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Konkurrenzkampf: Schaub im Zentrum oder als Rechtsaußen?

Plan mit Ciftci - vier Rechtsaußen im Vergleich

Ciftci verletzt, aber hoch geschätzt

Ursprünglich sollte sogar noch ein weiterer Spieler auf der Doppel-Acht mitmischen: Hikmet Ciftci. Armin Veh war in der vergangenen Rückrunde von den Leistungen des 20-Jährigen in der Regionalliga-Mannschaft des FC so angetan, dass der offensive Mittelfeldspieler nach GBK-Informationen eigentlich zu den Profis aufsteigen sollte. Doch Ciftci leidet seit anderthalb Jahren immer wieder unter einer Sehnenentzündung am Fuß. So auch jetzt. Sollte er wieder gesund werden und, wie in der Rückrunde, verletzungsfrei bleiben, könnte er im Laufe der Vorbereitung doch noch die Chance bekommen sich bei Markus Anfang zu zeigen. Insbesondere dann, sollte Jojic den Klub tatsächlich noch verlassen.

Rechtsaußen: Rechnung aus zwei plus zwei

Die Position des Rechtsaußen ist beim 1. FC Köln nominell stark besetzt. Marcel Risse gilt als Platzhirsch, Christian Clemens als Sorgenkind mit Potential, Louis Schaub als Neuzugang mit frischem Wind, Chris Führich als Talent, das auch links zum Einsatz kommen könnte. Bei Risse achten in Köln alle auf den körperlichen Zustand des 28-Jährigen. Hält sein Knie? Am Donnerstagmorgen absolvierte er eine individuelle Einheit, um die Belastung für sein Knie im Rahmen zu halten und weiter fit zu werden. Seine Qualitäten sind unbestritten, sein Wert für die Mannschaft in Liga zwei immens, so er denn vollständig fit ist.

Clemens dagegen muss erst einmal wieder in die Spur finden nach enttäuschenden anderthalb Jahren in Köln. Unter Anfang will er zurück zu alter Stärke finden. Beim FC hofft man, dass die Zweite Liga der dafür richtige Spielplatz für den Rechtsaußen ist. Im Trainingslager in Bad Gögging zeigte sich „Crille“ motiviert und verbessert. Ihm scheint die Anfang’sche Spielidee zu gefallen. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte auch er sich näher an die Startelf heranspielen, als man nach der letzten Saison vermuten konnte.

Schaub dagegen pendelt zwischen der halbrechten und Rechtsaußen-Position. Als Linksfuß mit starkem Abschluss ist er prädestiniert für den Schlenker nach innen, für das Eins gegen Eins, das die Spieler unter Anfang vermehrt suchen sollen. Der Neuzugang bringt vieles mit, das ihn zu einem Schlüsselspieler in Liga zwei werden lassen könnte. Man darf gespannt sein, wo ihn Anfang einsetzen wird.

Ob Chris Führich dann noch dabei sein wird, ist weiter offen. Das Talent erzielte in Eichstätt einen sehenswerten Treffer und machte so auf sich aufmerksam. Es heißt, Führich will am Ende der Vorbereitung nicht zurück in die U21, sondern sich entweder bei den Profis durchsetzen oder wechseln. Die Konkurrenz für den Offensivspieler ist groß – gerade auf der rechten Seite. Gut für ihn, dass er auch links spielen kann.

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