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Veh reagiert auf Horn-Kritik und kündigt Veränderungen an

Abstieg mehr als ein Unfall

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Nach der harschen Kritik von Timo Horn in Folge des Auftritts des 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg hat Armin Veh seinem Torhüter indirekt Recht gegeben. Der Geschäftsführer schlug nun auch kritische Töne an und machte gleichzeitig die Notwendigkeit von Veränderungen deutlich. 

Köln – Timo Horn war nach der 1:4-Pleite am letzten Spieltag beim VfL Wolfsburg mehr als bedient über den Auftritt einiger seiner Teamkollegen, die sich wohl gedanklich schon in den Urlaub oder zu anderen Vereinen verabschiedet hatten. Von Arbeitsverweigerung und einer fehlenden Grundeinstellung sprach der Torhüter nach der Partie im Interview mit der ARD. Vor der letzten offiziellen Trainingswoche vor der Sommerpause hat sich auch FC-Geschäftsführer Armin Veh noch einmal zum Abstieg und den Zielen der neuen Saison geäußert.

Veh widerspricht Schumacher

Vor allem die Tatsache, dass zahlreiche Chancen im Kampf um den Klassenerhalt liegen gelassen wurden, ärgerte den ehemaligen Trainer. Die Mannschaft habe sich zwar angesichts der Situation ordentlich verkauft, „aber mehr war es dann auch nicht“, sagte Veh gegenüber dem Express deutlich. Der Aussage von Vizepräsident Toni Schumacher, der Abstieg sei lediglich ein Unfall gewesen, widersprach der Geschäftsführer zudem deutlich: „Für mich ist das mehr als ein Unfall, es sind Fehler gemacht worden. Ich bin seit 27 Jahren in diesem Geschäft und habe in den letzten Wochen und Monaten viele Eindrücke sammeln und meine Schlüsse ziehen können“, resümierte Veh und fügte hinzu: „Ich weiß, was zu tun ist.“

Wir brauchen alle in einem ordentlichen Zustand zurück

Mit den Vorbereitungen auf die kommenden Zweitligasaison hat der Effzeh bereits in der vergangenen Woche begonnen. Einem Laktattest folgen in dieser Woche weitere Untersuchungen, damit den Spielern ein passender Trainingsplan für die Sommerpause mit an die Hand gegeben werden kann. „Wir brauchen alle in einem ordentlichen Zustand zurück, damit wir unsere Ziele verwirklichen können“, machte der 57-jährige mit einer leichten Spitze in Richtung der Verantwortlichen aus der Vorsaison klar. Denn bekanntermaßen kamen die Spieler aus der letzten Sommerpause in einem alles andere als bundesligatauglichen Zustand zurück. Ein Umstand, den die Mannschaft über die gesamte Saison hinweg nicht mehr vollständig ausbügeln konnte. Die Profis müssen also schon jetzt diverse Tests über sich ergehen lassen, damit Neu-Trainer Markus Anfang mit seinem Team Ende Juni die richtige Trainingssteuerung für die Saison festlegen kann.

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