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Schon 16 Zu- und Abgänge: Veh krempelt den FC um

Dieses Sextett macht den Neuanfang

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Dieses Sextett macht den (Neu-)Anfang

Darüber hinaus hat Sportchef Armin Veh bislang sechs externe Neuzugänge an Land gezogen. Matthias Bader und Benno Schmitz sollen das riesige Loch hinten rechts in der Abwehrkette stopfen und kommen für Olkowski und Klünter. Lasse Sobiech und Rafael Czichos ersetzen Heintz und Maroh positionsgetreu. Zudem holten die Geissböcke mit Niklas Hauptmann einen laufstarken, schnellen Mann für das Mittelfeldzentrum, wo der FC in der vergangenen Saison große Lücken offenbart hatte. Nicht nur Matthias Lehmann, sondern auch Marco Höger und Salih Özcan werden sich mit einem neuen Konkurrenten auseinandersetzen müssen, der das Potential hat, sofort in die Startelf zu rücken.

Und dann wäre da noch Louis Schaub, auf den sich viele Augen richten werden. Der Österreicher ist bislang die nominell einzige echte Verstärkung für die Offensive und wird Osakos Kaderplatz einnehmen, wobei beide Spieler sehr verschieden agieren. Auf Schaub wird jedoch auch ein Teil der Last liegen, vorne für mehr Torgefahr aus der zweiten Reihe zu sorgen als in den vergangenen Jahren beim FC. Ein zweiter Offensivspieler soll bekanntlich noch kommen, vorne links klafft nach Bittencourts Abgang noch eine Lücke, die neu besetzt werden soll. Aktuell könnten dort am ehesten Tim Handwerker und Chris Führich agieren. Doch beide müssen erst noch zeigen, dass sie die Qualität und die Konstanz haben, dem FC in der Zweiten Liga weiterhelfen zu können. Zudem liegen Führich nach GBK-Informationen mehrere Angebote aus der Dritten Liga vor. Sollte Anfang nicht sofort auf ihn setzen, könnte dieser den Klub noch verlassen.

Überangebot im zentralen Mittelfeld

Durch die bisherigen Transferbewegungen hat sich der Kader um drei Spieler verkleinert. Auch das hatte Veh angekündigt. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass den Effzeh noch weitere Spieler verlassen werden – nicht nur Frederik Sörensen, Jorge Meré und/oder Jannes Horn. Gerade im zentralen Mittelfeld herrscht ein Überangebot an Spielern: Hauptmann, Höger, Jojic, Koziello, Lehmann, Nartey, Özcan – es dürfte im Laufe der Saison viele enttäuschte Gesichter geben, sollte es bei dieser Konstellation bleiben.

Veh hat angekündigt, allen Spielern ihre Perspektiven eindeutig aufzuzeigen – auch, wenn es eben keine mehr geben sollte. Der Sportchef wollte das Frühjahr und will auch den Sommer noch nutzen, um reinen Tisch zu machen und Neu-Trainer Markus Anfang einen verschlankten, wettbewerbsfähigen und talentierten Kader zu übergeben. Für individuelle Befindlichkeiten ist nach dem Absturz des letzten Jahres kein Platz mehr. Der Umbruch ist zwar noch nicht abgeschlossen. Nach den nun aber inzwischen schon 16 Personalentscheidungen dürften inzwischen alle Spieler wissen, wohin die Reise für den FC, aber auch für sie persönlich, gehen soll.

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