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Was macht Heintz? „Ich wollte die Saison erst zu Ende spielen“

Seit seinem Wechsel im Sommer 2015 zum 1. FC Köln gehörte Dominique Heintz zu den Leistungsträgern bei den Geissböcken. Drei Jahre später geht die Zeit des Pfälzers in Köln wohl zu Ende. Nach 108 Spielen wird der 24-Jährige fast sicher einen anderen Verein in der Bundesliga finden.

Wolfsburg/Köln – Wieder einmal stellte sich Dominique Heintz den Fragen der Journalisten. Wie so häufig, ehrlich, geradeaus. Der Innenverteidiger gehörte in den vergangenen Jahren zu jenen, die das Team nach außen vertraten, Verantwortung übernahmen und konstante Leistungen auf dem Rasen brachten.

So will man sich nicht verabschieden

Letzteres gelang Heintz in dieser Saison nur noch zu selten, beim 1:4 in Wolfsburg machte auch der Linksfuß einige Fehler. Ein Abbild der Saison. „Das Ergebnis tut weh. So will man sich nicht verabschieden“, sagte Heintz, und man fragte sich in diesem Moment, ob der Abschied nur für die Sommerpause oder für immer gilt. Denn bekanntlich wird Heintz von gleich mehreren Bundesligisten umworben, kann den Klub dank einer Ausstiegsklausel verlassen.

Heintz erklärte, er wolle nun einen Strich unter die Saison ziehen und sich dann äußern, wie es mit ihm weitergehe. „Zu meiner persönlichen Zukunft möchte jetzt noch nichts sagen“, erklärte Heintz unmittelbar nach dem Spiel in Wolfsburg. „Ich werde mir meine Gedanken machen und dann meine Entscheidung mitteilen. Aber ich wollte erst die Saison zu Ende spielen. Das gehört sich so.“ Alles deutet auf einen Abschied hin, auch Heintz‘ Betonung, erst die Saison beenden zu wollen, um nicht den Eindruck zu erwecken, mit den Gedanken schon bei einem anderen Klub zu sein. Doch der Abschied des 24-Jährigen steht kurz bevor.

Bittencourt mit Berater am Geißbockheim

In den kommenden Tagen dürfte der Pfälzer nicht der einzige Spieler sein, der in Sachen Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen macht. Auch Leonardo Bittencourt wird seine Entscheidung verkünden. Am vergangenen Freitag hatte er sich mit seinem Berater, Sportchef Armin Veh und Lizenzspielerleiter Frank Aehlig am Geißbockheim getroffen. Mit Heintz und Bittencourt würde Köln zwei wichtige Stützen der letzten Jahre verlieren. Beide waren im Sommer 2015 zum Effzeh gewechselt.

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