Zwei Neuzugänge: Niklas Hauptmann und Louis Schaub. (Foto: GBK)

Noch zehn Tage: Hat Köln die stärkste Bank der Zweiten Liga?

Die Kaderanalyse: Einigen Stars droht gar die Tribüne

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Meré vor Sobiech? Özcan spielt stark auf

Timo Horn wird zwischen den Pfosten stehen. So viel ist klar. Davor hat Rafael Czichos seinen Platz als linker Innenverteidiger sicher. Daneben kämpfen Jorge Meré und Lasse Sobiech um den Platz. Meré ist deutlich spielstärker, Sobiech Zweitliga-erfahren und kopfballstark. Die Tendenz geht aktuell zu Meré. Yann Aurel Bisseck ist noch zu unerfahren. Auch Frederik Sörensen hat wohl keine Chance. Wenn man bedenkt, zu welchem Niveau der Däne in den Saison 2015/16 und 16/17 in der Lage war, überaus bemerkenswert.

Rechts hinten ist nach dem Bader-Ausfall Benno Schmitz gesetzt, links Jonas Hector. Das heißt, dass sich Jannes Horn und Tim Handwerker auf der Bank wiederfinden dürften – oder auf der Tribüne. Nach dem Ausfall von Marco Höger machte Salih Özcan seine Sache gegen Bremen auf der Sechs so gut, dass er dort aktuell die Nase vorn hat. Matthias Lehmann und Nikolas Nartey hätten das Nachsehen. Davor aber nimmt das Hauen und Stechen nur noch weiter zu.

Härtefälle auf nahezu jeder Position

Wer auf den beiden offensiven Halbpositionen im Zentrum spielen wird, ist aktuell nicht vorhersehbar. Dominick Drexler, Niklas Hauptmann, Vincent Koziello und Louis Schaub leisten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Drexler und Schaub könnten auch über die Außen kommen, wo sich aber bereits Christian Clemens, Chris Führich, Serhou Guirassy, Marcel Risse und Simon Zoller um zwei Plätze streiten. Und vorne macht Jhon Cordoba dieser Tage einen derart guten Eindruck, dass Zweitliga-Knipser Simon Terodde einen Bankplatz zum Saisonstart fürchten muss.

So könnte die Ersatzbank beim 1. FC Köln am ersten Spieltag problemlos wie folgt aussehen: Kessler, Sobiech, Koziello, Hauptmann, Risse, Guirassy, Terodde. Spieler wie Frederik Sörensen, Jannes Horn oder Matthias Lehmann säßen dann neben den verletzten Höger und Bader auf der Tribüne. Eine Ersatzbank und eine Tribünenbesetzung, die in der Zweiten Liga wohl ihresgleichen suchen wird – egal, wie sich Anfang entscheiden wird. In jedem Fall steht diese Vorhersage für die personelle Stärke des FC-Kaders auf dem Papier. Jetzt gilt es für das Trainerteam, die richtige Mischung auf dem Rasen zu finden. Härtefälle wird es in jedem Fall geben, und das auf nahezu jeder Position. Da der FC künftig in der Zweiten Liga und nicht in der Bundesliga spielen wird, wird nie zu klären sein, ob Veh mit seiner Aussage Recht hatte, dass dieser Kader stärker ist als jener aus dem Vorjahr. Sicher ist aber: Theoretisch hat der FC einen aufstiegsfähigen Kader beisammen. Das muss aber erst einmal auch in der Praxis klappen.

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