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Olkowski geht! Hängepartie um Rechtsverteidiger beendet

Pawel Olkowski verlässt den 1. FC Köln. Wie der Effzeh am Montagnachmittag mitteilte, haben sich der Verein und der Rechtsverteidiger darauf geeinigt, den ursprünglich bis 30. Juni 2019 laufenden Vertrag zum Saisonende aufzulösen.

Köln – Die Zukunft von Pawel Olkowski ist geklärt, die Hängepartie beendet. Der 13-malige polnische Nationalspieler verlässt die Geissböcke, zu denen er im Juli 2014 ablösefrei von Gornik Zabrze gewechselt war. In den vergangenen beiden Jahren war der Rechtsverteidiger jedoch kaum noch über die Reservistenrolle hinausgekommen. In der Rückrunde hatte er überhaupt nicht mehr im Kader des FC gestanden.

In der Stadt und im Club immer wohlgefühlt

Im letzten Sommer hatte er einen vorzeitigen Abschied noch ausgeschlossen, wollte sich durchkämpfen, kam aber nicht mehr zum Zuge. Nun die Trennung, nachdem der Effzeh mit Benno Schmitz und Matthias Bader zwei neue Rechtsverteidiger verpflichtet hat. „Pawel war nach seinem Wechsel lange Zeit eine feste Größe beim FC und hat sich bis zuletzt immer professionell verhalten“, sagte Armin Veh zur Trennung. „Wenn man auf einer Position nicht mehr mit einem Spieler plant, muss man aber so offen und ehrlich sein, mit ihm über seine Perspektive zu sprechen. Das haben wir getan und uns auf eine Vertragsauflösung geeinigt.“

Für den FC absolvierte der Pole 77 Pflichtspiele in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League. Nun sucht Olkowski eine neue Herausforderung: „Meine Familie und ich hatten eine schöne Zeit in Köln mit unvergesslichen Momenten. Ich habe mich in der Stadt und im Klub immer wohl gefühlt, auch als es sportlich nicht mehr so gut lief. Jetzt muss ich jedoch an meine weitere Karriere denken und bin froh, dass es mit dem FC zu einer fairen Lösung gekommen ist“, wird Olkowski auf der Homepage des 1. FC Köln zitiert.

9 Kommentare
  1. Boom77 says:

    Und wieder so ein Transferdisaster abgesegnet von unserem Sonnenkönig. Bei einem Marktwert des Herrn Olkowski zwischen € 80 Mio. und € 100 Mio. mag man sich gar nicht erst ausrechnen, wie viel Kohle man hier nun durch den Abstieg schon wieder sinnlos verbraten hat, gell Paul?? VORSTAND… Ach, ich spar´s mir einfach. Ihr wisst schon, was gemeint ist :-)

  2. Klio says:

    Die Gerüchteküche brodelt. Sollte sich hier – ganz subtil in Szene gesetzt – der ersehnte Neuzugang auf der rechten Außenbahn ankündigen?

    http://www.espn.com/soccer/blog/the-toe-poke/65/post/3517451/lionel-messi-the-goat-argentina-and-barcelona-star-poses-with-goats-for-photoshoot

    Paul schreibt schon seinen ersten Kommentar über den Loser-Verein FC: Der mögliche Neuzugang ist schon 30 (viel zu alt) und hat in der letzten Saison im Vergleich zur Vorsaison erheblich an Torgefahr eingebüßt (eindeutig auf dem absteigenden Ast). ;)

  3. NICK says:

    Die Trennung wird aber auch nur mit einer dicken Abfindung von statten gegangen sein…eigentlich schade, ich mochte ihn, aber er ist zusehens immer langsamer geworden. Hätte ihm unter Anfang einen Neuanfang gewünscht. Aber jetzt ist die Position doppelt besetzt, daher ist die Trennung konsequent und richtig. Schade das es keinen Interessenten für ihn und damit auch eine kleine Ablöse für uns gab…ablösefrei kommt er bestimmt irendwo unter. Mach et joot Pavel

    • Boom77 says:

      Mag sein, dass es gegen eine Abfindung zur Vertragsauflösung kam. Aber selbst, wenn dem so wäre, wird sie sicherlich unter dem liegen, was man ihm als Jahresgehalt noch hätte zahlen müssen. Also alles gut. Eine saubere Lösung für beide, wenn wirklich keiner bereit war, eine Ablösesumme für ihn zu zahlen.

    • Boom77 says:

      Mein Kommentar oben fällt auf jeden Fall in die Kategorie „Müll“. Ich konnte es mir aber nicht verkneifen. Entschuldigung dafür…

      Für mich ist der einzig sinnvole und richtige Kommentar an dieser Stelle der von J B. Denn bis zu seiner Verletzung hat Olkowski ordentliche Leistungen gezeigt. Danach hat er nie zu alter Stärke zurück gefunden und leider keinen Fuß mehr vor den anderen bekommen. Das tut mir in erster Linie für Pawel Olkowski leid. Denn, dass eine Verletzung einen fußballerisch so aus der Bahn wirft, wünsche ich keinem Spieler. Er hat sich öffentlich auch nichts vorzuwerfen. Hat nie gestänkert oder sonst für Unruhe gesorgt, obwohl er außen vor war. Und offensichtlich hat er sich auch intern tadellos verhalten.

      Also geht ein tadelloser Sportsmann! Viel Glück und mach es gut, Pawel!

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