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Sörensen: „Klar möchte ich in der ersten Liga spielen“

Die Zukunft von Frederik Sörensen ist weiter unklar. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln suchte in der Sommerpause vergeblich einen Verein, der bereit gewesen wäre, die Ausstiegsklausel des Dänen zu zahlen. Ein Wechsel ist aber noch nicht vom Tisch. Im Gegenteil.

Köln – Frederik Sörensen ist kein Profi, der sich hängen lässt. Der Däne trainiert, als beschäftige ihn nichts, als sei es selbstverständlich, dass der 26-Jährige mit dem Effzeh in die Zweite Liga gehen würde. Doch so einfach ist das nicht. Der Innenverteidiger hat bislang einfach noch keinen neuen Klub gefunden.

Ich denke, wenn etwas kommt, ist der Verein auch gesprächsbereit

In der ersten Trainingswoche redete er daher auch nicht um den heißen Brei herum. „Ich bin jetzt erst mal hier und warte ab, ob noch etwas kommt“, zeigte sich Sörensen offen für einen neuen Klub. „Ich habe mit Armin Veh und Frank Aehlig besprochen, dass ich hier anfange zu trainieren und wir dann schauen, was passiert. Ich denke, wenn etwas kommt, ist der Verein auch gesprächsbereit.“

Sörensen weiß, dass der FC eigentlich nicht mehr mit ihm plant. Rafael Czichos und Lasse Sobiech stehen als neue Innenverteidiger bereit. Mit Jorge Meré wollen die Geissböcke unbedingt verlängern. Zudem sieht der Däne selbst seine Zukunft eigentlich nicht in der Zweiten Liga – auch, wenn er sich bewusst ist, dass er einen gültigen Vertrag in Köln besitzt. „Klar möchte ich in der ersten Liga spielen“, sagte Sörensen, zeigte sich aber offen für alle Entwicklungen. „Wenn ich hier bleibe, bin ich nicht traurig.“

Der Transfermarkt ist wegen der WM gefühlt noch zu

Sörensen weiß um die Mechanismen des Fußballgeschäfts. In Russland läuft noch ein wichtiges Turnier, das Einfluss nehmen dürfte auf die kommenden Wochen. „Der Transfermarkt ist wegen der WM gefühlt noch zu, deswegen passiert nicht so viel“, sagte Sörensen und erklärte, sich von der Unsicherheit um seine Zukunft nicht verrückt machen lassen zu wollen. „Ich versuche immer, meine Leistung im Training zu bringen.“

Sörensen macht sich also beim FC fit – wissend, dass sich alles schnell verändern kann, sobald das Domino auf dem internationalen Transfermarkt so richtig begonnen hat. Denn möglich ist auch noch immer, dass nicht Sörensen, sondern Meré plötzlich ein reizvolles Angebot eines anderen Klubs erhält, der FC bereit wäre, den Spanier abzugeben – um dann im Gegenzug Sörensen zu behalten.

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