Timo Horn ist nach dem 1:4 in Wolfsburg bedient. (Foto: imago/Revierfoto)

Brandrede von Horn: “Mit acht Mann hast du keine Chance”

Horns Kritik trifft auch Trainer Ruthenbeck

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Ruthenbeck widerspricht eigenen Worten

Jojic gehört zu jenen Spielern, bei denen noch nicht klar ist, ob sie in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen werden. Der Serbe hätte also noch einmal die Chance gehabt sich zu zeigen. Schließlich war der 26-Jährige in den vergangenen Monaten komplett außen vor geblieben, und das, obwohl Ruthenbeck ihn im Winter noch als möglichen Führungsspieler gelobt hatte. Doch diese Worte waren ihm offenbar zu Kopf gestiegen, seit Mitte Februar war er nur noch zu zwei Kurzeinsätzen (15 Minuten Spielzeit) gekommen. Seine Leistung am Samstag war der Beleg für die drei schwachen Jahre, die er beim FC hatte.

Auch Pizarros Nominierung hatte überrascht. Vor allem, weil Ruthenbeck erklärt hatte, vermehrt auf Spieler setzen zu wollen, die über den Sommer hinaus in Köln bleiben werden. Der Abgang des Peruaners ist bekanntlich aber schon fix, und so verwunderte es, dass mit Simon Zoller ein weiterer Mittelstürmer bereit gestanden hätte, dieser aber stattdessen 90 Minuten auf der Bank schmorte und zusehen musste, wie schließlich auch noch Yuya Osako eingewechselt wurde, der den Klub wohl ebenfalls verlassen wird.

Signal an Mannschaft und Vereinsführung

Timo Horn dürfte bei seinen Worten sicherlich an Pizarro und Jojic gedacht haben. Aber auch andere Profis hätten sich am Samstag nach bedenklich schwachen Leistungen angesprochen fühlen dürfen. Dazu gehörte auch Jorge Meré. Der eigentlich hoch veranlagte Spanier, dessen Zukunft noch unklar ist und den die Kölner eigentlich gerne behalten würden, fand nie in die Partie, leistete sich mehrere Aussetzer und lief nicht nur bei den Toren zum 0:1 und 1:3 nur hinterher.

Ob Horns Worte nun beim FC als Warnung verstanden werden? Dass dem Torhüter derart der Kragen platzte, ist ein deutliches Signal an die eigene Mannschaft, aber auch an die Vereinsführung, dass mit einem “Weiter so” der direkte Wiederaufstieg in der kommenden Saison in Gefahr geraten würde. Es bleibt abzuwarten, wie Sportchef Armin Veh und seine Crew im Hintergrund das letzte Spiel in Wolfsburg und die Saison im Generellen bewerten. Dass die vergangenen Monate dringend aufgearbeitet werden müssen, ist allerdings nicht erst seit dem 1:4 in Wolfsburg klar.

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