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„Stärker als letztes Jahr!“ Veh hat jetzt seinen Wunsch-Kader

Anfang soll Kader austesten - Transfers weiter möglich

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Armin Veh ist neugierig. Erstmals seit seinem Antritt als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln kann der Manager beim Training der Geissböcke zuschauen und seinen selbst zusammengestellten Kader begutachten. Reicht das Niveau für den Aufstieg?

Köln – „Mit dem heutigen Tag haken wir die letzte Saison ab.“ Mit diesen Worten läutete Armin Veh am Montag beim FC eine neue Zeitrechnung ein. Der Sportchef will mit der letzten Saison nichts mehr zu tun haben. Das war nicht seine Saison, das war nicht sein Kader, das war nicht sein Abstieg. Diese Botschaft ist dem Manager wichtig.

Wir haben einen ausgewogenen Kader

Ob sie haltbar ist, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Spätestens im Mai 2019 muss als Resultat unter dem Strich der Aufstieg für den 1. FC Köln rausspringen. Daran besteht kein Zweifel. Das weiß Veh selbst am besten. „Die Favoriten sind klar: der HSV und wir. Das sind die Teams mit dem höchsten Budget, dem müssen wir uns stellen“, sagte Veh am Montag. „Dass wir es dann auch schaffen, dafür muss vieles passen. Aber klar ist: Wir sind es jedem schuldig, das als Ziel auszugeben.“

Veh saß am Montag gut gelaunt, ruhig und vom Urlaub am Gardasee erholt auf der Pressekonferenz, als neben ihm der neue Trainer Markus Anfang sprach und seine Spielidee erklärte. Veh ergänzte hin und wieder, führte aus, was er sich bei der Kaderzusammenstellung gedacht hat und zeigte sich „zufrieden mit dem, was wir jetzt zur Verfügung haben. Wir haben einen ausgewogenen Kader, der uns dazu befähigt, unsere Ziele zu erreichen.“ Wie ausgewogen der Kader wirklich ist, wird sich freilich erst noch zeigen müssen. Denn dass die Konkurrenzsituation auf einigen Positionen gewaltig und höher ist als auf anderen, ist kein Geheimnis – insbesondere im zentralen Mittelfeld und im Sturmzentrum.

Wir wären noch handlungsfähig, wenn wir noch einen holen wollen

Markus Anfang wird diesen Kader moderieren müssen. So viel steht schon jetzt fest. Deswegen soll der Neu-Trainer auch erst mal mit dem bestehenden Team arbeiten und erst im Laufe der Vorbereitung über weitere Veränderungen entscheiden. „Wir müssen jetzt noch nicht komplett sein, aber wir sind mit dem Kader absolut konkurrenzfähig“, sagte Veh. „Markus soll sich ein Bild machen. Wir wären noch handlungsfähig, falls wir noch einen holen wollen – was aber nicht unbedingt sein muss. Wir haben noch lange Zeit bis zum Ende des Transferfensters.“

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