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Terodde kehrt zurück: Kann er seine Torflaute beenden?

Simon Terodde wartet beim 1. FC Köln seit zwei Monaten auf sein sechstes Tor für die Geissböcke. Nach seinen fünf Treffern in den ersten fünf Rückrundenpartien wird er am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 die nächste Chance bekommen. Der 30-Jährige ist wieder fit und brennt darauf, es besser zu machen als zuletzt.

Köln – Gegen den VfB Stuttgart hätte Simon Terodde das Spiel im Alleingang entscheiden können. Daran erinnert sich der Kölner Angreifer auch einen Monat später noch. „Ich habe die eine oder andere Chance ausgelassen – gerade gegen Stuttgart“, sagte Terodde am Mittwoch. „Ich werde mich jetzt wieder reinschmeißen und versuchen, der Mannschaft zu helfen.“

Am Samstag steht viel für uns auf dem Spiel

Terodde hatte sich im Abschlusstraining vor dem Derby gegen Bayer 04 Leverkusen verletzt, war für das Spiel gegen 1899 Hoffenheim zwar zurück in den Kader gerückt, wegen seiner vier Gelben Karten aber nicht mehr eingewechselt worden. Terodde soll gegen Mainz 05 von Beginn an auflaufen. Stefan Ruthenbeck unterstrich: „Wir brauchen Simon gegen Mainz.“ Und dessen Tore – denn gegen die Rheinhessen ist ein Sieg bekanntlich zwingend notwendig.

„Gerade im Heimspiel ist ein Sieg Pflicht“, bestätigte Terodde nun. „Am Samstag steht viel für uns auf dem Spiel.“ Für Köln wie auch für Mainz: Der FSV darf beim Effzeh nicht verlieren, hat aber zuletzt vier Spiele in Folge kein einziges Tor erzielt. Ein Terodde-Tor gegen die 05er wäre da schon die halbe Miete für die Geissböcke. Auch, weil Terodde und die Kölner auf die Unterstützung im ausverkauften Müngersdorf setzen. „Wir wollen vor heimischem Publikum eine Euphorie entfachen. Dann werden wir auch das eine oder andere Tor schießen.“ Und Terodde vielleicht seine Torflaute beenden.

1 Antwort
  1. Boom77 says:

    Schon wieder dieses Wort „Euphorie“…. Die Spieler sollen keine „Euphorie entfachen“. Zu was die „Euphorie“ bei den Spielern und im Umfeld führt, haben wir gegen Bremen und Hoffenheim gesehen. Völlig lethargische Auftritte der Mannschaft. Die Spieler sollen realistisch sein, die Situation annehmen und rennen, kämpfen, beißen und spielen. Ganz ohne „Euphorie“.

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