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Bader zurück im Training – auch Guirassy wieder fit

Beim 1. FC Köln lichtet sich das Lazarett. Nach dem Comeback von Marco Höger am Sonntag im DFB-Pokal haben am Dienstag auch Matthias Bader und Serhou Guirassy wieder mit der Mannschaft trainiert. Ihre Rückkehr steht somit kurz bevor.

Köln – Serhou Guirassy kann aufatmen. Nach seinen Adduktorenproblemen aus der Vorwoche verspürt der Franzose keine Probleme mehr. Am Dienstag trainierte der Angreifer mit, als sei nichts gewesen. Der Stürmer kann sich also Hoffnungen machen, gegen Erzgebirge Aue wieder in den Kader zurückzukehren.

Außer Schmitz wieder alle fit

Ob dies auch für Matthias Bader gilt, bleibt abzuwarten. Der Rechtsverteidiger hatte sich im Testspiel gegen den SV Werder Bremen eine Muskelverletzung im Hüftbeuger zugezogen und war bis Ende der letzten Woche ausgefallen. Nun trainierte Bader erstmals wieder vollständig mit seinen Teamkollegen. Bader wird dringend gebraucht, schließlich fehlt mit Benno Schmitz auch der zweite Rechtsverteidiger im Kader verletzt.

„Matthias und Serhou haben grünes Licht bekommen. Deswegen soll das auch im Laufe der Woche so bleiben“, sagte Markus Anfang nach dem Training am Dienstag. „Matthias hatte schon in der Reha eine hohe Belastung. Bei ihm werden wir jetzt Tag für Tag schauen, ob er sich gut fühlt. Wenn er dann seine Leistung abruft, werden wir ihn wieder mit dazu nehmen“, kündigte der FC-Coach an. Damit hat Anfang außer Benno Schmitz alle Spieler wieder zur Verfügung.

6 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    ja dann los….wenn alle außer Schmitz fit sind, dann dürften wir uns ja am Samstag auf ein tolles Angriffsspiel freuen !? Jetzt zählen keine Entschuldigungen mehr, kein Angsthasenfussball wie im ersten Heimspiel. Jetzt wollen wir sehen, daß der FC in seinem Wohnzimmer „Herr im Hause ist“…….also auf geht’s !!

  2. Anti Raute says:

    Also ich weiß wirklich nicht, was sie für ein Spiel gegen Union gesehen haben wollen, aber Angsthasenfussball ala Stöger war das aber nicht. Man muss es schaffen, die Torchancen besser zu nutzen, dann gewinnen wir auch solche Spiele wie gegen Union.

    • Boom77 says:

      Es war sicher kein Angsthasenfußball. Aber offensiv doch recht zögerlich und ideenlos. Da mag die Angst, dass man hinten (gerade über rechts) sehr anfällig ist und sich keinen Konter einfangen will, durchaus eine Rolle spielen.

      • Anti Raute says:

        Das bleibt doch nicht aus, wenn beide RV verletzt ausfallen und mit einem Spieler besetzt wird, der selber nicht bei 100% ist aufgrund gesundheitlicher Probleme. Aber die Spielanlage ist doch eine ganz andere als unter Stöger. Wenn man nach vorne mehr riskiert, dann öffnen sich hinten Lücken, siehe die Konterchance von Union nach dem 1:1. Zum anderen kommt noch hinzu, dass es noch etwas Zeit braucht bis das neue System noch besser umgesetzt wird. Hätte dieses Spiel gegen Union nicht Mitte August, sondern Mitte Oktober stattgefunden, hätten wir es mit großer Wahrscheinlichkeit auch gewonnen. Union ist aber auch kein Aue oder Heidenheim, die haben schon eine gute Mannschaft, die man mit 80-90% eben nicht mal eben so im Vorbeigehen schlägt. Einige Fans haben diesbezüglich viel zu hohe Erwartungen, hier sollte man geduldiger werden, denn ein Remis ist keine Niederlage und somit läuft Union uns nicht davon, weil sie auch „nur“ 1 Punkt geholt haben…

        • Boom77 says:

          Bin ich schon bei Ihnen. Aber wäre das spiel gegen Union Mitte Oktober gewesen, hätten wir halt gegen ein anderes Team letzte Woche Montag so einen Auftritt gesehen. Und der Fan darf sich darüber auch beschweren… Neues System hin oder her… Das muss man als Trainer, Team und Verein abkönnen.

  3. OlliW says:

    Alles fair enough. Jedenfalls, gegen Aue am Samstag muss es anders aussehen. Schätze das wird es auch. Es ist ja keine Mannschaft, die man am Ende weiter oben sehen wird, wie das bei Union und auch Bochum eventuell der Fall ist. Auch die Arminia, Fürth und Pauli scheinen solche Kandidaten zu sein, wo es schwerer wird zu punkten. Aber am Ende alles Glaskugel. Wir werden sehen, ob die Jungs die bisherigen Erfahrungen angenommen haben und ob nochmals zwei Wochen mehr Training sowie das Pokalspiel ihnen Selbstvertrauen und die Spielfreude nach vorne verliehen haben.

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