Markus Anfang im Trainingslager in Bad Gögging. (Foto: GBK)

Das Trainingslager-Fazit: Fünf Fragen zum Stand beim FC

Wie geht es dem Teamgefüge nach der letzten Saison?

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Wie wichtig war das Trainingslager für das Teamgefüge?

Mit sechs Neuzugängen und dem neuen Trainerstab muss die Mannschaft erst noch zusammenwachsen. Tragende Säulen wie Dominic Maroh, Dominique Heintz oder Leonardo Bittencourt haben den Verein verlassen. Nach der Katastrophen-Saison müssen sich die Spieler neu finden. Dabei sollte auch das Trainingslager helfen. „Es war gut, dass man mal den ganzen Tag zusammen ist. Das schweißt zusammen“, sagte Anfang. „Jeder hat ja so eine Eigenarten und Verhaltensmuster, die man dann kennenlernt. Hier kann man beim Essen sprechen oder jemanden mal zur Seite nehmen.“ Auch die Teambuilding-Maßnahme war ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung, die man so aus den Vorjahren beim FC nicht kannte. „Ablenkung und Spaß gehören dazu, nicht nur die sportlichen Inhalte, die den Kopf belasten.“ Über mehrere Jahre zeichnete der Zusammenhalt im Team den FC aus, im letzten Jahr nicht mehr. Man darf gespannt sein, ob Anfang das Team wieder näher zusammenbringen kann.

Wie weit hat das Team die neue Spielidee schon verinnerlicht?

„Wir müssen geduldig sein“, antwortete Markus Anfang auf die Frage nach dem Fortschritt, den die Mannschaft mache. „Sie lernen jetzt erst einmal kennen, auf was wir Wert legen und wie wir Fußball spielen lassen wollen.“ Noch seien nicht alle Bausteine trainiert worden. „Wir brauchen Erfahrung, um alles nach und nach zu festigen. So wie jeder, der etwas Neues lernt, müssen die Jungs das erst ein paar Mal machen. Dann bekommt man auch seine eigene Qualitäten in die Positionen rein.“ Dass dies ein Prozess ist, der nicht von heute auf morgen abschlossen sein kann, zeigte das Testspiel in Eichstätt. Einige Abläufe funktionierten bereits gut, gerade im Timing und in der defensiven Abstimmung gab es aber noch Defizite. Anfang geht davon aus, dass auch zu Saisonbeginn noch längst nicht alles glatt laufen wird. „Das braucht Zeit. Ich bin gespannt, was wir im Stande sind, am Ende zu spielen.“

Wie viel von den Negativ-Erlebnissen der letzten Saison steckt noch in den Köpfen der Spieler?

Wenn es am ersten Spieltag gegen den VfL Bochum erstmals um Punkte geht, wird nicht nur die Systemfrage eine Rolle spielen, sondern auch, inwieweit die Mannschaft mit dem Druck der Favoritenrolle umgehen kann. „Auch dieser Prozess wird Zeit brauchen“, glaubt Anfang. Wichtig werden dabei auch die Erfolgserlebnisse in den Testspielen der Vorbereitung sein. Dass Köln mit fünf erzielten Treffern in Eichstätt startete, gab einigen Spielern jedenfalls schon ein gutes Gefühl. „Es war gut, dass die Jungs fünf Tore gemacht haben und einige gute Aktionen hatten. Du musst in Kauf nehmen, dass auch ein paar Fehler passieren. Wir hatten letztes Jahr eine außergewöhnliche Saison. Das müssen die Jungs erst noch verarbeiten.“ Für weitere Erfolgserlebnisse haben die FC-Spieler noch in dieser Woche zwei weitere Testspiele: am Samstag beim Bonner SC (13 Uhr) und am Sonntag beim Wuppertaler SV (15 Uhr). Am 12. Juli geht es dann ins zweite Trainingslager nach Kitzbühel – und dort um den Feinschliff.

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