Die Polizei im Oberrang des Gästeblocks in Wolfsburg. (Foto: GBK)

Polizei in der Kritik: Warum kam es zur Eskalation?

Polizei mit Masse an FC-Fans überfordert

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Polizei mit Masse an FC-Fans überfordert

Die Polizei hatte sich bereits bei der Ankunft der FC-Fans vor dem Gästeblock in Stellung gebracht und selbst Wasserwerfer aufgefahren. In diesem von Beginn an gereiztem Klima kam es am Eingang zu ersten Handgreiflichkeiten. Wie in diversen Videos in den sozialen Netzwerken zu sehen, zeigten sich die Beamten mit der Masse ankommender FC-Anhänger überfordert. Leichtes Gedränge unter den in Richtung Blockeingang strömenden Fans sorgte bei den Polizisten für überhartes Einschreiten.

https://www.instagram.com/p/BiupFzMFp6e/

Die Situation eskalierte an den Blockeingängen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein und trat auch durch das Mundloch auf den Oberrang. In diesen Bereichen kam es auch zu Auseinandersetzungen mit FC-Anhängern, die wiederum gewaltsam gegen die Beamten vorgingen. Die Polizei meldete später vier verletzte Beamte und 50 festgenommene Personen. Die Anzahl verletzter FC-Fans wurde nicht genannt, lag dem Vernehmen nach aber deutlich höher.

FC sucht Augenzeugen

Die Polizei und der Effzeh berichteten nach der Partie überdies von einem versuchten Blocksturm. Diverse Fans widersprachen dem. Andere Anhänger hingegen bestätigten, dass FC-Fans versucht hatten ohne Karten in andere Blockbereiche zu gelangen. Wiederum andere erklärten, eine Gruppe von knapp zwei Dutzend Anhängern habe sich gegen die Eingangskontrollen wehren und direkt in den Gästebereich gelangen wollen.

https://www.instagram.com/p/Biu1-4hlCgo

Als problematisch stellte sich zudem heraus, dass FC-Mitarbeiter und -Fanbeauftragte im Vorfeld daran gehindert worden waren, sich in erkennbarer Klub-Kleidung im Stadionumlauf zu bewegen. Die Ordnungskräfte begründeten dies mit der Einstufung der Begegnung als Sicherheitsspiel. So wurden die Verantwortlichen auf FC-Seite daran gehindert, als erkennbare Vermittler mit den Beamten zu sprechen. Dem Vernehmen nach wurden auch sie von der Polizei zwischenzeitlich im Gästebereich festgehalten. Der 1. FC Köln hat inzwischen Augenzeugen dazu aufgerufen sich beim Klub zu melden. Das letzte Wort in dieser Episode dürfte also noch nicht gesprochen sein.

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