde. Ist aber auch Geschmackssache. Und es gibt sicherlich viele Clubs, die uns um unser derzeitiges Stadion auch beneiden.

        Außerdem zu einem Stadionneubau habe ich auch eine klare Meinung, was den Standort angeht. Ich finde, ein Verein sollte seine Heimspiele auch immer in der Stadt austragen, wo er auch herkommt. Sprich, das Stadion muss für mich zwingend in Köln stehen und nicht in einer anderen Ortschaft. Stadtrand ist ja okay. Aber Hürth nicht! Da können wir auch gleich in Leverkusen ein neues Stdaion bauen ;-)

      • Stefan Schmitz says:

        Das pendeln zwichen den Ligen ist sicherlich das größte Problem bei der beantwortung der Stadionfrage.

        In der 2.Liga ist alles Top, aber in der 1.Liga ist die Nachfrage viel zu hoch. von 50.000 Plätzen sind 25.500 Dauerkarten. Die verbleibenden 24.500 Karten werden zuerst den 101.000 Mitgliedern und den Gästen angeboten. Wie das in der Regel ausgeht, ist klar.
        Dauerkarteninhaber und 20+ Mitglieder sind fein raus. Die restlichen Mitglieder müssen schnell sein und Nichtmitglieder gucken in die Röhre. Das kanns nicht sein. Ein Stadionerlebnis sollte nicht einer geschlossenen Gesellschaft, sondern auch dem „normalen“ Zuschauer zugänglich sein.

        Was soll man also machen? Ausbauen? Dauerkarten reduzieren, oder den Mitgliedervorverkauf zeitlich enger begrenzen?

        Schwierige Frage für einen Fahrstuhlverein wie unseren Effzeh, bei dem sich die Nachfrage alle paar Jahre massiv ändert.

        (Ja ich habs gesagt. FAHRSTUHLMANNSCHAFT…und es bricht mir das Herz.)

  11. Klio says:

    Beim Thema Stadion sollte man bedenken, dass mögliche Neubau-Pläne den FC gegenüber der Stadt Köln in eine bessere Verhandlungsposition bringen sollten. Die Stadionmiete für die ersten Liga ist doch ziemlich happig.

    • Ali Perez says:

      Die happige Miete war ja Auslöser für die Gedankenspiele. Es fing damit an, dass Stadion kaufen zu wollen. Was grundsätzlich eine gute Idee war; egal. Nächste Saison wird die Miete wieder günstiger. Da lohnt sich der Kauf weniger.

      • Boom77 says:

        Aber das ist ja gerade auch ein ziemliches Dilemma. Warum sollte die Stadt verkaufen (zumal dann noch für einen angemessenen Preis), wenn sie sich an der Stadionmiete eine goldene Nase verdient? Und die Stadt weiß ja auch, dass der FC das Stadion braucht.

        In der Politik wird immer viel geredet… so nach dem Motto: „Eine Stadt, ein Verein, eine Liebe…“ oder was für Quatsch man da in jeder Bundesligastadt hört und liest… gerade auch von der Politik. Wird in Köln sicher nicht anders sein als in Stuttgart. Aber wenn es dann darum geht, dass die Stadt auf eine lukrative Einnahmequelle (zumindest zum Teil) dauerhaft verzichtet, ist die „Liebe“ der Sadt zum Verein dann doch nicht so groß und das Motto lautet abgewandelt eher: „Frag nicht, was deine Stadt für dich tun kann, sondern was Du für deine Stadt tun kannst!“ ;-)

        • Ali Perez says:

          Da kann man wieder Klios Einwurf zitieren. Der Effzeh hat mit einem Neubau gepokert, um die Stadt unter Druck zu setzen. Nimmt man die Problematik im Grüngürtel noch hinzu, wäre ein kompletter Umzug durchaus darstellbar.

        • Stefan Schmitz says:

          „Und die Stadt weiß ja auch, dass der FC das Stadion braucht.“

          Die Stadt braucht andererseits aber auch den FC, um das Stadion zu füllen. Wenn der FC tatsächlich gehen sollte, kann die Stadt den Kasten abreißen! Es gibt keinen anderen potentiellen Mieter.

    • Michael H says:

      Wehrle wird ja nicht müde, dieses Argument den Medien und Fans gegenüber immer wieder zu bringen. Leider vergisst er dabei, dass die Höhe der derzeitigen Miete ein Entgegenkommen der Stadt war, um die Miete zu Zweitligazeiten drastisch zu drücken – auf die Bitte von Spinner und Wehrle.

      Anstatt also die derzeitige Erstligamiete als Ungerechtigkeit oder zumindest fehlende Unterstützung seitens der Stadt darzustellen, sollten sich die Verantwortlichen hier aus meiner Sicht etwas anders verhalten. Grundsätzlich stimme ich ihnen in der Argumentation ja zu, aber das Argument der hohen Miete hinterläßt einen faden Beigeschmack.

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